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Samstag, 28. Dezember 2013

The House of Hades - Rick Riordan



Titel:

Originaltitel: 
The House of Hades

Autor: 
Rick Riordan

Seiten: ?

Verlag: Carlsen

Preis: 17,90€ (Hardcover)





                                                               Kurzbeschreibung                                                                   


At the conclusion of The Mark of Athena, Annabeth and Percy tumble into a pit leading straight to the Underworld. The other five demigods have to put aside their grief and follow Percy's instructions to find the mortal side of the Doors of Death. If they can fight their way through the Gaea's forces, and Percy and Annabeth can survive the House of Hades, then the Seven will be able to seal the Doors from both sides and prevent the giants from raising Gaea. But, Leo wonders, if the Doors are sealed, how will Percy and Annabeth be able to escape?


They have no choice. If the demigods don't succeed, Gaea's armies will never die. They have no time. In about a month, the Romans will march on Camp Half-Blood. The stakes are higher than ever in this adventure that dives into the depths of Tartarus.




                                                                      Meine Meinung                                                                  

Rick Riordan überrascht immer wieder. Natürlich ist sein Konzept bekannt, Halbgötter, Mythologie, aber hier war der Fokus derartig auf die Weiterentwicklung und Selbstfindung der Charaktere gelegt und es war dermaßen gut ausgeführt, dass ich nur applaudieren kann und mehr davon möchte!

Percy und Annabeth sind in der Hölle, am Ende von Mark of Athena hat uns Rick Riordan damit geschockt, dass unsere Lieblinge in die Tiefen des Tartarus fallen und ich persönlich habe 9 Monate um ihr Schicksal gebangt!
Ich kann euch sagen, der Tartarus war kein Spaß - zumindest für Percy und Annabeth. 
Sie sehen ungefähr jedes Monster wieder, das sie jemals in der ursprünglichen Percy Jackson Reihe erledigt haben und das tat mir schon irgendwo sehr Leid für die Beiden, weil einfach konstant irgendwelche Monster Rache wollten. 
Zudem war der Tartarus sehr, sehr düster und voller Leid, denn Percabeth muss so vielen Gefahren trotzen und sie haben so viele Ängste und leiden generell das ganze Buch fast nur! 
Es war unglaublich rührend, wie die Beiden aneinander festgehalten haben und nicht aufgegeben haben. Eine Achterbahnfahrt für die Emotionen, denn es war wirklich alles dabei - Mitgefühl, Liebe, Freude, Angst, Verlust .....
Dass zu überstehen ist quasi fast unmöglich. Ich hätte nicht mit den Beiden tauschen wollen! Das Ganze Buch taten sie mir so Leid, aber gleichzeitig war die Hölle natürlich auch unglaublich spannend und witzig, denn Rick riordan wäre nicht Rick Riordan, wenn er nicht auch in Hölle ein paar Götter auftauchen lassen würde, die nicht die Schlausten sind und Annabeth auf den Leim gehen!

Erstaunlich war auch Franks Weiterentwicklung. Ich mochte ihn nie so richtig, doch in diesem Buch hat er sich dermaßen gebessert. Er ist innerlich gewachsen und passt jetzt viel besser in die 7 prophezeiten Halbgötter, sodass ich ihn mittlerweile als gleichwertig ansehe. Er ist ernster geworden und mächtiger, er weiß sich endlich in seinem Sein zurecht zu finden.

Auch Leo und Hazel sind entwickeln sich sehr weiter. Während Hazel Magie bzw. Nebelmanipulation erlernt, um den fiesen Endgegner dieses Buches zu besiegen, muss Leo eine ganz eigene Reise fern von den anderen Halbgöttern überstehen. Und meine Güte! Das war ungefähr das Beste an diesem Buch. Es war der Einzige Lichtblick in diesem doch sehr ernsten und düsteren Buch.
Es war so herzerwärmend und auch Leo ist ernster geworden und generell sind alle Charaktere jetzt würdig ihr Schicksal zu erfüllen. Anfangs war es noch ein bunt zusammengewürfelter Haufen, doch mittlerweile sind sie alle soweit gewachsen, dass ich gespannt bin, wie es mit ihnen weitergeht und um sie fürchte, denn ihr wisst ja was die Prophezeiung sagt!

