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Sonntag, 23. März 2014

Eternally Yours // Before Jamaica Lane // Into the Still Blue // Panic

Entfesselt auf Amazon
Natürlich konnte ich nicht anders als unseren Hauptcharakter erneut ins Herz zu schließen, denn sein wir mal ehrlich: einem solchen Exemplar läuft man nur selten über den Weg!
Ihr Charakter wird immer komplexer und dies ist eine tolle Serie, wenn man etwas sucht, dass von Charakterentwicklung dominiert ist!

Doch ich war ein wenig enttäuscht und ich kann nicht genau sagen wieso. Es war nicht ganz so gut, wie die anderen Bände der Reihe. Es kann daran liegen, dass sich der Hauptkonflikt - damit womit das Buch wirbt - sich auf den letzten 40 Seiten abspielt und zu wenig in den restlichen Teilen des Buches vorkommt. Die Auflösung und der vorherige Kampf waren einfach zu kurz, wenn man die Länge des Buches bedenkt.

Doch an allem andern habe ich nichts auszusetzen: Neue Figuren, wir Rivers Brüder waren super. Sie waren extrem witzig und ich finde es immer schön von Familien zu lesen, die nach langer Zeit wieder zusammen kommen!
Zudem schien hier jeder einen Partner in den Brüdern zu finden - das war ein bisschen sehr zufällig, aber es war trotzdem schön. 
Doch irgendwie wurde nie erklärt, woher Nas Roberto kannte und ich wollte das wirklich wissen! War das in den vorherigen Büchern?

Es war wieder ein super Buch, was den Humor und den Schreibstil betrifft und die Reise durch Nas' vorherige Leben ist wie immer sehr interessant, kontrastreich und vor allem amüsant gewesen. 
Nicht ganz so gut, wie die Vorgängerbände, aber trotzdem ein toller Baschluss für die Reihe mit einem sehr zufriedenstellendes Ende für Nas.

Vielleicht werde ich mir mal Cate Tiernans andere Bücher ansehen ^^


4/5

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Jamaica Lane auf Amazon

New Adult ist eh immer dasselbe, so mehr oder weniger, aber  wenn es auch noch eine Serie ist, schafft es jedes Buch mich weniger zu begeistern, denn es wiederholt sich einfach so viel. 

Das muss nicht für alle New Adult Reihen gelten,aber für diese hier schon. Buch 1 wird eifnach immer am besten bleiben!

Olivia war zwar ein sympathischer Charakter und es hat mich gefreut wieder alte Charaktere zu sehen, die ich lieb gewonnen hatte, aber es ist einfach nicht ein Genre was ich dauerhaft lesen kann. Manchmal ist es okay und eine schöne Abwechslung, aber mehr als 1 pro 6 Monate vertrag ich nicht.

Trotzdem war es nicht schlecht, nur eben schon ein wenig langweilig bzw. unaufregend und ich denke richtige Fans des Genres sollten das um einiges mehr mögen.



3/5

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Geborgen in unendlicher Weite auf Amazon

Leider, leider muss ich sagen, dass mich diese Auflösung sehr enttäuscht hat.
Es war leider das schlechteste Buch der Reihe und es tut mir weh das zu sagen, nachdem Band 2 einfach fantastisch gewesen ist. 

Es gab leider kaum niedliche Aria und Perry Szenen, wie in den Büchern davor und auch Roar hat sich, verständlicherweise, verändert und es fühlte sich irgendwie nicht mehr so an als wären es dieselben Charaktere.
Anfangs war es zudem auch noch ein wenig langweilig. Natürlich gab es auch einige interessante und vor allem spannende Momente, die mir zwischendurch immer wieder Hoffnung gegeben habe, ob das Buch nicht doch noch zum alten Standard zurückkehren könnte - aber ich denke das Ende einer futuristische Reihe kann einfach niemals zufriedenstellend sein, denn es wird och so viel offen gelassen und außerdem war ich enttäuscht, dass wir nicht die ausführliche, paradiesähnliche Beschreibung vom Still Blue bekommen haben, die ich erwartet hatte.
Und hätte es doch bloß einen Epilog gegeben.

