
Titel:
Göttlich verliebt
Originaltitel:
Goddess
Autor:
Josephine Angelini
Seiten: 458
Verlag: Dressler
Preis: 19,95€ (Gebunden)
Kurzbeschreibung
Ein zweiter Trojanischer Krieg steht unmittelbar bevor. Weil die Scions sich gegenseitig bekämpfen, liegt es allein an Helen, Lucas und Orion, neue Verbündete für ihr bislang größtes Gefecht zu finden. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Doch Helen kann deren Vertrauen zurückgewinnen und den unsterblichen Zeus in letzter Minute bezwingen. Aber was wird aus Helens ganz persönlichem Kampf um ihre Liebe zu Lucas?
Meine Meinung
Das lag besonders an dem ,,neuen'' trojanischen Krieg. Die Spannung baut sich immer weiter auf und als Leser will man natürlich wissen, wie sich so ein weitreichender Konflikt wieder lösen lässt. Ebenfalls gab es in diesem Band Rückblicke in Helen's andere Leben. Man sieht sie unter anderem als Helena von Troja und Guinevere aus der Camelot Sage. Diese Rückblicke gefielen mir weitaus am besten, da ich griechische Mythologie liebe. Durch die Rückblenden erfährt man Josephine Angelinis Wahrheit über den trojanischen Krieg, der sich in Helen's Zeit wiederholt.
Des Weiteren tauchen auch die großen Götter auf. Zeus, Aphrodite, Apoll, Athene und Poseidon, die als Schöpfer der Häuser gelten. Auch Hades und Morpheus, die schon aus den vorherigen Bänden bekannt sind, haben wieder eine bedeutende Rolle zu spielen. Die Darstellung der Götter reicht von warmherzig bis zu grausam.
Helen gefiel mir in diesem Band ebenfalls viel besser. Sie gewinnt neue Kraft zu ihrer bereits bestehenden Macht dazu und das führt eindeutig zu Charakterveränderungen. Sie ist weniger schüchtern und hilflos, sondern viel selbstbewusster und nimmt die Dinge selbst in die Hand. Trotz allem behält sie die Merkmale, die sie dem Leser auch in der Vergangenheit sympathisch gemacht haben. Denn auch trotz ihrer neuen Kraft macht sie nicht alles perfekt.
Dann kommt natürlich noch die Liebe ins Spiel. Den Konflikt wurde so gelöst wie erwartet, da wir nun schon seit Band 1 wissen, das die Lucas und Helen nicht wirklich verwandt sind. Jedoch fand ich die Situation mit Orion etwas plump gelöst.
Das Ende war überraschend schnell da. Kurz nach dem abschließenden Showdown folgte auch schon der Epilog. Die Art wie der Krieg beendet wurde, kam sehr unerwartet, aber rückblickend war es doch ein schlauer strategischer Streich. Beim Epilog hätte ich mir noch ein paar Informationen mehr über die einzelnen Mitglieder der Delos-Familie gewünscht, doch im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Abschluss der Trilogie, die ich aufgrund des tollen dritten Bandes und den sympathischen Charakteren bestimmt noch das ein oder andere Mal lesen werde.
4/5 Punkten