Von Piper und Jason sieht man ehrlich gesagt nicht allzu viel und ich finde sie sind die am wenigsten brauchbaren Charaktere. Jason ist ziemlich arrogant und macht nichts um diese Arroganz zumindest zu rechtfertigen, während Piper immer mal nur kleinere Auftritte hat, die zwar cool sind, aber nicht viel bringen. 

Auch Reyna und Nico tauchen wieder auf und das sind zwei Charaktere, die ich einfach nur liebe! Sie hätten statt Jason und Piper meinetwegen gern zu den prophezeiten Halbgöttern gehören können.
Es war extrem witzig, wenn Nico teilweise sind zu Wort gemeldet hat, aber alle seine Anwesenheit vergessen hatten und sich zu Tode erschreckt haben! Einfach königlich!

Und es wäre kein Rick Riordan Buch, wenn nicht auch die Götter wieder eine Rolle spielen würden. Es ist wirklich schlau, wie er ganz viele kleine Hinweise und Informationen in die Geschichte webt, sie gleichzeitig noch unglaublich humorvoll macht und einen dazu bringt unbewusst so viel zu lernen!

                                                                               Fazit                                                                            

'The House of Hades' war bisher das tiefgehendste Buch der Reihe. Es war düster und unglaublich faszinierend, denn wann befindet man sich denn schon mal in der Hölle?
Die Charaktere haben sich unglaublich weiter entwickelt und haben meine Emotionen nicht nur einmal berührt.
Ich finde jeder sollte Rick Riordans Bücher lesen, nur um allein diese wunderbare Reihe zu lesen, aber ganz nebenbei lernt man noch so unglaublich viel, das man sich ohne diesen wunderbaren Menschen niemals angeeignet hätte.
Es hat schon so seine Gründe warum er zu meinen Lieblingsautoren gehört und ich bin sowohl ekstatisch als auch traurig, dass nächstes Jahr das letzte Buch der Percy Jackson Bücher erscheinen wird.
Doch man kann auf Rick Riordan zählen, denn danach nimmt er sich die nordische Mythologie vor! 

                                                                            Wertung                                                                        

5/5 Punkten


Montag, 20. Mai 2013

Buchrezension - Das Zeichen der Athene (Rick RIordan)

Titel: 
Das Zeichen der Athene

Originaltitel: 
The Mark of Athena

Autor: 
Rick Riordan 

Seiten: 624

Verlag: Carlsen

Preis: 17,90€ (Gebunden)



Kurzbeschreibung


Sieben Halbgötter werden den Olymp vor dem Untergang bewahren – so sagt es die alte Prophezeiung. Und als Annabeth und Percy zusammen mit ihren neuen Freunden wieder aufeinandertreffen, scheinen sich die sieben endlich gefunden zu haben. Mit ihrem Schiff, der Argo II, machen sie sich auf den Weg ins antike Rom. Aber können Sie die alte Feindschaft zwischen den Nachkommen der griechischen und römischen Götter überwinden? Und Annabeth hat noch eine eigene, wenn auch etwas unklare Mission zu erfüllen: „Folge dem Zeichen der Athene“, hat ihre Mutter ihr aufgetragen. Aber was ist das und wohin wird es sie führen?

Gestaltung



Ich liebe das Cover. Nicht nur, dass die Originalcover immer eine Szene aus den Büchern widerspiegeln, doch sie sind auch noch wirklich toll farblich zusammengestellt und es die Kombination von Rot und Lila im Buch ist wirklich sehr hübsch. 
Doch auch die deutsche Version ist wirklich sehr hübsch anzusehen. Die Argo2 wurde sehr treffend dargestellt und trotz der etwas düsteren Gestaltung passt es perfekt zu Atmosphäre des Buches.


Meine Meinung

Mit diesem dritten Band der Helden des Olymp-Reihe ist meiner Meinung nach das bisher beste Rick Riordan Buch erschienen.
Es war so viel spannender und witziger als die anderen Bände. Man kann wirklich sagen, dass sich die Bücher konstant verbessern.