Doch was ich mochte, ist nach wie vor Arias und Roars Freundschaft. Es gibt einfach zu wenige Freundschaften in YA zwischen männlicen und weiblichen Charakteren, die auch wirklich wichtig sind und nicht nur dem Hauptcharakter dienen sich auszuheulen.
Und die haben haben eine wirklich tolle Chemie - als Freunde! xD

Zudem war es super, dass Aria einen Teil ihrer Familie gefunden hat, denn sie hat grade erst ihre Mutter verloren und kann den Beistand brauchen! Schade war nur, dass diese Beziehung kaum weiterentwickelt wurde - auch davon hätte ich gerne mehr gehabt.

Und der Sable-Konflikt, den habe ich nicht kommen sehen und ich mochte ihn auch nicht. Als Antagonist war er nicht wirklich verständlich.

Ich fühle mich als ob ich dieses Buch einfach überhaupt nicht mochte und es fehlte mir einfach noch so vie, aber ich glaube es liegt auch daran, dass ich etwas völlig anderes erwartet hatte, als wir am Ende bekommen haben.
Buch 2 war einfach das Beste der Reihe =)


3.25/5

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Panic auf Amazon

Panic war Laurens bestes Buch bisher - zumindest meiner Meinung nach. Die Action war recht spannend und die verschiedenen Tests, die die Protagonisten bestehen musste, waren ebenfalls interessant. Auch die kleine Romanze war süß, denn man wusste einfach, dass da noch was kommen musste, da sie noch Gefühle für einander hatte. 


Eigentlich war es ganz gut, aber mein Problem scheint einfach Laurens Schreibstil zu sein oder generell, wie sie ihre Geschichte konzipiert, denn irgendwie scheine ich die Einzige zu sein, die Lauren Olivers Bücher nicht anbetet. Das ist etwas schade, aber sie vermittelt einfach nicht die Atmosphäre und Botschaften, die ich in meinem Büchern haben will.

Das hei´t trotzdem nicht, dass es ein schlechtes Buch war oder Lauren Oliver eine schlechte Autorin, aber eben einfach nicht für mich. 
Fans sollten dieses Buch sehr mögen.

f the writing but I am actually kind of sad that none of her books had me rave about them like so many other people do.


3/5

Sonntag, 27. Oktober 2013

London Road - Samantha Young


Titel:
London Road Geheime Leidenschaft

Originaltitel: 
Down London Road

Autor: 
Samantha Young

Seiten: 512

Verlag: Ullstein

Preis: 9,99€ (Taschenbuch)






Kurzbeschreibung

Johanna Walker ist jung, attraktiv und kann sich vor Verehrern kaum retten. Aber jeder sieht nur ihre Schönheit, niemand kennt ihr Geheimnis. Sie will mit ihrem kleinen Bruder der Armut und der Gewalt in ihrer Familie entfliehen. Daher sucht Johanna einen soliden Mann, gutsituiert und zuverlässig. Stattdessen begegnet sie Cameron McCabe – gutaussehend, arrogant und irgendwie gefährlich. Gefährlich sexy. Er ist der Einzige, der wirklich in ihr Innerstes blicken will. Wird es ihm gelingen, ihre Mauer aus Zweifeln zu überwinden? 

Meine Meinung

Das ist wieder so ein typisches Buch a'la "Sie glaubt nicht an die wahre Liebe und hat noch andere problematische Umstände, doch er überzeugt sie von seiner wahrhaftigen Liebe". Man hat diese Geschichte schon in einigen Variationen gelesen und sicher auch im Fernsehen gesehen.

Johannah Walker hatte es nie einfach: sie musste fr ihren kleinen Bruder sorgen, hat 2 Jobs und ist darauf aus sich einen möglichst reichen Mann zu angeln.

