Posts mit dem Label Joss Stirling werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Joss Stirling werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 19. Mai 2013

Buchrezension - Calling Crystal (Joss Stirling)



 Titel: 
Calling Crystal

Originaltitel: 
Seeking Crystal

Autor: 
Joss Stirling

Seiten: 384

Verlag: dtv

Preis: 16,95€ (Gebunden)


Kurzbeschreibung

Crystal leidet darunter, dass sie ihre paranormalen Fähigkeiten nur unzureichend kennt. Versucht jemand, telepathisch Kontakt zu ihr aufzunehmen, wird ihr schlecht – ein Umstand, der ihr das Leben in einer Welt von Savants nicht gerade erleichtert. Doch als in Venedig bei einer von Crystal organisierten Feier Mitglieder der Familie Benedict entführt werden, ist sie es, die entscheidend zur Rettung beitragen kann. Und dabei bemerkt sie, dass der Benedict-Bruder Xav gar nicht so übel ist, wie sie anfangs dachte...


Meine Meinung

Wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt wird, leidet Crystal an ihrer offensichtlichen Nutzlosigkeit. Doch sie hat andere Talente. Zum Beispiel ist sie ein wahres Mode-Genie, ist mutig und entwickelt sich im Laufe des Buches zu einem noch tolleren Charakter als ohnehin schon! Es war eine Freude ihre Geschichte mit zu verfolgen. Sie war anders als Phoenix und Sky, aber nicht weniger toll. Dass man Xav näher kennenlernt, ist ebenfalls ein großer Pluspunkt des Buches, da Xav aufgrund seines Humors und einfach liebenswerten Wesens unter den Benedict Brüdern heraussticht. 

Es ist dem Leser natürlich von Anfang an klar, dass Crystal und Xav Seelenspiegel sind, doch die Beiden sehen das nicht. Die anfängliche Freundschaft, die sich zwischen den Beiden entwickelt, war einfach total niedlich und außerdem extrem amüsant, da man natürlich schon wusste wie es ausgeht. Da sie es eben nicht merken, dass sie Seelenspiegel sind, kommen auch noch andere Themen mit ins Spiel. Xav und Crystal fragen sich als sie sich anfangen zu verlieben, ob sie trotzdem zusammen sein könne, auch wenn ihr eigentliches Gegenstück irgendwo wartet. Ebenso sieht man dieses Beispiel an Crystals Schwestern, von denen einige ihre Seelenspiegel gefunden haben und manche eben die ,,normale'' Liebe gewählt haben.

Crystal und Xav sind nicht nur das Traumpaar schlechthin - nein sie finden ihr Happy End auch noch in Venedig, welches mir als Handlungsort sehr gut gefallen hat. Die engen Straßen und das viele Wasser konnte ich mir aufgrund des sehr bildlichen Schreibstils sehr gut vorstellen und es hätte kaum ein passenderer Handlungsort gewählt werden können.

Einzig zum Ende hin kommt das altbekannte Problem der Bücher. Diese Entführungsszenen, in denen die weiblichen Seelenspiegel immer in Gefahr geraten, sind mir zu dramatisch und einfach ein wenig überzogen. Einerseits zeigt es die starke Bindung der Seelenspiegel, aber wenn das ganze etwas weniger extrem dargestellt werden würde, wäre ich mit dem Buch gänzlich zufrieden.


4/5 Punkten 

Montag, 3. Dezember 2012

Buchrezension - Saving Phoenix (Joss Stirling)


 Titel: 
Saving Phoenix

Originaltitel: 
Stealing Phoenix

Autor: Joss Stirling

Seiten: 384

 Verlag: dtv

Kurzbeschreibung 

Die 17-jährige Phoenix wächst in der Gemeinschaft krimineller Savants, Menschen mit einer übersinnlichen Fähigkeit, auf. Für deren Anführer muss Phoenix ihre Gabe, das Zeitempfinden in fremden Gehirnen zu manipulieren, zu Diebstählen nutzen und das Gestohlene dann bei ihm abliefern. Als sie bei einer Gruppe amerikanischer Studenten iPads stehlen soll, trifft sie auf Yves Benedict. Doch der ist mehr als ihr nächstes Opfer – er ist ihr Seelenspiegel. Yves erkennt dies sofort und entwirft einen Schlachtplan, um Phoenix aus der Gemeinschaft zu befreien und den Anführer zu bezwingen. Doch dieser will die Macht der besonderen Verbindung zwischen Phoenix und Yves für seine eigenen Zwecke nutzen...