Die Handlung von Band 1 und 2 läuft zu einem zusammen: Annabeth, Jason, Piper und Leo sind nach der Fertigstellung der Argo2 auf dem Weg ins römische Camp. Das Buch beginnt dort wo ,,der Sohn des Neptun'' aufgehört hat. Mit der Ankunft der griechischen Halbgötter. Eine friedliche Vereinigung der beiden Camps scheint endlich möglich. Dies wäre ein wichtiger Schritt im Kamp gegen die Giganten, doch kurz nach ihrer Ankunft zwingen die Umstände auch schon wieder zu einem Aufbruch. Der Weg führt nach Italien um der ,,Mark of Athena'' zu folgen. Das kommt der Leser natürlich nicht umhin sich auch mit Athene zu beschäftigen, die in ihrer römischen Form nicht so weit oben steht wie in der griechischen Mythologie. 
Das Buch konzentriert sich sehr auf Annabeth und ihre Aufgabe. Die anderen Charaktere, deren POV's erzählt wurden, erschienen dagegen ein wenig wie Nebencharaktere. Das war allerdings kein Nachteil. Es ist ein großes Vergnügen endlich von Annabeths Sichtweise zu lesen. Man kennt sie schon so lange, doch man hat sie nie wirklich ganz verstanden. Sie wirkte immer ein wenig unreal, zu schlau, zu perfekt. Doch auch sie hat Sorgen und normale Gefühle wie jeder andere.
Ihre Beziehung mit Percy, die von vielen Fans wahrscheinlich sehnsüchtig erwartet wurde, wird genauso wunderbar dargestellt wie man sich es nur vorstellen kann. Nicht kitschig, aber doch sehr herzerwärmend.

Auch die Geschichte der anderen Charaktere bleibt nicht zurück. Der Fokus liegt, neben der Mark of Athen, auch noch sehr auf den Beziehungen der einzelnen Charatere zueinander. Natürlich Percy und Annabeth und Jason und Piper, doch auch die Dreiecksbeziehung zwischen Frank, Hazel und Leo wird nicht außer Acht gelassen. Ebenfalls entstehen zwischen Percy und Jason große Spannungen. Als Söhne mächtiger Halbgötter sind sie es gewohnt die Gruppe zu führen, doch ein Miteinander scheint nicht möglich. Besonders gegen Ende hin wird gerade diese Beziehung sehr viel spannender als alles andere im Buch, denn und die Giganten zu besiegen müssen alle 7 Halbgötter zusammenarbeiten. 

Der Schreibstil ist wie gewohnt humorvoll und vor allem Spannend. Gerade die zweite Hälfte dieses Buches lässt es einen nicht mehr aus der Hand legen. Annabehts Prüfung, und deren Bestehen oder Scheitern, wird unweigerlich einige Dinge ändern und lässt den Leser keine ruhige Minute mehr. 
Besonders das Ende war ein Cliffhänger der übelsten Art. Die Puzzleteile fügen sich zwar perfekt zusammen und eine gewissen Ahnung besteht schon um was es im nächsten Buch gehen wird, aber es ist trotzdem immer ein Schock mit einem so offenen Ende zurückgelassen zu werden!

Trotzdem ein unbedingtes Muss für jeden PJO Fan!


5/5 Punkten 


Sonntag, 3. Februar 2013

Buchrezension - Der Sohn des Neptun (Rick Riordan)

Titel: 
Der Sohn des Neptun

Originaltitel: 
The Son of Neptune

Autor: 
Rick Riordan 

Seiten: 688

Verlag: Carlsen

Preis: 17,90€ (Gebunden)





''There!'' Mars finished writing and threw the scroll at Octavian. ''A prophecy. You can add it to your books, engrave it on your floor, whatever.''
Octavian read the scroll. ''This says, 'Go to Alaska. Find Thanatos and free him. Come back by sundown on June twenty-fourth or die'.''
''Yes,'' Mars said. ''Is that not clear?''
''Well my lord ... usually prophecies are unclear. They're wrapped in riddles. They rhyme, and ...''
Mars casually popped another grenade of his belt. ''Yes?''

