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Sonntag, 23. März 2014

Eternally Yours // Before Jamaica Lane // Into the Still Blue // Panic

Entfesselt auf Amazon
Natürlich konnte ich nicht anders als unseren Hauptcharakter erneut ins Herz zu schließen, denn sein wir mal ehrlich: einem solchen Exemplar läuft man nur selten über den Weg!
Ihr Charakter wird immer komplexer und dies ist eine tolle Serie, wenn man etwas sucht, dass von Charakterentwicklung dominiert ist!

Doch ich war ein wenig enttäuscht und ich kann nicht genau sagen wieso. Es war nicht ganz so gut, wie die anderen Bände der Reihe. Es kann daran liegen, dass sich der Hauptkonflikt - damit womit das Buch wirbt - sich auf den letzten 40 Seiten abspielt und zu wenig in den restlichen Teilen des Buches vorkommt. Die Auflösung und der vorherige Kampf waren einfach zu kurz, wenn man die Länge des Buches bedenkt.

Doch an allem andern habe ich nichts auszusetzen: Neue Figuren, wir Rivers Brüder waren super. Sie waren extrem witzig und ich finde es immer schön von Familien zu lesen, die nach langer Zeit wieder zusammen kommen!
Zudem schien hier jeder einen Partner in den Brüdern zu finden - das war ein bisschen sehr zufällig, aber es war trotzdem schön. 
Doch irgendwie wurde nie erklärt, woher Nas Roberto kannte und ich wollte das wirklich wissen! War das in den vorherigen Büchern?

Es war wieder ein super Buch, was den Humor und den Schreibstil betrifft und die Reise durch Nas' vorherige Leben ist wie immer sehr interessant, kontrastreich und vor allem amüsant gewesen. 
Nicht ganz so gut, wie die Vorgängerbände, aber trotzdem ein toller Baschluss für die Reihe mit einem sehr zufriedenstellendes Ende für Nas.

Vielleicht werde ich mir mal Cate Tiernans andere Bücher ansehen ^^


4/5

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Jamaica Lane auf Amazon

New Adult ist eh immer dasselbe, so mehr oder weniger, aber  wenn es auch noch eine Serie ist, schafft es jedes Buch mich weniger zu begeistern, denn es wiederholt sich einfach so viel. 

Das muss nicht für alle New Adult Reihen gelten,aber für diese hier schon. Buch 1 wird eifnach immer am besten bleiben!

Olivia war zwar ein sympathischer Charakter und es hat mich gefreut wieder alte Charaktere zu sehen, die ich lieb gewonnen hatte, aber es ist einfach nicht ein Genre was ich dauerhaft lesen kann. Manchmal ist es okay und eine schöne Abwechslung, aber mehr als 1 pro 6 Monate vertrag ich nicht.

Trotzdem war es nicht schlecht, nur eben schon ein wenig langweilig bzw. unaufregend und ich denke richtige Fans des Genres sollten das um einiges mehr mögen.



3/5

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Geborgen in unendlicher Weite auf Amazon

Leider, leider muss ich sagen, dass mich diese Auflösung sehr enttäuscht hat.
Es war leider das schlechteste Buch der Reihe und es tut mir weh das zu sagen, nachdem Band 2 einfach fantastisch gewesen ist. 

Es gab leider kaum niedliche Aria und Perry Szenen, wie in den Büchern davor und auch Roar hat sich, verständlicherweise, verändert und es fühlte sich irgendwie nicht mehr so an als wären es dieselben Charaktere.
Anfangs war es zudem auch noch ein wenig langweilig. Natürlich gab es auch einige interessante und vor allem spannende Momente, die mir zwischendurch immer wieder Hoffnung gegeben habe, ob das Buch nicht doch noch zum alten Standard zurückkehren könnte - aber ich denke das Ende einer futuristische Reihe kann einfach niemals zufriedenstellend sein, denn es wird och so viel offen gelassen und außerdem war ich enttäuscht, dass wir nicht die ausführliche, paradiesähnliche Beschreibung vom Still Blue bekommen haben, die ich erwartet hatte.
Und hätte es doch bloß einen Epilog gegeben.