Meine Meinung

Als Phoenix eines Tages den Auftrag bekommt Yves Benedict auszurauben, ahnt sie nicht wie sehr es falsch gehen wird. Ihre Beute verbrennt und sie muss mit leeren Händen zu ihrem Boss zurückkehren, welcher nicht sehr erfreut darüber ist. Er setzt sie ein weiteres Mal auf Yves an, doch diesmal kann er verhindern, dass Phoenix ihm etwas stiehlt; sie lernen sich kennen und Yves findet heraus dass Phoenix sein Seelenspiegel ist. Sie glaubt erst nicht daran, denn es wäre zu schön um wahr zu sein. Langsam fasst sie Vertrauen zu Yves, doch ihr Boss hat andere Pläne für die Beiden und versucht sie zu unterdrücken.

Das Buch spielt fast nur in London, lediglich das letzte Kapitel tut es nicht. 
Da Yves und Phoenix ein wenig älter sind als Sky und Zed ist die Geschichte auch um einiges ernster, doch trotzdem stellenweise sehr humorvoll. Ebenfalls ist es weniger kitschig als Finding Sky.

Mir persönlich gefallen Yves und Phoenix genauso gut wie Sky und Zed auch wenn sie völlig verschieden sind. Yves ist der schlaue Akademiker der Familie und auch wenn er nicht so erfahren in Beziehungsangelegenheiten ist, kümmert er sich total rührend um Phoenix und entspricht wohl dem perfekten Traumtyp, den sich jedes Mädchen wünscht.
Phoenix kann aufgrund ihrer Lage nicht so schnell Vertrauen fassen, doch nach und nach wird sie offener vor allem, weil sie sich immer eine liebende Familie gewünscht hat.
Die Beiden sind einfach das Traumpaar schlechthin!

Die Story war ziemlich spannend, denn die Gang der Phoenix angehört, tut alles um sie zu behalten, da ihre Fähigkeiten von großem Nutzen für sie sind. Doch nicht nur Phoenix Leben wollen sie zerstören, sondern auch die Organisation der guten Savants. Und dadurch, dass Yves Phoenix Seelenspiegel ist, haben  sie natürlich den perfekten Köder....

Ein wundervolles Buch was seinem Vorgänger in nichts nachsteht und unbedingt gelesen werden sollte - egal wie alt man ist!

4/5 Punkten 
_________________________



Hype des Monats


Hat dieses Buch den Hype verdient? 
Ich denke schon, denn es war einfach wundervoll und die Charaktere sind alle sehr sympathisch und es ist einfach mal etwas anderes. Es hebt sich von den anderen Büchern des Genres schon ein wenig ab! :)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Buchrezension - Finding Sky (Joss Stirling)


Titel: Finding Sky
Originaltitel: Finding Sky
Autor: Joss Stirlung
Seiten: 459
Verlag: dtv
Preis: 16.95€ (gebunden)

Kurzbeschreibung

Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unverschämt gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf ... und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben – denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat ...

Eigene Meinung

Super Cover, tolle Geschichte - schrottige Kurzbeschreibung! Ich hatte etwas ganz anderes von dem Buch erwartet, eher eine 0815 Geschichte, von wegen beliebter Junge und schüchternes Mädchen, mit einigen übernatürlichen Elementen, doch ich wurde wirklich überrascht! Es war eine ganz andere Art von Geschichte. 
Sie glänzt besonders durch die realistische Darstellung der Gespräche und Figuren. Sie reden über normale Dinge und haben nicht nur so ein ''wen-müssen-wir-als-nächstes-töten-um-die-Welt-zu-retten-Thema''. 
Es war so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen und es endete damit, dass ich am nächsten Tag wegen des Schlafmangels neben mir stand! Die Geschichte fesselt einen so sehr, was besonders am Schreibstil liegt. Er ist etwa so wie ein Jugendlicher sprechen würde und ich musste bei vielen Ausdrücken echt grinsen, weil es einfach so wirklich rüberkam, aber ich sowas in Büchern nicht gewöhnt bin. Und Sky war mir total sympathisch. Sie ist lustig und man kann ihre Handlungen gut nachvollziehen UND sie hat mich kein bisschen aufgeregt, was sonst so ziemlich immer der Fall ist!
Allerdings bringt es das Buch aufgrund von kleinen, kleinen Dingen nicht auf die volle Punktzahl. Erstmal weil ich fand, dass das alles mit Sky und Zed zu einfach ging, denn sie hatten wirklich kaum Schwierigkeiten und Hindernisse oder ähnliches. Da hat mir so ein bisschen die Dramatik gefehlt. Außerdem war nicht wirklich erklärt worden was die Savants sind, denn man weiß ja es gibt sie, aber was genau das ist und wie genau sie entstanden sind erfährt man einfach nicht. Das fand ich schade, aber vielleicht wird das ja in den Fortsetzungen aufgegriffen.
Auch die anderen Charaktere sind toll und amüsant, denn ich glaube die Autorin hat sich für ihre Charaktere ganz natürliche Beispiele genommen und sie so in die Geschichte mit eingeflochten, dass es einfach realistisch ist und eine aus den Haaren gezogenes Szenario mit merkwürdigen Menschen!
Ich kann es wärmstens empfehlen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen!

4/5 Punkten