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Samstag, 14. September 2013

Kurzrezensionen der Klassiker - Große Erwartungen & Das Bildnis des Dorian Gray

Kurzbeschreibung

Dem Waisenjungen Pip werden »große Erwartungen« eröffnet: Ein unbekannter Gönner will ihn fördern. In London vergißt er sein einfaches Dorfleben und genießt ein verschwenderisches Dasein. Durch das Auftauchen seines Wohltäters gerät er in eine lebensgefährliche Lage. 

Meine Meinung

 Große Erwartungen war grundsätzlich nicht schlecht, doch das große und einzige Problem war einfach der Schreibstil. Man könnte ihn mit Wellen vergleichen, einmal fesselnd, aber auch wieder so unbeeinflussbar und widerspenstig und sich vor allem immer wieder verändernd, dass ich mich auf den größten Teil der Geschichte nicht konzentrieren konnte. Was mich daran überrascht hat, war dass es wirklich Passagen gab, die über viele Kapitel gingen, die meine voll Aufmerksamkeit hatten, aber im Gesamtbild muss ich sagen, dass es sehr sehr anstrengend war dieses Buch zu lesen!
Die Geschichte an sich ist ein Konzept aus Hass, Liebe und Dankbarkeit und die Wendungen, die sie genommen hat waren sowohl interessant, als auch sehr überraschend. Von der Geschichte her habe ich wirklich nichts auszusetzen, doch ich empfehle sich vielleicht die Filmversion anzuschauen, da der Schreibstil wirklich alles andere als schön war und es sagt schon einiges aus, wenn man froh ist ein Buch endlich beendet zu haben.
DESHALB: Leute greift zur DVD!

3/5 Punkten
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Kurzbeschreibung

Der junge, unverdorbene Dorian Gray gerät in den zerstörerischen Bann des zynischen Dandys Lord Wotton. Fortan führt er ein ausschweifendes Leben, gibt sich ganz der sinnlichen Lust und dem Vergnügen hin und verliert sämtliche moralische Hemmungen. Während sein Äußeres unverändert jung und makellos schön bleibt, mutiert sein Porträt zu einer schrecklichen Fratze ...

Meine Meinung

Dorian Gray dagegen war einfach traumhaft zu lesen! Der Schreibstil ist ganz außergewöhnlich, bildlich und detailliert. 
Es hat wirklich Spaß gemacht es zu lesen und auch die Geschichte war gleichermaßen faszinierend! Ewig jung bleiben und keine deiner Taten hat Folgen, wer würde das nicht wollen? Dennoch stellt Dorian Gray fest, dass diese Jugend nicht alles in der Welt ist und so ist dieser Roman eine außergewöhnliche Arbeit über Gier, Hass, Verdammung und Erkenntnis! 
Besonders der Charakterverlauf von Dorian ist fantastisch. Der naive, süße Junge verwandelt sich in einen kalte, gefühllosen Mann, dem alles egal ist und keine Emotionen mehr schätzt und dessen Welt und Sorgen sich allein um das Portrait und seine Langeweile drehen! 
Trotz seiner geringen Seitenzahl ist es ein besonderes Stück schriftstellerischer Kunst und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen! 

5/5 Punkten