Doch was ich mochte, ist nach wie vor Arias und Roars Freundschaft. Es gibt einfach zu wenige Freundschaften in YA zwischen männlicen und weiblichen Charakteren, die auch wirklich wichtig sind und nicht nur dem Hauptcharakter dienen sich auszuheulen.
Und die haben haben eine wirklich tolle Chemie - als Freunde! xD

Zudem war es super, dass Aria einen Teil ihrer Familie gefunden hat, denn sie hat grade erst ihre Mutter verloren und kann den Beistand brauchen! Schade war nur, dass diese Beziehung kaum weiterentwickelt wurde - auch davon hätte ich gerne mehr gehabt.

Und der Sable-Konflikt, den habe ich nicht kommen sehen und ich mochte ihn auch nicht. Als Antagonist war er nicht wirklich verständlich.

Ich fühle mich als ob ich dieses Buch einfach überhaupt nicht mochte und es fehlte mir einfach noch so vie, aber ich glaube es liegt auch daran, dass ich etwas völlig anderes erwartet hatte, als wir am Ende bekommen haben.
Buch 2 war einfach das Beste der Reihe =)


3.25/5

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Panic auf Amazon

Panic war Laurens bestes Buch bisher - zumindest meiner Meinung nach. Die Action war recht spannend und die verschiedenen Tests, die die Protagonisten bestehen musste, waren ebenfalls interessant. Auch die kleine Romanze war süß, denn man wusste einfach, dass da noch was kommen musste, da sie noch Gefühle für einander hatte. 


Eigentlich war es ganz gut, aber mein Problem scheint einfach Laurens Schreibstil zu sein oder generell, wie sie ihre Geschichte konzipiert, denn irgendwie scheine ich die Einzige zu sein, die Lauren Olivers Bücher nicht anbetet. Das ist etwas schade, aber sie vermittelt einfach nicht die Atmosphäre und Botschaften, die ich in meinem Büchern haben will.

Das hei´t trotzdem nicht, dass es ein schlechtes Buch war oder Lauren Oliver eine schlechte Autorin, aber eben einfach nicht für mich. 
Fans sollten dieses Buch sehr mögen.

f the writing but I am actually kind of sad that none of her books had me rave about them like so many other people do.


3/5

Sonntag, 2. Februar 2014

Kurzrezensionen - Days of Blood and Starlight // Before I fall // On Dublin Street // Into the Deep

Days of Blood and Starlight auf Amazon!


Also das war auf jeden Fall um einiges besser als "Daughter of Smoke and Bone", auch wenn ich mich rückblickend frrage waum ich es damals nicht mochte. Vielleicht sollte ich es noch einmal lesen!

Dennoch war "Blood of Days and Starlight" grandios und schon der Titel ist so faszinierend auch wenn ich sagen muss, dass mehr Blut als Sternenlicht vorhanden war.
Das liegt an diesem gewaltigen Krieg, der die parallelen Lande erschüttert in denen die Engel wohnen und das Ganze ist so verworren und gleichzeitig so interessant, dass ich gar keine Ahnung habe, wie das weitergehen soll.

Ich liebe Zuzana und Mik; diese Beiden ... niedlich wäre untertrieben!
Für Karou gab es in diesem Buch nicht viel von ihrer Liebesgeschichte mit Akiva und das hat überraschend gut funktioniert, denn die Geschichte war so spannend, dass sie einen auch ohne die fehlende Romanze unseres Hauptcharakters noch bis in die Nacht wachgehalten hat!

Der Schreibstil im Original ist wunderschön, aber nicht unbedingt einfach. Ich bin zwar eigentlich sehr gut in Englisch, aber es gab doch manche Stellen an denen ich auch ein paar Schwierigkeiten hatte zu verstehen was grade abging. Das war zwar nicht allzu schwerwiegend, aber ich würde die Sprache eher ins Fortgeschrittenen-Level einordnen.

Ein tolles Buch, das mich positiv überrascht hat und die Spannung auf "Dreams of Gods and Monsters" doch um einiges erhöht hat!


4/5 Punkten

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Before I Fall auf Amazon!

Ich mochte "before I Fall" doch unerwarteterweise relativ gerne. Sam's Weiterentwicklung durch die Geschichte hindurch war schon irgendwie gewaltig, denn sie hat sich von einer totalen Bitch zu einem doch recht netten Menschen entwickelt, der sie früher einmal gewesen ist. 
Dennoch gefiel mir das Ende nicht, denn es fühlte sich zwar gerechtfertigt an, aber gleichzeitig mag ich vollkommene Happy Endings doch lieber!

