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Samstag, 22. Juni 2013

Buchrezension - Ice Hüter des Nordens (Sarah Beth Durst)


 Titel: 


Ice - Hüter des Nordens

Originaltitel: 
Ice

Autor: 
Sarah Beth Durst

Seiten: 320

Verlag: Egmont Lyx

Preis: 12,99€ (Taschenbuch)



                                                               Kurzbeschreibung                                                                      


Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird ...


                                                                  Meine Meinung                                                                        

Ice war ein recht schneller Zeitvertreib. Kaum hatte man angefangen, war es fast schon wieder beendet. Mit knapp 300 Seiten ist das natürlich kein Kunststück, doch auch die Konzentration, die das Buch verlangte ist eher niedrig gewesen. Eine schöne Geschichte in der Arktis, die zum Träumen einlädt.


Das Schloss von Bär, in dem Cassie einige Zeit des Buches lebt, ist wunderschön beschrieben, genau wie der Rest des Buches. Bilder von Eisskulpturen und der schönen Natur ziehen vor dem inneren Auge ab und lassen die Welt lebendig werden. 

Der Verlauf der Geschichte war allerdings ein wenig unerwartet. Die Struktur des Buches war einfach, doch es hat auch kein 0815 Thema behandelt. Doch trotz allem war es ein wenig seltsam dass Cassie schwanger(!) durch die halbe Arktis und diverse Wälder zieht um Bär zu retten. Cassie war mir als Protagonistin nicht direkt unsympathisch, aber ihre Handungen waren manchmal einfach dermaßen unvernünftig, dass ich Probleme hatte sie nachvollziehen zu können. Die Liebe, die sich zwischen ihr und Bär entwickelt, ist zwar schön mit anzusehen, aber für meinen Geschmack war dieser Teil des Buches um einiges zu kruz. Der langsame Prozess des Verliebens war glaubhaft dargestellt, doch einfach mengenmäßig nicht genug vorhanden.

Grundsätzlich hatte ich einfach mehr erwartet und war daher von der Einfachheit der Geschichte und der fehlenden Tiefe ein wenig enttäuscht.

                                                                            Fazit                                                                                  

Ice war kein schlechtes Buch, doch von einer Märchenerzählung hatte ich ein wenig mehr erwartet. Viel gelobt wurde das gute Stück. Es war ein netter Zeitvertreib, doch den Hype um das Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es war keinesfalls schlecht oder langweilig, dennoch sollte man die Erwartungen herunterschrauben. Dennoch war der Schreibstil einfache Spitze!

                                                                       Bewertung                                                                        

3.5/5 Punkten

Sonntag, 17. Februar 2013

Buchrezension - Bloodlines Magisches Erbe (Richelle Mead)


  Titel: 
Bloodlines - Magisches Erbe 

Originaltitel: 
The indigo Spell

Autor: 
Richelle Mead

Seiten: 400

Verlag: Egmont Lyx

Preis: 12,99€ (Taschenbuch)


Kurzbeschreibung

Sydney Sage fühlt sich hin und her gerissen zwischen ihren Verpflichtungen als Alchemistin und dem, was ihr Herz begehrt. Da begegnet ihr der rebellische Marcus Finch, ein ehemaliger Alchemist, der mit seiner Herkunft gebrochen hat. Er will Sydney überzeugen, seinem Beispiel zu folgen, doch das ist leichter gesagt als getan.


Gestaltung

Dt. Ausgabe
Mit dem Covern geht es wieder bergauf. Den zweiten Band fand ich optisch eher weniger schön, als so ziemlich jedes Buch der Richelle Mead Büchern aus dem Lyx Verlag. Doch Band 3 ist wieder wie gewohnt hübsch und stimmungsvoll. Über den Titel bin ich mir noch nicht ganz sicher

Amrk. Ausgabe
Da Blau meine Lieblingsfarbe ist, muss ich gar nicht mehr viel sagen. Ich liebe diese Tatoos von Sidney und Marcus! Der Titel ist nicht ganz so gut gewählt wie ,,The Golden Lily''. Ich verstehe nicht ganz was jetzt damit gemeint war. Aber es klingt gut und ein wenig Bezug hatte es natrlich, aber TGL war unschlagbar!
Auf jeden Fall eine wahre Bereicherung im Bücherregal.