S.149



Kurzbeschreibung

Die beiden römischen Halbgötter Hazel und Frank müssen ein wahnsinnig gefährliches Abenteuer bestehen: Sie müssen in die Eiswüsten von Alaska reisen und Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien. Nur dann kann die Grenze zwischen Tod und Leben wieder stabilisiert werden. Und es wird sie noch ein dritter Halbgott begleiten, der ganz neu im römischen Camp ist und sein Gedächtnis verloren hat. Angeblich ist er der Sohn des Neptun - den er aber Poseidon nennt -, und er heißt Percy Jackson ...


Meine Meinung


Das Buch beginnt damit, dass Percy in ein Halbgottcamp kommt und sich dort zurecht finden muss. Klingt nach eine Neuauflage von Diebe im Olymp? Die war es allerdings ganz und gar nicht, da es das römische(!!!) Halbgottcamp ist. Man entdeckt es ganz neu und langweilt sich daher nicht mit altbekannten Beschreibungen. Es war ganz besodners interessant, wie sich die Camps voneinander unterscheiden und wo ihre Parallelen liegen. 

Wie schon in der verschwundene Halbgott lernt man hauptsächlich das römische Pendant zur griechischen Mythologie kennen. Ares tritt als Mars in Erscheinung und Hera wieder einmal als Juno. Die ganzen Unterschiede von ihrer griechischen Seite zu sehen war auch hier unglaublich spannend! 

Die reise geht diesmal nach Alaska um den Totengott Thanatos zu befreien. Auf ihrem Weg begegnen die Drei den Amazonen und diversen kleineren Göttern. Wie immer vermischt Rick Riordan das mit seiner amüsanten Art die Dinge zu verdrehen. 

Das Beste an dem Buch war auf jeden Fall Percy's Anwesenheit. Er war wie immer : also grandios. Nach dem Ende von Der verschwundene Halbgott war ich äußerst nervös. Er sollte genau wie Jason ALLE Erinnerungen verloren haben, doch das traf hier nicht ganz zu. Er erinnert sich an genau eine Sache: Annabeth. Das war so romantisch! Wirklich! Er vergisst sie nicht und es zeigt wieder einmal was Percy für eine tolle Figur ist, abgesehen von seinem Humor und seinem Hang zum Besiegen und Niedermachen von Bösewichten!

Die beiden anderen Hauptcharaktere waren mir auch recht sympathisch. Frank war mir ein wenig zu weinerlich, aber im Laufe des Buches hat er sich doch zum Besseren verwandelt, wenn auch nicht viel. 
Hazel ersetzt Piper als weibliche Hauptprotagonstin. Eine gute Entscheidung. Dieses Mädchen ist so viel angenehmer zu lesen gewesen als Piper. Sie ist schlau und tiefgründig, was man ihr aber bei ihrer Vergangenheit auch nicht verdenken kann. 

Das Buch war, wie Rick Riordan es pflegt, mal wieder sehr spannend und ist wirklich, wirklich lesenswert. Besonders für Fans der Percy Jackson Reihe.


4.5/5 Punkten 

Montag, 7. Januar 2013

Buchrezension - Der verschwundene Halbgott (Rick Riordan)


Titel: 
Der verschwundene Halbgott

Originaltitel: 
The Lost Hero

Autor: 
Rick Riordan 

Seiten: 688

Verlag: Carlsen

Preis: 17,90€ (Gebunden)

Kurzbeschreibung

Jason erinnert sich an nichts mehr - nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr ... Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht's -denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson ...

Meine Meinung

WARNUNG
Macht euch auf das Schlimmste gefasst. In diesem Buch ist kein Percy, denn Percy ist verschwunden(!!!). Solltet ihr ihn abgöttisch lieben, werdet ihr vom Ende schockiert sein. Ich bitte euch daher mit äußerster Umsicht zu lesen, denn auch die neuen Halbgötter sollen ihre Chance bekommen! 
WARNUNG ENDE

Die neue Reihe von Rick Riordan beginnt sehr verwirrend. Jason, Piper und Leo sind auf einem Schulausflug, als sie von ihnen unbekannten Kreaturen angegriffen werden. Noch dazu erinnert sich Jason an gar nichts. -Nur an seinen Namen. Leo und Piper schwören, dass er ihr Freund ist, doch auch der für das Revier zuständige Satyr kennt Jason nicht. Nachdem sie den Kampf überlebt haben, werden sie von Annabeth ins Camp Halfblood gebracht. Sie bekommen einen Auftrag, denn der nächste große Kampf steht an wie das Orakel schon in Band 5 der PJ-Reihe prophezeit hat. 