3.75/5 
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Dublin Street auf Amazon!

Wie ich mir gedacht hatte, gefiel mir "Dublin Street" besser als "London Road", da ich Joss als Charakter um einiges mehr mochte als Jo. Dennoch bin ich gespannt, wie meine Meinung jetzt aussehen würde nachdem ich auch Band 1 und nicht nur Band 2 der Reihe gelesen habe.

Ich mochte es sehr, dass beide Hauptcharaktere Probleme hatten und Braden quasi nicht nur den Ritter in glänzender Rüstung darstellte. Joss hatte zwar die härtere Last zu tragen, aber gerade deshalb wusste Braden mit ihr umzugehen und wollte, dass sie sich öffnet und wieder lernt zu vertrauen.
Zudem wusste Joss selber was mit ihr nicht stimmte und ist aus Eigeninitiative zum Therapeuten gegangen, der zwar nicht unbedingt extrem viel geholfen hat, aber zumindest anfangs geholfen hat indem sie mit Joss über ihre Vergangenheit geredet und Joss mit den richtigen Fragen gequält hat! 

Ein wirklich gutes Buch, das definitiv ein Reread wert ist!


4/5 
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Into the Deep auf Amazon!

War jetzt nicht ganz so gandios, aber man konnte es lesen. Mein Hauptproblem war die Sprache, denn man merkte an manchen Stellen wirklich so ein paar Stolperer. Ich kann auf keinen Fall besser übersetzen als Leute, die das von Beruf aus machen, aber ich denke bei Samantha Young lohnt es sich mehr das Original zu lesen, da es irgendwie natürlicher wirkt.

Ansonsten mochte ich die Charaktere gerne und besonders die Beziehung von Beck und Claudia, aber manchmal wurde das Gnaze zu sehr ins Dramatische gezogen


Bei diesen Büchern finde ich es immer schwer einen glaubhaften Konflikt entstehen zu lassen und dieser hier war leider weniger glaubhaft, denn man kannte Jake nicht genug um das nachvoll ziehen zu können.
S. Youngs Dublin Reihe ist auf jeden Fall besser!


3/5 

Dienstag, 7. Januar 2014

Kurzrezensionen - Die wundersame Geschichte der Faye Archer // Die Kinder des Hurins // Die Weihnachten des Mr. Srooge //


Kompletter Logik Fail bzw. die Logik des Ganzen ist nicht mal erklärt worden und das stört mich. Das stört mich sehr! Von Christoph Marzis "Heaven" war ich unglaublich begeistert und hatte hier auf ähnliches gehofft, aber die Protagonistin war mir zu abgedreht - das allerdings nur zeiweise, wenn sie ihre Anfälle von 'ich mag die moderne Welt nicht' hatte. 
Alex hingegen mochte ich doch recht gerne und auch die Atmosphäre und sonstige Thematik des Buches. Was es allerdings ruiniert hat, war die fehlende Erklärung des Rätsels, dass sich während der letzten 10 Seiten aufgelöst hat. Ich persönlich brauche Erklärungen sonst wird das nichts!
Ich fand das Buch eigentlich nicht so schlecht, aber wenn ich Bücher ohne Erklärungen lese, bin ich immer wütend, denn ich lese das Buch doch um heraus zu finden, warum das alles so gekommen ist und soll ich mir jetzt den Übeltäter als allmächtigen Satan vorstellen oder wie?

2/5
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Ich glaube ich gebe Tolkien auf, denn bis auf der Hobbit konnten mich seine Bücher nicht sehr fesseln. Es geht grundsätzlich um die Kinder Hurins, von denen sich hauptsächlich auf Turin konzentriert und seine Abenteuer, die jedoch nicht im Ansatz so sind, wie die von Frodo oder Bilbo.
Zudem fand ich es schockierend, dass gefühlt jeder gestorben ist und sowas mag ich nicht besonders. 
Trotzdem war das Buch nicht schlecht, einfach zu lesen und von Hardcore Fans von Mittelerde ein Muss!
Dennoch bleibe ich glaub ich bei diesem Fall lieber bei den Mittelerde Filmen 