Meine Meinung

Das neuste Meisterwerk von RIchelle Mead hat mich wieder einmal nicht enttäuscht. Ich bin zwar der Meinung, dass Band 2 ein ganz winzig kleines bisschen besser war, doch das hält mich nicht davon ab auch dieses Buch hier zu lieben. 


Erstmal kommt alles ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Von allem was passiert ist, hätte ich nie zu träumen gewagt. Ich hatte in meinem Kopf die wahrscheinlichste Möglichkeit ausgewählt, wie die Dinge sich nach The Golden Lily abspielen könnten, aber es lief alles in völlig andere Richtungen - auch mitten im Buch ist das der Fall gewesen. Dafür gibt es schon mal einen sehr großen Pluspunkt, denn mit ihren Bücher erwartet einen das Unerwartete! 



Dieses Buch hat sich sehr auf Sidney fokussiert. In TGL hat man schon das Gefühl bekommen, dass das System der Alchemisten falsch ist und Sidney sich befreien möchte. Doch ihr Glaube an alles war ihr von Kindheit an gelehrt wurde, steht ihr ein wenig im Weg. Das Buch beschreibt sozusagen Sidney's Selbstfindung. 

DIe Adrian und Sidney Szenen waren wie immer unglaublich niedlich, witzig und romantisch. Es ist ein einziges Hin und Her und selbst jetzt nach diesem Ende werden die Beiden noch mehr Schwierigkeiten bekommen. Richelle macht es ihnen nicht gerade einfach!


Was ich an den Bloodlines-Büchern so mag, ist dass in jedem Buch eine neue Bedrohung vorhanden ist. In Vampire Academy waren es durchgehend die Strigoi, doch da wir uns momentan sozusagen auf der sonnigeren Seite dieser Welt befinden, haben die Strigoi so gut wie gar keine Auftritte in dieser Serie gehabt. Denn diese Welt hat auch mehr als Strigoi zu bieten. 

Besonders gefiel mir wie die Magie mehr und mehr in den Vordergrund rückt. Man wusste vorher gar nicht, dass sie existiert und es ist unglaublich interessant mehr darüber zu lernen. 


Was mir ein wenig gefehlt hat, war die Spannung. Das Buch war wirklich gut, aber es gab nur am Ende einen kleinen Teil durch den Spannung erzeugt wurde. Es war eher ein ruhigeres Buch. Das war etwas schade, doch das Buch hatte seine Stärken eben auf anderen Ebenen. Das Gute daran ist, dass der Cliffhänger einen diesmal nicht so quält wie bei TGL. So hat auch alles seine guten Seiten, vor allem da ich SEHR zufrieden damit war, wie sich das Ende entwickelt hat. 



Trotzdem gebe ich eine eindeutige Leseempfehlung an alle ab, die VA und Bloodlines mochten. 


4.5/5 Punkten 

Montag, 8. Oktober 2012

Buchrezension - Bloodlines Die goldene Lilie (Richelle Mead)


Titel: Die goldene Lilie
Originaltitel: The Golden Lily
Autor: Richelle Mead
Seiten: 384
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 12,99€ (Broschiert)






Kurzbeschreibung

Die Alchemistin Sydney Sage versteckt sich zusammen mit der Moroi-Prinzessin Jill Dragomir an einem Internat in Kalifornien. Obwohl sie gehofft hatten, hier vor den Machenschaften in der Welt der Vampire verschont zu bleiben, holt sie die Realität schnell ein. Zusammen mit dem Dhampir Eddie und dem attraktiven Vampir Adrian setzt Sydney alles daran, Jill zu beschützen.

Gestaltung

Also ich bin ehrlich enttäuscht! Die sonst so immer wundervollen Lyx-Cover haben hier irgendwie nicht abgefärbt! Die ganze rote Farbe lässt das obere Mädchen irgendwie kränklich wirken und ein ganz komischer Gesamteindruck entsteht! Das finde zumindest ich, denn ich bin eindeutig ein Fan der Originalaufmachung. Die hellen Farben und Ornamente passen so perfekt zum Titel, welcher wiederum perfekt zum Buch passt!

