Montag, 31. Dezember 2012

Buchrezension - Will & Will (John Green, David Levithan)


  Titel: 

Will & Will

Originaltitel: 
Will Grayson, Will Grayson

Autor: 
John Green, David Levitan

Seiten: 384

Verlag: cbt

Preis: 14,99€ (Gebunden)

Kurzbeschreibung 

Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnenSie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago, sind beide siebzehn und tragen neben demselben Namen und demselben Alter dasselbe Problem mit sich herum: Aus lauter Angst, das Ding mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine Will zögert seit Wochen, sich selbst das einzugestehen, was für alle anderen offensichtlich ist: dass er nämlich bis über beide Ohren in seine wunderbare Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere Will flüchtet sich lieber in seine dubiose Online-Beziehung zu einem gewissen Isaac, anstatt sich im real life vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …

Meine Meinung

Wenn zwei Fremde mit dem selben Namen aufeinander treffen, kann es dann ein gutes Ende nehmen???

Mal davon abgesehen, dass die beiden Will's gar nicht so viel mit einander unternehmen und sonst auch nur Tiny als Freund gemeinsam haben, frage ich mich doch ernsthaft wieso dieses Buch so heißt. Aber gut kommen wir zum Inhalt.
Will und Will haben es gerade beide in ihrem Leben nicht leicht. Bei dem einen machen sich Vorwürfe, wünschen sich Liebe und Zuneigung und geraten in einige verwegene Situationen.
Wenn man immer nur der brave Junge ist, lohnt sich das überhaupt?
Wenn man mit Depressionen eine Beziehung führen will, funktioniert das?
Die beiden Wills haben ganz unterschiedliche Probleme, die sich doch auf dieselbe Weise lösen lassen: Freundlichkeit, Liebe und Akzeptanz.
Dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben wurde, merkt man kaum. Sie haben beide eine ähnlich jugendliche Sprache drauf und benutzen sie mehr oder weniger gekonnt, denn es fällt mir schwer zu glauben, dass man dauerhaft derart unartikuliert spricht und einen so reichen Schatz an Schimpfwörtern hat. Es war natürlich nicht schlimm, aber von meinem normalen Wortschatz WELTEN entfernt! Dennoch sollte man sich auch einmal in anderen Gewässern umsehen. Vielleicht findet man etwas, was man bisher verpasst hat.
Die Storylines entwickeln sich ganz unterschiedlich, doch sie laufen alle bei Will's bestem Freund und dem anderen Will's festen Freund Tiny zusammen. Beim Lesen am es mir so vor als ob sich das Buch eher um Tiny drehte als um die Will's. Ich mag diesen Charakter äußerst wenig. Er ist unsensibel, laut und nervig. Ich kann immer noch keinerlei Sympathie für ihn aufbringen und da er so ein großer Teil des Buches ist, stört mich das natürlich.
Die Geschichte waren mit sehr viel Sorgfalt konstruiert worden und haben eine sehr aussagekräftige Handlung. Wenn man über diesen einen Charakter hinwegsieht, ist es ein grandioses Werk, welches einem wieder einmal zeigt wie unverstanden sich die Jugend fühlt!
Ich empfehle dieses Buch wirklich, denn trotz der Tatsache, dass es mir nur ,,normal'' gefallen hat, war es ein tolles Buch, was einen berühren kann, wenn man sich nur darauf einlässt.

3/5 Punkten

Kommentare:

  1. ich kann dir ur zustimmern, obwohl ich das 'es war ein tolles Buch' nicht ganz bestätigen kann.
    Obwohl...von mir hat es auch 3 Herzen bekommen...
    Aber Alter, Tiny ist so schlimm -.-

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    1. Abgesehen von Tiny war es doch echt gut!!! xD
      Boah ich glub der kommt auf Platz 1 der Hate-Figuren!!!!!!

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