3/5
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Die Weihnachtsgeschichte des Mr. Scrooge ist die allseits bekannte Geschichte des Geizkragens, der nicht einmal an Weihnachten Freude zeigt und seinen Mitmenschen etwas Gutes tut.
Diese Geschichte gibt es in zahlreichen Medien, und jeder kennt sie.
An Weihnachten kommen ihn 3 Geister besuchen um ihn zu erleuchten, dass es so nicht weitergehen kann.
Die Weihnachtsgeschichte ist eine wunderschöne Geschichte, da sie so viel Wahres erzählt und die Bedeutung von Weihnachten hervorbringt.
Außerdem zeigt es, dass man seinen Mitmenschen Gutes tun soll, denn was wäre ein Leben ohne sie?
So viele lehrreiche Dinge geschehen in diesen knapp 100 Seiten.

Der Schreibstil war wieder mal mein Problem. Schon bei 'Große Erwartungen' wurde es nach einiger Zeit üblich, dass mein Geist wanderte, besonders bei den Beschreibungen, aber im Großen und Ganzen ging es hier und war bei Weitem nicht so schlimm, wie bei 'Große Erwartungen'. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es so kurz war oder ob ich einfach schon daran gewöhnt bin ..
Charles Dickens hat immer ganz gute Ideen, aber dieser Schreibstil!

4/5

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Freitag, 20. Dezember 2013

Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi


Deutscher Titel: Ich fürchte mich nicht







Originaltitel: Shatter me







Weitere Bände der Reihe


  1. Ich fürchte mich nicht (Shatter Me)
  2. Rette mich vor dir (Unravel Me)
  3. ______________ (Ignite Me)


                                                                  Kurzbeschreibung                                                                         


Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


                                                                     Meine Meinung                                                                      


Also dieses Buch hat mich in quasi jedem Part seiner Geschichte überrascht. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass es am Anfang und generell auch während des ganzen Buches so eine düstere, verderbliche Atmosphäre geben würde. Nicht das ich das schlimm fand; ich fand es sogar ganz großartig, denn man muss als Leser auch mal schockiert werden und die Teile des Buches die in dem Restablishmentsektor (ich kenne den deutschen Begriff leider nicht, auf jeden Fall Warners Quartier) waren meine Lieblingsteile des Buches. 

Was ich daran so faszinierend fand, weiß ich auch nicht. Vielleicht einfach diese gefährliche Atmosphäre, vielleicht weil ich wissen wollte, warum Warner Juliette so unbedingt braucht bzw. wofür genau oder vielleicht liegt es einfach an Warner.
Nicht, dass er mein Favorit hier wäre. Normalerweise habe ich mich bei den Liebesdreiecken schnell in das eine oder andere Team eingeordnet. Hier jedoch habe ich lange, lange gebraucht und ich bin auch jetzt nicht ganz überzeugt. 
Lange Zeit kam nur Adam vor, dann Warner und dann wieder extrem lang Adam.

Adam ist an sich ganz süß. Er ist loyal und liebt seinen Bruder, aber die Teile des Buches mit ihm haben mir deutlich weniger Spaß gemacht, als die mit Warner.
Warner ist ein totaler Psycho, denn er hat wirklich nicht mehr alle Nadeln an der Fichte. Wie er Juliette anschmachtet und sie bezirzen will. Das ist so extrem psychisch gestört, dass ich es schon irgendwo wieder witzig fand. Außerdem liebe ich es, dass er sie "Love" (dt. vermutlich Liebes oder so) nennt. Das erinnert mich einfach so an Klaus aus Vampire Diaries (TV Show, nicht Buch) und Hook aus Once upon a Time, weshalb er meine Sympathie auch gleich hatte. Ich liebe es wenn Charaktere so reden!
Dennoch - ich will mich nicht festlegen. Wenn ich müsste, würde ich sagen Warner, denn ich fand seine Szenen einfach immer extrem cool. Aber ich würde ihn nicht für Juliette wollen, denn Adam und sie passen schon ganz gut zusammen.