Meine Meinung

Ich habe ,,Bloodlines Fasche Versprechen'' geliebt, aber ich hatte mir doch ein bisschen mehr Fokus auf Sidney's Leben gewünscht, denn es hat sich alles sehr um Jill und die Anderen gedreht. Und hier kriegen wir mehr Sidney! Und auch mehr Adrian. Adrian und Sidney - ich war nie ein Adrian-Fan, da ich ihn in VA immer als störend empfunden habe. In Bloodlines jedoch tut sich mir die Frage auf warum zur Hölle ich ihn vorher nicht so richtig mochte? Er und Sidney sind das Traumpaar schlechthin, auch wenn sie das noch nicht sieht!
Wenn die Beiden zusammen sind sind das so niedliche Momente und ich, als Romantik-liebender Mensch, war voll und ganz zufrieden! Was Adrian nicht alles tut um Sidney's Aufmerksamkeit zu bekommen, ist einfach herzerwärmend und echt niedlich und einfach perfekt. Doch Sidney mit ihrem beschränkten Sozialwissen steht dermaßen auf dem Schlauch, dass sich, nicht nur in den Adrian-Szenen sondern im gesamten Buch, unfreiwillig komische Stellen ergeben, die einfach nur zum Schreien sind!
Bei beiden Charakteren ist eine deutliche Weiterentwicklung zu sehen. Auch die anderen Charaktere hatten wieder glänzende Momente (besonders Eddie und Dimitri), doch da sich das Buch sehr auf Sidney's Weiterentwicklung und ihr Leben konzentriert, sind die Storylines der verschiedenen Charaktere ein bisschen auf der Strecke geblieben, was mir persönlich jedoch nichts ausgemacht hat.
Das Buch lebt vor allem von der Beziehung der Beiden, denn die Storyline um den ,,Bösewicht'' von ,,The Golden Lily'' war ein bisschen vorhersehbar. Doch man wird wie gesagt mehr als entschädigt und außerdem kriegt man ein Gefühl dafür wie es weitergehen wird, was Richelle Mead mit Sidney noch so vorhat, und gerade die Aussicht auf diese Entwicklung der Geschehnisse ist äußerst interessant und spannend!

Ein wundervolles Buch, was mich nicht enttäuscht hat und den Standard der Richelle Mead Bücher weiter konstant hält! Adrian Fans kommen hier voll auf ihre Kosten und werden ihn nach DEM Ende vermutlich noch mehr lieben als vorher. 

5/5 Punkten 

Montag, 17. September 2012

Buchrezension - Das Feenorakel (Jeanine Krock)

Titel: Das Feenorakel 
Originaltitel: Das Feenorakel
Autor: Jeanine Krock
Seiten: 382
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)


Kurzbeschreibung



Der Dunkelelf Julen gehört dem Reich der Finsternis an. Er soll über die hübsche Lichtelfe Alva wachen, die nichts über ihre Herkunft weiß. Obwohl Alva noch sehr jung ist, entwickeln sich schon bald zarte Gefühle zwischen ihr und Julen. Dank ihrer ungewöhnlichen Stimme feiert Alva als Sängerin einer Band große Erfolge. Doch sie wird von einer dunklen Gefahr bedroht, und Julen ist der Einzige, der sie retten kann.


Gestaltung



Das Cover schließt wunderbar an die Vorgänger an und gefällt mir sogar noch besser als das vorangegangene, obwohl ich schon dachte, dass das nicht mehr getoppt werden konnte. Wunderschön anzusehen!



Meine Meinung



Ehrlich gesagt hatte ich Probleme beim Einstieg, doch nach dem ersten Kapitel war ich total gefesselt. Das Buch hat exakt  dieselbe schöne Atmosphäre, die die Vorgänger der Licht-und Schattenreihe schon hatten. Und das obwohl es einen völlig anderen Handlungsort und, abgesehen von Julen, völlig neue Charaktere hatte.

So auch die Hauptprotagonistin. Anders als Nuriya oder Estelle hatte sie nicht so einen starken Charakter, da sie sehr unsicher ist, weil sie einfach nicht weiß was mit ihr nicht stimmt. Doch nach und nach wird sie selbstsicherer und der Prozess ihrer Charakterentwicklung ist bemerkenswert!

Der Handlungsverlauf folgt dem altbekannten Schema, was jedoch nichts Schlechtes ist. Julen wird auf Alva angesetzt um sie zu beschützen. Wovor weiß er leider nicht und das war etwas verwirrend, denn das wird auch am Ende irgendwie nicht richtig klar, was jetzt die Gefahr war, denn es wird zwar von der Gefahr an sich gesprochen, aber es ist irgendwie nichts in der Richtung passiert. 
Natürlich verlieben sich Julen und Alva und die Liebesgeschichte ist so niedlich wie immer! Sie harmonieren wirklich gut zusammen und es freut mich, dass Julen nun auch seine Seelengefährtin gefunden hat, nachdem er in Die Sternseherin eher weniger Glück hatte. 

