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Dienstag, 22. Oktober 2013

Die Macht der Sechs & The Rise of Nine (Pittacus Lore)


Kurzbeschreibung

Nummer Sieben lebt in Spanien. Von dort verfolgt sie die Ereignisse in Paradise. Sie ist sicher: John Smith ist einer der ihren. Als sie sich auf die Suche nach ihm macht, wird sie von den Mogadori aufgehalten. Währenddessen kämpft auch John gegen die Mogadori – und gegen seine Gefühle für Nummer Sechs. Ist er dazu bestimmt, mit einer Frau von Lorien zusammen zu sein? Was ist mit Sara? Wird Nummer Sieben die anderen der Garde aufspüren?

 Meine Meinung

Nachdem John nach dem Zwischenfall mit den Mogadorians an seiner Schule mit Sechs und Sam geflohen ist, ist er in konstanter Sorge um Sarah, doch die Beiden müssen weitere Mitglieder der Garde finden und dem Plan gehen sie nach.
Doch auch seine wachsenden Gefühle für Sechs machen John Angst. 
Sechs ist unwiderruflich meine Lieblingsfigur dieser Reihe. Ich stelle sie mir wie eine furchtlose Kriegerprinzessin vor und dazu kommt noch ihr Witz und Stärke. Sie ist quasi eine Inkarnation einer solchen Kriegerprinzessin. Ihre Rationalität treibt John manchmal in den Wahnsinn, aber im Gegensatz zu ihm besitzt sie zumindest Vernunft, die John nicht hat, wie er in diesem Band wieder einmal sehr eindrucksvoll demonstriert. Es folgen weitere Mogadorianangriffe, die ich teilweise für etwas unglaubwürdig halte. Denn sie können einfach nicht zu zweit gegen so eine Übermacht gewinnen!

Währenddessen versucht Nr. 7 in Spanien endlich ihre Mentorin zu überreden sie entsprechend zu trainieren, da diese ihren Glauben an Lorien verloren hat und auch die Mogadorians sind nicht weit. 
Nr. 7 ist ebenfalls ein interessanter Charakter und hebt sich von den anderen ab, da sie sehr ruhig und bedacht ist, jedoch auch untrainiert und daher hat sie ganz andere Vorraussetzungen als die anderen Gardemitglieder. Von daher war es auch mal schön ein anderes Lorienkind zu sehen, das keine Kampfmaschine ist, da ich damit gerechnet hatte, dass es im Muster von John und Sechs weitergeht.

Ein großer Pluspunkt ist auch die Verbesserung des Schreibstils. Die favorisierten kurzen Sätze des Autors sind zwar immer noch vorhanden, aber die gähnende Leere an Nebensätzen ist nicht mehr so drastisch wie in Band 1.

Insgesamt ist es eine sehr spannende Fortsetzung, die keinerlei Langeweile aufkommen lässt und besser ist als "Ich bin Nummer 4".

Wertung

4/5 Punkten 

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Kurzbeschreibung

In the beginning they were a group of nine. Nine aliens who left their home planet of Lorien when it fell under attack by the evil Mogadorians, who scattered on Earth and went into hiding, who look like ordinary teenagers, but who have extraordinary skills. The Mogadorians killed Number One, Number Two, and Number Three. They tried to kill Number Four, John Smith ...and failed.

During the dangerous mission in the catacombs of the Mogadorian caves at the end of THE POWER OF SIX, John rescues Number Nine. Now, in order to face the Mogadorians who are relentlessly pursuing them, John and Nine must join forces with Six and Seven who have been fighting the Mogadorians in Spain and who are trying to find Number 8 in India.

But how? Only Sam knew the secret location where they were all supposed to meet...and he didn't escape the Mogadorian stronghold. John and Nine must find a way to reunite with Six and Seven and discover the other remaining Loriens to have any hope of winning or surviving.


Meine Meinung

Die Bücher der Reihe werden zwar immer kürzer, aber auch immer besser.
Zu den Sichtweisen von John und Marina kommt jetzt noch Sechs persönlich hinzu, die ich ja als meinen Lieblingscharakter zähle.
In "The Rise of Nine" bekommen wir zwei weitere Mitglieder der Garde zu Gesicht. Nr. 8 und Nr. 9. Beide sind auf ihre eigene Weise komplett verrückt. Während Nr. 9 sich ursprünglich in Chicago niedergelassen hat, wohnte Nr. 8 im Himalaja, doch nachdem sie beide  gefunden wurden, schließen sie sich den anderen Gardenmitgliedern an, die immer noch daran arbeiten die Garde zu vervollständigen um so die Mogadorians zu besiegen.

Dieser Band war zwar mal wieder voller Übergriffe der Magadorians, die die Garde in dieser Zahl eigentlich niemals ohne Opfer überlebt haben könnte, aber man erfährt mehr über Lorien und das Schicksal des Planeten, was ich persönlich sehr interessant fand, da ich noch einige offene Fragen hatte.

Im Grunde lassen sich die Folgebände sehr schwer beschreiben, da es eine fortlaufende Geschichte ist; ähnlich wie die "Das Lied von EIs und Feuer" Bücher, die auch kein richtiges Ende haben und immer weitergehen. 
Ohne Dinge zu verraten kann ich einfach nur sagen, dass es sehr spannend ist und ich wirklich, wirklich gerne wissen möchte, wie es mit den Gardemitgliedern ausgeht und ob sie Lorien jemals wiedersehen werden.