Die Liebesgeschichte zwischen Adam und Juliette ist schon irgendwo ziemlich unrealistisch, aber auch irgendwie nicht. Denn sie haben zwar diese 'True Love at first Sight', aber da sie eine gemeinsame Geschichte haben, ist es andererseits wieder verständlich. Sie teilten ein ähnliches Schicksal (und ich rede nicht von den Kräften) und deshalb kann man diesen Wunsch nach Nähe und Verständnis gut nachvollziehen. Ich würde es nur nicht gleich Liebe nennen, wie Adam und Juliette es tun. Vielleicht eine sehr starke Anziehung oder Verliebtheit, aber nicht gleich Liebe.
Trotzdem mochte ich ihre Beziehung grundsätzlich schon gerne und denke, wenn sie sich in den späterren Bücher besser kennenlernen, kann ich meine Bedenken ablegen.

Was ich auf der ganzen Linie super fand, war der Schreibstil. Ich liebe die durchgestrichenen Sätze und Dinge über die Juliette eigentlich gar nicht nachdenken will. Diese Gedanken sind verboten oder zu schmerzhaft und jeder hat diese Gedanken, doch durch die Striche wird die 'Schlechtigkeit' dieser Gedanken nochmal mehr offensichtlich.
Auch die Wiederholungen fand ich super, sie haben alles noch einmal dramatisiert und ich hab eine schwache Stelle für Dramatik.
Der Schreibstil war das Beste an dem Buch, wirklich einzigartig und aussagekräftig!

Das Buch war unglaublich schnell vorbei. Man weiß gar nicht, was man tut und schon ist man auf Seite 80, weil man vor Spannung die Seiten immer nur umblättert und weder auf die Uhr noch auf die Seitenzahl achtet. Die Story geht rasend schnell vorbei und der Grund für meine eher niedrigere Wertung, auch wenn mir die Storyaspekte und die Charaktere zu den größten Teilen gut gefallen haben, ist das einfach nicht viel rumgekommen ist. 
Es fühlt sich an als hätte man nur mal an der Oberfläche der ganzen Dinge gekratzt. 
Warner will Juliette um seine Gefangenen zu foltern. Gut, aber das muss doch noch mehr hinterstekcen. So einfach ist das nie.
Der Ort an dem sie am Ende landen. Warum wurde das noch nicht näher erläutert? 
Ich fühle mich ein wenig ratlos zurückgelassen, da keine meine Fragen (die noch weit zahlreicher sind) beantwortet wurden.


                                                                            Fazit                                                                                


Das Leseerlebnis war auf jeden Fall einzigartig aufgrund des Schreibstils, aber da mir zu viele Sachen offen bzw nicht genug erkundet wurden, gibt es nur 3 Sterne. Trotzdem mag ich das übergreifende Konzept und die Enthüllung am Ende hat mich sehr sehr neugierig gemacht, weshalb ich Band 2 definitiv lesen werde, da ich vor allem Warner wieder "Love" sagen lesen will. =D


                                                                          Wertung                                                                            

3/5 Punkte

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Kurzrezensionen - Half Blood & Throne of Glass


Deutscher Titel: Dämonentochter - Verbotener Kuss

Originaltitel: Half Blood

                                                                  Kurzbeschreibung                                                                  

Zwischen Göttern und Sterblichen gibt es die Eine, die kämpfen wird


Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst ...


                                                                     Meine Meinung                                                                    

Ich habe schon gehört, dass das Buch Vampire Academy sehr ähneln soll, aber schlussendlich war ich schockiert, wie sehr es VA geähnelt hat. Es war an sich nicht schlecht, aber diese Parallelen haben mir alles ruiniert, weil es so extrem auffällig wa. Das erste Buch von Jennifer L. Armentrouts Covenant Reihe besteht quasi aus den ersten vier Vampire Academy Bänden. 
Die Anfangssituation. Alex wird nach langer Abwesenheit wieder in den Covenant geholt, ist aber weit zurück in ihrem Training und kann sich nur gerade so retten und bekommt einen Mentor, der älter ist als sie und natürlich ein Genie auf seinem Gebiet. Der einzige Unterschied zu Rose und Dimitri hier ist, dass Aiden zu einer anderen Rasse gehört und nicht, wie Alex, halbblütig ist. 
Und dann die Halbblut, Vollblut - Sache = Morois und Dhamphire??? Und das sind nur zwei der Beispiele!
Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn man sagt: Oh das Buch ist quasi ein Plagiat von dem und dem, denn es kann nun mal nicht alles neu erfunden werden, aber hier war es schon schmerzhaft offensichtlich! 
Meine einzige Hoffnung besteht darin, dass es anders weitergeht. Gegen Ende des Buches hat sich nämlich dieser Apollyon Konflikt aufgetan und das an sich ist die Idee, die Jennifer vor einem kompletten Plagiat gerettet hat. 
Trotz der ganzen vermeidlichen Plagiatsache hatte ich doch meinen Spaß beim Lesen und habe das Buch auch schnell beendet. Alex ist vom Charakter her zum Glück anders als Rose sonst wäre alles endgültig für mich ruiniert gewesen. Generell unterscheiden sich die Charaktere doch sehr von den VA Charakteren und auch in der Beziehungsentwicklung hat J.L.A. ihre Sache wieder gut gemacht, denn die Beziehungen untereinander sind sehr glaubhaft.