Wir sehen auch die altbekannten Charaktere aus Der Venuspakt wieder und einer dieser Charaktere spielt auch eine größere Rolle, die gar nicht zu erwarten gewesen wäre.
Es wird viel Bezug zur Musik genommen und sie spielt eine große Rolle, da Alva eine großartige Stimme hat und Sängerin einer Band wird. Die Freude an ihrer Musik lässt sich durch die wunderbaren Worte der Autorin gut erahnen und gut nachvollziehen.

Ein schönes Buch, was den Abschluss der Licht- und Schattenreihe darstellt. Es war wirklich gut, aber meiner Meinung nach kann einfach nichts Der Venuspakt oder Die Sternseherin toppen, denn diese Beiden waren einfach nur wunderbar!

3.5/5 Punkten 

Montag, 27. August 2012

Buchrezension - October Daye Winterfluch (Seanan McGuire)


Titel: October Daye - Winterfluch 
Originaltitel: Rosemarie & Rue
Autor: Seanan McGuire
Seiten: 352
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 12,99€ (broschiert)

Kurzbeschreibung


Die Welt der Feen und Elfen ist nie gänzlich verschwunden, sondern besteht im Geheimen neben der Wirklichkeit fort. October „Toby“ Daye ist ein Kind beider Welten, halb Mensch, halb Fae. Einst verlor sie alles, was ihr lieb war; und seitdem meidet sie Menschen und Fae gleichermaßen. Da wird in San Francisco eine Fürstin der Fae, ermordet, und Tobys Leben gerät erneut aus den Fugen. Durch einen mächtigen Fluch, den die Fürstin mit ihrem letzen Atem ausstößt, ist Toby verpflichtet, ihren Tod aufzuklären. Um dem Fluch zu entkommen, muss Toby in die Welt der Fae zurückkehren. Bald stellt sie fest, dass mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel steht. Ein packender Feenkrimi und zugleich der erste Roman in einer spannungsgeladenen Urban-Fantasy-Serie, die keltische Motive in eine moderne Welt überführt.

Meine Meinung


October Daye - mit dem Namen fängt es schon an. Seltsam wirklich seltsam dieser Name, aber gut er klingt relativ schön, doch unser Hauptcharakter wandelt es in Toby Daye um. Wenn ich solche bescheuerten Namenskürzungen schon lese, krieg ich Aggressionen. Doch nicht nur ihr Name ist so schrecklich nein. ,,Toby'' ist total gefühllos, denn es ist ja normal, dass die beste Freundin getötet wird, warum sollte man sich da schlecht fühlen oder zumindest eine Träne vergießen? Außerdem benimmt sie sich wie so ein zickiger Teenager, was auch die Kurzbeschreibung vermuten lässt, aber sie ist viel älter. Da sie in Feenjahren altert sieht sie zwar wie zwanzig oder so aus, aber ist wohl jahresmäßig schon um die vierzig. Da ist wohl was im Kopf der Autorin irgendwie schiefgegangen, denn diese Möchtegernteenagerkommentare nerven unheimlich!

Auch der Mordfall und der Grund, weshalb er begangen wurde, war dermaßen offensichtlich, dass es schon wieder lachhaft wurde, denn die Autorin nimmt hier einen dermaßen abgenutztes Motiv. 
Zudem musste ich mich durch das Buch quälen, da auch der Schreibstil nicht viel besser war als die Geschichte. 

Was an dem Buch allerdings gut war, waren die Nebencharaktere, die mehr Tiefe und Komplexität besitzen als die Hauptprotagonistin. Wirklich jeder Nebencharakter wäre besser gewesen, als diese aggressive, gefühllose Tussi! Was mir ebenfalls gefallen hat, war die Welt der Feen, die Toby natürlich verleugnet, da sie selbst ja nicht dazu gehört als Wechselbalg. Und das ist ihr natürlich völlig egal, weshalb sie es auch alle 5 Minuten erwähnen muss.

Ein überaus furchtbares Buch mit lahmer Story und einem grauenvollen Hauptcharakter. 