Also wirklich eine reife Leistung von Rick Riordan. Ich muss sagen ich konnte mich zwar anfangs nicht so ganz mit den neuen Hauptcharakteren anfreunden, da sie einfach nicht wie Percy sind. Percy ist unersetzlich!!! Aber mit der Zeit sind sie mir doch ans Herz gewachsen, vor allem Piper, die ich am Anfang nicht recht mochte, doch mit der Zeit eine äußerst positive Charakterentwicklung hingelegt hat. Jason habe ich ein bisschen skeptisch gegenüber gestanden, denn ich war überzeugt, dass er irgendwie böse ist. Er war mir nicht ganz geheuer. Zudem weiß man nichts über seine Vergangenheit. Es stellte sich allerdings heraus, dass ich falsch lag. Leo ist von den dreien mein Lieblings. Er ist so witzig und mutig und seine Vergangenheit war so anrührend und ich hoffe einfach nur das Beste für ihn!

Dennoch fiel mir der Start in das Buch etwas schwer, denn so viele Fragen wurden aufgeworfen (Wo ist Percy? Warum hat Jason keine Erinnerung? Wo kommt er her? Ist er vielleicht böse? Wer hat seine Erinnerungen gelöscht ... etc.). Auch war die Spannung nicht sofort da, da ich mich erst an das Buch und die neuen Charaktere gewöhnen musste, denn es unterscheidet sich doch deutlich von PJ.

Wie zu erwarten ist hier auch wieder Rick Riordans unbeschreiblich wunderbarer Humor. Dennoch ist das Buch viel ernster als es noch PJ war. Ich habe erwartet, dass das Buch eine ähnliche Struktur hat wie PJ und so ist es auch (der große, böse Feind muss besieht werden), doch durch die Charaktere, die ernster sind und ein schweres Schicksal als Percy hatten (und auch nicht seine Verpeiltheit teilen) ist es ein ganz eigenes Buch geworden! Auch die bisher bekannte Erzählweise aus der ersten Person wurde hier durch die dritte Person ersetzt.

Die griechisch-römischen Aspekte sind besonders interessant. Außerdem gibt es für die Mythologie-Liebhaber wieder besonders viele Verstrickungen der alten, bekannten Geschichten in der Neuzeit. Einige waren mir unbekannt, doch die Art wie Rick Riordan sie mit der Neuzeit vermischt, ist einfach unglaublich realistisch und interessant und wunderbar humorvoll! Es ist einfach grandios, was Rick Riordan mit den ursprünglichen Geschichten macht und sie so dreht und wendet bis vollkommen verdrehte Situationen entstehen, die einen zum Schmunzeln bringen.

Der Fokus wird hier außerdem mal auf andere Gottheiten gerichtet. Hat man in PJ vor allem Poseidon und auch Athene kennen gelernt, sind nun hier Aphrodite, Zeus, Hera und Hephaestus sowie mehrere kleine Gottheiten ins Scheinwerferlicht gerückt. Es war unglaublich spannend mehr über die anderen Hütten im Camp zu erfahren.
 Man lernt unheimlich viele neue Gottheiten kennen, denn man ahnt gar nicht wie viele es davon gibt, wenn man sich bisher nur auf die großen beschränkt hat. Doch auch hier sieht man die großen Götter aus einer anderen Perspektive. War Aphrodite noch ziemlich fies in PJ ist sie hier nun echt cool und freundlich. Und in ihr steckt mehr als nur die Göttin der Liebe. So wie in jedem Menschen haben auch die Götter eine dunklere Seite.

Das Ende hat mich quasi atemlos zurückgelassen. Unglaublich aufregend und ich bin froh, dass Band 2 schon auf mich wartet! Mit der Entwicklung hatte ich nicht gerechnet, doch wie man sehen kann ist Rick Riordan immer für eine Überraschung gut. Er hat ein neues Meisterwerk geschaffen!
Ich kann es jedem nur empfehlen, der Percy Jackson auch nur annähernd mochte!

4.5/5 Punkten