                                                                            Fazit                                                                                   

Ich werde die Covenant Reihe definitiv weiterlesen, doch nicht in naher Zukunft. Ich brauche erst einmal Pause um mich von dem Schock zu erholen.
Wenn euch das nichts ausmacht oder ihr VA nie gelesen habt, wird euch das vermutlich wenig kümmern, doch auch für alle anderen: Es war trotzdem ein gutes Buch, hatte eine super Atmosphäre und tolle CHaraktere. Trotz der Ähnlichkeit würde ich der Reihe eine Chance geben, da ich auch gehört habe, dass die Ähnlichkeit in Band 2 nicht mehr so groß sein soll und sich die Serie zu etwas Eigenem entwickelt.

                                                                         Wertung                                                                            

3/5 Punkten

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Deutscher Titel: Throne of Glass - Die Erwählte

Originaltitel: Throne of Glass

                                                                   Kurzbeschreibung                                                                

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.

                                                                      Meine Meinung                                                                     

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Einerseits war es ein gutes Buch, aber andererseits hat es mir nicht viel Neues gebracht und war stellenweise ein wenig verwirrend.

Ich mochte Celaena (obwohl es mich Ewigkeiten gekostet hat ihren Namen richtig zu lesen) und auch die angehende Love Triangle in diesem Buch war sehr zu meiner Freude. Ehrlich gesagt, war dies sogar das Beste an dem Buch. Ich mag diese Art von Liebesgeschichte, denn mal ganz ehrlich, die Eifersucht ist teilweise einfach zum Schreien komisch und macht das Ganze erst spannend. 
Und vor allem sind die Beiden männlichen Wesen, die von der Love Triangle auch noch betroffen sind auch coole Charaktere. 

Die ganze Assassin Sache und dieses ganze Turnier.... Ich weiß nicht ob es an mir lag, aber ich fand das Ganze ein wenig unstrukturiert und schwer nachzuvollziehen. Irgendwie hätte das für mein Gehirn besser ausgearbeitet sein müssen.

Ich bin neugierig mit wem sie am Ende zusammenkommt. Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich ja Chaol (Captian Westfall) wählen und nicht den Prinzen, der ist mir irgendwie so arrogant.

                                                                             Fazit                                                                                

Also es hat mich wirklich nicht vom Hocker gehauen und es ist so ein Buch, wo man denkt:" ja und jetzt? Was sollte das Ganze?". Die Geschichte hat gerade mal erst angefangen und man hat gegen Ende schon gesehen, wer Celaena so in den Weg kommen wird, aber das Einzige, was mich interessiert ist, mit wem sie zusammenkommt. Traurig, aber so ist es.
Es war definitiv nicht schlecht, aber eher so ein HMMMM Buch, wo man unentschlossen ist.
Vielleicht werde ich weiterlesen, wenn mehr Bände erschienen sind und ich sie für einen guten Preis auf Amazon sehe.

                                                                          Wertung                                                                              

3/5 Punkten

Montag, 28. Oktober 2013

Anna Karenina - Lew Tolstoi


Titel:
Anna Karenina

Originaltitel: 
Анна Каренина

Autor: 
Leo Tolstoi

Seiten: 1205

Verlag: Insel Taschenbuch

Preis: 12,99€ (Taschenbuch)







                                                         Kurzbeschreibung                                                                            


Anna, die schöne Frau des hohen zaristischen Beamten Karenin, verliebt sich leidenschaftlich in den leichtlebigen Grafen Wronski, der ihr Gefühl aufrichtig erwidert. Anna verlässt ihren Mann, bekennt sich offen zu ihrer Liebe. Geächtet von der Gesellschaft, beginnt Anna einen verzweifelten Kampf um ihren Sohn, den sie dem kaltherzigen Karenin überlassen musste. Tolstoi hat mit diesem Werk einen der berühmtesten und schönsten Liebes- und Gesellschaftsromane der Weltliteratur geschaffen.