Wertung 

4/5 Punkten 

Ich bin Nummer Vier - Pittacus Lore


Titel:
Ich bin Nummer Vier

Originaltitel: 
Iam Number Four

Autor: 
Pittacus Lore

Seiten: 352

Verlag: Aufbau

Preis: 14,95€ (Broschiert)






Kurzbeschreibung

Wir sehen aus wie ihr. Wir reden wie ihr. Aber wir sind nicht wie ihr. Wir haben Kräfte jenseits eurer Vorstellungskraft. Wir sind stärker und schneller als alles, was ihr je gesehen habt. Wir wollten eins werden und den Feind bekämpfen. Aber sie haben uns gefunden. Nun sind wir auf der Flucht. Wir leben unter euch, ohne dass ihr es bemerkt. Aber sie wissen es. Neun außerirdische Teenager fliehen auf die Erde, nachdem ihr Heimatplanet Lorien von einem schrecklichen Feind zerstört wurde. Auf der Erde tarnen sie sich als High School-Schüler, immer auf der Flucht. John Smith ist das nächste Opfer. Und dann verliebt sich Nummer Vier ...

Meine Meinung

Ich werde das Buch differenziert betrachten. Einmal hinsichtlich des Schreibstils, da dieser sehr diskussionswürdig ist und natürlich hinsichtlich der Handlung.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Ich habe noch nie irritiert aufgehört zu lesen um mir den Schreibstil genauer anzusehen. Doch für alles gibt es ein erstes Mal! Es ist eine einzige Aneinanderreihung von kurzen Sätzen, was wirklich sehr auffällt Es ist nicht direkt störend, denn man kann das Buch immer noch wunderbar lesen, doch die poetische Ausdrucksweise und generell die Liebe zum Schreiben vermisse ich hier ganz, da alles wirklich sehr auf die Story aufbaut. Ich weiß nicht ob man so etwas wirklich als Schriftstellerei bezeichnen kann. Außerdem fiel es mir sehr schwer bei den Actionszenen zu folgen; es war alles so wirr und immer so schnell abgehandelt.

Kommen wir zur Story, die um einiges erfreulicher war als der Schreibstil. Generell hat mich die ganze Sache nie wirklich an Aliens erinnert, obwohl es genau das ist. John (Nr. 4) und die anderen 8 Lorien Erben und ihre jeweiligen Beschützer sind vor 10 Jahren auf die Erde gekommen , nachdem auf Lorien Krieg ausbrach  und seitdem sind John und Henri konstant auf der Flucht und bis sie nach Paradise in Ohio kommen, hatte John nie die Gelegenheit Freundschaft zu schließen. In Paradise ändert sich das jedoch durch Sam und Sarah.

John ist traurigerweise der einzige Charakter, der eine halbwegs tiefgründige Seele hat und das wird auch nur dadurch erreicht, dass das Buch aus seiner Sicht erzählt wird. Halbwegs nur, da es wie schon erwähnt, eher nur um die Story geht als um tiefgründige Poesie und das ist auch okay, da die Handlung all diese Mankos wieder aufwiegelt. John ist ein witziger, mutiger und sympathischer Hauptcharakter, doch diese Liebe zu Sarah ist ein wenig schwer zu begreifen, sowohl von Johns Seite als auch von Sarahs. Dieses fehlende Innenleben lässt die Beziehungen des Buches doch ein wenig leiden. 

Nachdem ich nun so ziemlich alles kritisiert habe, was ging, komme ich nun zu den positiven Seiten - die Story und die Spannung. Lorien, die besonderen Fähigkeiten und die Mogadorians; sie alle tragen zu dem fantastischen Konzept bei, was das Buch rettet!
Ich muss zugeben, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht viel passiert, außer dass John endlich Fähigkeiten entwickelt und Beziehungen in Ohio aufbaut. Im Moment des Lesens erschien mir all dies doch ziemlich unspektakulär, doch rückblickend ist all dies eine wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf der Story in den folgenden Büchern sehr wichtig und dient als Grundlage.
Als dann gegen Mitte des Buches die Madagorians auftauchten wurde es immer spannender und gefährlicher. Viele Fragen quälen einen; man weiß nicht genau , was die Modagorians wollen und man bangt um John, da nun da Nr. 1-3 tot sind, er der Nächste in der Reihe ist.
Verschlüsselte Hinweise geben sowohl John als auch einem selbst immer kleine Puzzleteilchen, die sich im Laufe des Buches zu einem Ganzen ergeben. Durch die Unwissenheit des Lesers und die laufend aufeinanderfolgenden brandgefährlichen Situationen entsteht eine sehr, sehr spannende Atmosphäre, die mich gegen Ende des Buches ganz unerwartet doch noch in Begeisterung zurückgelassen hat!

Fazit 

Vom Stil und von der Charakterentwicklung mag das Buch vielleicht nicht das Beste sein, aber aufgrund des sehr spannenden Konzepts kann es dennoch überzeugen und macht eindeutig Lust auf mehr aus der Welt Loriens!

Wertung

3.5/5 Punkten