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Mittwoch, 30. Januar 2013

Berlin und schon wieder Neuzugänge



Von Montag an war ich bis vorhin in Berlin auf Klassenfahrt und habe dementsprechend nichts gelesen oder rezensiert. Ich muss noch Lola and the Boy next Door, The Son of Neptune, Through the Ever Night und The Mark of Athena rezensieren. Sie alle waren sehr, sehr gut, aber mir fehlte bisher leider die Zeit. Ich werd mich so bald wie möglich daran machen :)


 Okay da es schon lang vorbestellte Bücher sind, kann ich mich relativ guten Gewissens daran machen sie zu lesen, auch wenn es natürlich nicht gut für meinen SuB ist.
Prodigy ist ein verspätetes Weihnachtsgeschenk :D Es sieht sooo cool aus. Das Problem ist nur, dass das Cover anders ist als Legend. Es ist war vom selben Verlag, aber Prodigy hat so mehr Papier als Umschlag und Legend hatte sowas Glattes und außerdem ist die Gestaltung anders, aber das kann man ja bei Amazon leider nicht kontrollieren :( Aber auch egal, ich finds eigentlich so cooler, als wenn es so aussähe wie Legend und im Grunde ist es auch albern sich darüber aufzuregen. Zumindest haben sie die selbe Größe.
Und es ist diesmal BLAUE SCHRIFT!!! Und es ist komplett blau und die Seiten sind so angeraut und so zerstört also mit Absicht natürlich, sodass das so alt aussieht das Papier und so unregelmäßig geriffelt. Es sieht so mega cool aus!
Alles was ich im Moment lese, wird allerdings jetzt erst mal hinten angestellt und das wird gelesen *___*

Naomis und Ely's Kiss List - einfach ein ,,oh das gibt es günstig - nimmste mal mit''-kauf :D



In Berlin habe ich mir SHOW ME angesehen im Friedrichspalast und es sieht das so unbeschreiblich aus in diesem Palast und die Show war einfach nur der Wahnsinn! Tänzer, glitzernde und knallbunte Kostüme, Akrobatik, Choreografien und einfach toll!
Es zieht einen völlig in den Bann. Die Musik war sehr modern, viel Ballet wurde in die Choreografien eingebaut und das Licht hat das alles noch einmal zauberhafter gemacht. Es war soooo toll! Und auch die Bühne, die war riesig und es war wie so ein Moment voller Magie, der leider viel zu schnell vorbeiging. Danach kommt einem die Umgebung und alles ganz hölzern und kalt vor, weil man noch die ganzen Lichter und Kostüme, Musik und tollen Artisten im Kopf hat. Es ist unvergleichlich. Es ist sowas was ich einfach immer wieder gucken könnte und es würde jedes Mal dieselbe Faszination auf mich ausüben. Die Kleider waren immer in Neonfarben oder glitzerten von oben bis unten. Es war so traumhaft. Also wenn ihr in Berlin seit GUCKT ES EUCH AN!!!!!!!!
Europas berühmtestes Varietee, wenn ich das richtig behalten habe und einfach wundervoll. Leider (aber auch verständlicherweise) konnte man von der Show keine Fotos machen, aber dafür habe ich die Bühne fotografiert, was einem eine recht gute Vorstellung des Ausmaßes der Show gibt.


Montag, 31. Dezember 2012

Buchrezension - Will & Will (John Green, David Levithan)


  Titel: 

Will & Will

Originaltitel: 
Will Grayson, Will Grayson

Autor: 
John Green, David Levitan

Seiten: 384

Verlag: cbt

Preis: 14,99€ (Gebunden)

Kurzbeschreibung 

Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnenSie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago, sind beide siebzehn und tragen neben demselben Namen und demselben Alter dasselbe Problem mit sich herum: Aus lauter Angst, das Ding mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine Will zögert seit Wochen, sich selbst das einzugestehen, was für alle anderen offensichtlich ist: dass er nämlich bis über beide Ohren in seine wunderbare Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere Will flüchtet sich lieber in seine dubiose Online-Beziehung zu einem gewissen Isaac, anstatt sich im real life vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …

Meine Meinung

Wenn zwei Fremde mit dem selben Namen aufeinander treffen, kann es dann ein gutes Ende nehmen???

Mal davon abgesehen, dass die beiden Will's gar nicht so viel mit einander unternehmen und sonst auch nur Tiny als Freund gemeinsam haben, frage ich mich doch ernsthaft wieso dieses Buch so heißt. Aber gut kommen wir zum Inhalt.
Will und Will haben es gerade beide in ihrem Leben nicht leicht. Bei dem einen machen sich Vorwürfe, wünschen sich Liebe und Zuneigung und geraten in einige verwegene Situationen.
Wenn man immer nur der brave Junge ist, lohnt sich das überhaupt?
Wenn man mit Depressionen eine Beziehung führen will, funktioniert das?
Die beiden Wills haben ganz unterschiedliche Probleme, die sich doch auf dieselbe Weise lösen lassen: Freundlichkeit, Liebe und Akzeptanz.
Dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben wurde, merkt man kaum. Sie haben beide eine ähnlich jugendliche Sprache drauf und benutzen sie mehr oder weniger gekonnt, denn es fällt mir schwer zu glauben, dass man dauerhaft derart unartikuliert spricht und einen so reichen Schatz an Schimpfwörtern hat. Es war natürlich nicht schlimm, aber von meinem normalen Wortschatz WELTEN entfernt! Dennoch sollte man sich auch einmal in anderen Gewässern umsehen. Vielleicht findet man etwas, was man bisher verpasst hat.
Die Storylines entwickeln sich ganz unterschiedlich, doch sie laufen alle bei Will's bestem Freund und dem anderen Will's festen Freund Tiny zusammen. Beim Lesen am es mir so vor als ob sich das Buch eher um Tiny drehte als um die Will's. Ich mag diesen Charakter äußerst wenig. Er ist unsensibel, laut und nervig. Ich kann immer noch keinerlei Sympathie für ihn aufbringen und da er so ein großer Teil des Buches ist, stört mich das natürlich.
Die Geschichte waren mit sehr viel Sorgfalt konstruiert worden und haben eine sehr aussagekräftige Handlung. Wenn man über diesen einen Charakter hinwegsieht, ist es ein grandioses Werk, welches einem wieder einmal zeigt wie unverstanden sich die Jugend fühlt!
Ich empfehle dieses Buch wirklich, denn trotz der Tatsache, dass es mir nur ,,normal'' gefallen hat, war es ein tolles Buch, was einen berühren kann, wenn man sich nur darauf einlässt.

3/5 Punkten