1/5 Punkten 

Mittwoch, 22. August 2012

Buchrezension - Dark Swan Schattenkind (Richelle Mead)

Titel: Dark Swan - Schattenkind
Originaltitel: Shadow Heir
Autor: Richelle Mead
Seiten: 485
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 12,99€ (broschiert)

Kurzbeschreibung


Eine geheimnisvolle Seuche breitet sich im Dornenland aus, die magischen Ursprungs ist. Als Königin des Reiches will Schamanin Eugenie Markham der Sache auf den Grund gehen. Unterstützung erhält sie von Feenkönig Dorian. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Und auch Eugenies Ex-Geliebter, der Gestaltwandler Kiyo, scheint Geheimnisse vor ihr zu verbergen.


Cover


Bei der kompletten Reihe scheinen nur die Bücher mit den ungraden Zahlen (sprich 1 und 3) gute Cover zu haben. Die Frau auf dem Cover sieht irgendwie komisch aus. So animiert und unecht. Aber dafür sieht das Grün neben den anderen Bänden ziemlich cool aus!

Eigene Meinung


Und wieder geht eine Reihe zuende. Ich bin ehrlich traurig, denn trotz der beiden eher nur mittelguten Bände liebe ich die Serie und dass keine weiteren Bände erscheinen werden, finde ich schade.
Anders als die anderen Serien hat diese Reihe nur vier Bände und ich glaube die Autorin hatte auch nicht mehr wirklich Lust auf das Weiterschreiben dieser Reihe. Das soll keineswegs heißen, dass der Roman schlecht war, aber es ist dermaßen viel passiert. So viel Action und Geschichte können die anderen drei Bände nur zusammen aufweisen.

Eugenie gerät immer wieder in Anschläge, denn ihr Ex-Freund Kiyo versucht sie zu töten, da sie Eugenie bereits im fünften Monat schwanger ist und eine Prophezeiung besagt, dass ihr Sohn einmal die Menschenwelt übernehmen wird. Also flieht Eugenie nach Alabama um ihre Zwillinge zu schützen, doch gleich nach der Geburt der Beiden droht neue Gefahr, denn die Königreiche der Anderswelt sind vom ewigen WInter befallen und müssen gerettet werden.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer angenehm und humorvoll, sodass man daran eigentlich nichts aussetzen kann. Im Buch ist viel Action vorhanden und alles passiert Schlag auf Schlag. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf - im Gegenteil! Der Verlauf der Geschichte enthält immer wieder Überraschungen und die Reihe endet in einer Weise von der ich nicht zu träumen hätte wagen können. 

Es war das beste Buch der Dark Swan Serie und trotz des schwächlichen Starts der Reihe, die sich von Buch zu Buch verbessert hat und ich werde sie in guter Erinnerung zurückbehalten. Es heißt ja man soll immer aufhören, wenn es am schönsten ist, auch wenn mich das etwas traurig stimmt. Ein wunderbares Buch, welches ich alles Richelle Mead Fans empfehlen kann.

5/5 Punkten

Mittwoch, 20. Juni 2012

Buchrezension - Nightshade Die Entscheidung (Andre Cremer)


Titel: Nightshade - Die Entscheidung
Originaltitel: Bloodrose
Autor: Andrea Cremer
Seiten: 320
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 12,99€ (broschiert)

Kurzbeschreibung


Für die Gestaltwandlerin Calla Tor wird die Welt nie wieder sein, wie sie war. Sie hat alles daran gesetzt, ihr Rudel aus der Sklaverei zu befreien. Doch nach allem Schmerz, den sie erfahren musste, hat sie der Verrat ihres kleinen Bruders Ansel am tiefsten getroffen. Doch Calla ist entschlossen nicht aufzugeben und die grausamen Magier ein für alle Mal unschädlich zu machen.

Cover

Das deutsche Cover ist ganz okay, jedoch sieht die Person von weitem aus wie eine alte Frau, wegen den weißen Haaren. Mir fehlt einfach ein bisschen der Kontrast. Die Rückseite dagegen gefällt mir um einiges besser XD Das Amerikanische dagegen ist völlig daneben gegangen - wirklich schade, da das erste Cover doch so schön war ...

Eigene Meinung


Der letzte Band der Nightshade Serie - ich habe mich wirklich überreden müssen ihn zu kaufen, da ich wie gesagt Band 2 grottig fand. 