                                                            Meine Meinung                                                                                 


"Anna Karenina - eine der bedeutendsten und schönsten Liebesgeschichten." 
So wird das Buch gepriesen und wäre es nur um Anna gegangen, könnte ich diesem Statement schon mehr zustimmen als es jetzt der Fall ist. 

Ja ihr habt richtig gelesen; es gibt mehr als eine Hauptfigur. Das Buch wird zwar aus vielen Perspektiven erzählt, aber diesen konstanten Erzählmodus hat, neben Anna, nur noch Lewin, der das Leben auf dem Lange verehrt und mit der Stadt und deren Gebräuchen nicht viel anfangen kann. 
Es fühlte sich so an als ob das Buch eher Lewin gewidmet wäre als Anna. Er wird vor ihr in die Geschichte eingeführt, sein Schicksal wendet sich im Gegensatz zu Annas zum Guten und ihm  sind auch die letzten Kapitel des Buches gewidmet. 
Lewin war mir sehr unsympathisch und obwohl alle Sichtweisen nötig waren um die Geschichte aufgrund des kompliziertes Beziehungsgewebes zu verknüpfen, so habe ich seine leider so zahlreichen Kapitel doch mit der wenigsten Freude gelesen. Mir ist immer noch nicht ganz klar, was genau er in einem Buch, das "Anna Karenina" heißt, zu suchen hat, obwohl er Anna im gesamten Buch nur einmal begegnet und das ganz am Ende! Es kommt mir so vor als hätte Tolstoi ein Sprachrohr gebraucht hat mit der er all seine Ideale und seine einmaligen Wertanschauungen der Welt verkünden konnte. Es wurde nie explizit gesagt, aber es war eindeutig, dass Lewin sich all den anderen Charakteren überlegen fühlte, was ihn mir gerade zu verhasst gemacht hat!

Kommen wir nun zu Annas Geschichte über die es mehr Erfreuliches zu sagen gibt. 
Sie ist eine faszinierende Figur. Fröhlich, aufgeschlossen und sich ihrer Wirkung auf Andere völlig bewusst. Es war wirklich schön einmal von einer allseits bewunderten Frau zu lesen, die das auch verdient hat und vor allem, wo man diese Verehrung nachvollziehen kann!
Wronskijs Bewunderung wird schnell zu Liebe, doch Anna ist verheiratet und hat einen Sohn. Sie würde aus der Gesellschaft ausgestoßen werden, würde sie sich zu Wronskij bekennen, doch genau das tut sie nach einiger Zeit. 
Trotz dieses Bekenntnisses geht für Anna und Wronskij nicht alles glatt und so ernüchternd es auch war, so realistisch wurden auch so die schlechten Seiten dieser Liebesbeziehung dargestellt. Es ist nicht durchweg diese alles verzehrende Liebe, die Anna und Wronskij verleben; es gibt einiges Hin und Her und auch Ernüchterungen auf beiden Seiten. Ich war an einigen Stellen überzeugt, dass jetzt der Punkt kommt, an dem Anna und Wronskij Schluss machen, doch ehrlich gesagt hätte selbst das nicht so eine Wucht gehabt, wie das tatsächliche Ende.
Doch ich denke gerade diese Realitätsnähe macht das Buch so anziehend auch noch Jahrzehnte nachdem es geschrieben wurde.

Der Schreibstil war für einen Klassiker wirklich sehr angenehm und auch der Handlungsort hat mir super gefallen, da ich ein großer Russland Fan bin.


                                                                           Fazit                                                                                


Ohne Lewins Sichtweise hätte mir das Buch noch um einiges besser gefallen, doch man sollte sich auf die positiven Dinge beziehen. 
Anna Karenina hält alles was die Kurzbeschreibung hinsichtlich der Liebesgeschichte verspricht und gibt einem dazu noch viel tiefere Einblicke in z.B. Russlands Politik.
Ich werde mich wohl in Zukunft wohl noch öfter nach russischer Literatur umsehen 


                                                                         Wertung                                                                               

3/5 Punkten