Doch es ging wieder bergaufwärts. Das lag vor allem daran, dass das Rudel wieder vereint ist und sie einfach das Buch ausmachen. Sie verbreiten einfach eine lockere Atmosphäre in diesem Buch und nehmen ihm einen großen Teil der Ernsthaftigkeit. Ihr Humor ist einfach genial und macht sie einem unglaublich sympathisch.
Ebenfalls ist Ren wieder da, was es wieder spannender macht, da er doch ein sehr komplexer Charakter ist, gerade weil er Fehler macht und Shay dagegen ist einfach der Goldjunge, was nach einiger Zeit nur noch annervt.

Jedoch wirkten viele Dinge wirklich etwas gestellt. Während im zweiten Band nur geredet wurde, musste nun gegen die Häter vorgegangen werden und alles nur möglich getan werden - sprich Shay musste die Schwertteile finde, die sich in den verschiedenen Schutzpunkten der Wächter befinden. In jeder Höhle hatten sie eine Schwierigkeit, die aber dann ganz zufällig doch überwunden werden konnte. Also ich finde das fällt schon etwas auf.

Und das Ende. Irgendwie war es ja auch ein Happy End, aber definitiv nicht für mich. Es ist definitiv ein ungewohntes Ende, was ich nicht erwartet hatte. Ich kanns immer noch nicht fassen, denn ich war völlig geschockt als ich es gelesen habe. Es war ein traurig - sehr traurig, aber ich bin immer noch frustriert über den Ausgang dieser Geschichte!

Der 3. Band war besser als Band 2 es noch war, aber leider kann auch er Band 1 nicht toppen, welcher einfach wahnsinnig gut gewesen war. Das Buch war nicht schlecht, aber nochmal muss ich es wirklich nicht lesen. Ich bin der Meinung Andrea Cremer hätte es ruhig bei einem Band belassen können!


2.5/5 Punkte

Freitag, 18. Mai 2012

Buchrezension - Nightshade Dunkle Zeit (Andrea Cremer)


Titel: Nightshade - Dunkle Zeit
Originaltitel: Wolfsbane
Autor: Andrea Cremer
Seiten: 333
Verlag: Egmont Lyx
Preis: 12,99€ (broschiert)

Kurzbeschreibung


Nachdem Calla erfahren musste, dass die Werwölfe von ihren Herren, den Magiern, belogen und getäuscht wurden, ist sie gemeinsam mit Shay geflohen und in die Hände ihrer einstigen Feinde gefallen. Als sie im Versteck der Sucher erwacht, glaubt sie, dass diese sie töten werden. Doch stattdessen machen die Sucher Calla ein verlockendes Angebot: Mit ihrer Hilfe kann sie ihre ehemaligen Herren vernichten und ihr Rudel und den Mann, den sie zurückgelassen hat, retten. Calla steht vor einer schweren Entscheidung. Wird Shay an ihrer Seite bleiben, wenn sie alles dafür riskiert, seinen Rivalen zu befreien?

Cover


Ebenso wie das Buch, hat auch das Cover nachgelassen. Es ist quasi ein bisschen Kopie vom ersten mit nicht so schöner Farbwahl.


Eigene Meinung


Ich hatte mich sehr auf diesen Band gefreut, doch leider wurde ich enttäuscht. Auf einen grandiosen Auftakt folgte ein lahmer zweiter Band.
In diesem Buch verbringen sie wirklich sehr viel Zeit mit Reden - IMMER reden sie über irgendwelche Pläne. Actionreich kann man dieses Buch wirklich nicht nennen. Man hätte viel mehr daraus machen können, doch das Potenzial wurde nicht völlig ausgeschöft. Sehr Schade eigentlich.
Das ganze Buch war dementsprechend auf Calla und Shay ausgerichtet, da Ren und die anderen Rudelmitgliedern, die dem ersten Band noch so viel Leben eingehaucht haben einfach nicht vorkamen! Das ist mein größtes Problem, denn genau diese Rudelszenen haben mich Band 1 so lieben lassen!
Auch die neuen Figuren waren nicht dem ersten Band entsprechend. Sie waren sehr seltsam, undurchsichtig und haben auf mich wie Statisten gewirkt. Der gesamte Band war irgendwie nicht gut durchstrukturiert und seltsam. Man hat sich doch auch öfter gefragt ob diese oder jene Tat jetzt wirklich nötig war ...

Dennoch hoffe ich, dass der dritte Band wieder besser wird. Ich habe Hoffnung, aber sie ist nicht besonders groß.
Leider Enttäuschend!

2/5 Punkten