Johanna, oder auch Jo, war mir im Großen und Ganzen sympathisch. Sie liebt ihren kleinen Bruder und tut alles dafür, dass er nicht in solchen Verhältnissen aufwachsen muss, wie sie selbst. Dass sie sich irgendwelchen Männern an den Hals schmeißt, ist auch nicht der Fall. Sie hat zumindest genug Vernunft immer jemanden auszusuchen, den sie mag.Insofern wahrt sie auch ihren Stolz; zumindest teilweise. Was mich auch zu dem Punkt bringt, den ich so gar nicht nachvollziehen konnte. Jo betont immer wieder wie viele Selbstzweifel sie doch hat und dass ihr Selbstwertgefühl eigentlich gar nicht existiert. Aber sie sagt es einem die ganze Zeit nur. Immer wenn solche Äußerungen kamen, wurde mir erst bewusst, dass die Handlungen dem eigentlich nicht entsprachen bzw. nicht genug um dem Leser dieses fehlende Selbstwertgefühl deutlich zu zeigen. Das nahm Jo und auch der Geschichte leider ein wenig die Glaubwürdigkeit.

Cam war ein Charakter, wie er im Buche steht (im wahrsten Sinne des Wortes). Perfekt, draufgängerisch, muskulös und Jo's perfektes Bild von einem Mann. Vielmehr gibt es leider nicht zu sagen, da ich nie wirklich das Gefühl hatte ihn richtig zu kennen. 

Trotz mangelnder Charakterkonzeption konnte die Geschichte überzeugen und zwar durch die Interaktion der Charaktere, dem Storyverlauf und besonders der Atmosphäre. 
Jo's Freunde und Familie machen die Geschichte erst lebendig, da es wirklich sehr liebenswürdige Charaktere waren, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte. 
Da dies ein zweiter Band ist und ich Band 1 noch nicht gelesen habe, hatte ich doch Angst, dass Dinge vorweggenommen werden konnten. Doch dies war überhaupt nicht der Fall, was dem Ganzen ein großes Plus gibt. Es verrät genau so viel, dass ich jetzt sowohl auf den Vorgänger als auch auf den Nachfolger gespannt bin!

Kommen wir zum Storyverlauf, welcher besser konzipiert war als die Charaktere. Da Jo zuerst mit Malcom zusammen war, waren die Schwierigkeiten , die sich durch Cam ergeben haben, natürlich vorprogrammiert. Wie dieses gelöst wurde, war doch recht untypisch, aber äußerst erwachsen und nachvollziehbar. 
Auch das Miteinbeziehen von Jo's bester Freundin Yoss und ihres Freundes Braden macht die Geschichte um einiges lebendiger, da ihre Beziehung aus Band 1 weitergeführt wird. Anhänger dieses Pairings müssen nicht um ihre bereits beendete Geschichte trauern und sehen ihre Lieblinge auch bestimmt im letzten Band wieder.
Was besonders hervorstach, war die geschwisterliche Beziehung zwischen Jo und Cole. Sie versucht alles um ihm ein schönes Leben zu bieten und all ihre Sorgen gelten ihm allein. Man konnte ihre Sorge fast durch die Worte hindurch spüren, was schon etwas heißen will!

Fazit

Ein durchaus gutes Buch, was aber durch die etwas unglückliche Hauptcharakterkonstellation und den für mich durch den teilweise fehlenden Tiefgang nicht ganz sein Potenzial ausgeschöpft hat. Trotz allem hat es mir einige schöne Lesestunden bereitet und ich möchte jetzt unbedingt Band 1 und 3 lesen, da ich das Gefühl habe, dass diese mir besser gefallen werden.

Wertung

3.5/5 Punkten 

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Frostblüte - Zoe Marriott


Titel:
Frostblüte

Originaltitel: 
Frostfire

Autor: 
Zoe Marriott

Seiten: 464

Verlag: Carlsen

Preis: 14,99€ (Taschenbuch)






Kurzbeschreibung

Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis? Eine Heldin zum Niederknien – fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern – beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen. Ein Buch zum Schwelgen und Verschlingen – voller unerwarteter Freundschaft, schwerer Entscheidungen und zarter, bittersüßer Liebe

Meine Meinung

Ich hätte nicht gedacht, dass nach so einem Anfang sich das Buch noch noch retten könnte. Die ersten gut 80 Seiten herrschte bei mir komplette Verwirrung. Man wusste überhaupt nichts. Nichts wurde erklärt und von daher war die gesamte Anfangshandlung bei mir nur von Fragen unterlegt wie: Wer sind diese Leute, die Frost gefangen halten? Was hat es mit Frost selber auf sich? In welchen Zuständen befindet sich das Land, in dem sie leben?
Ich konnte mich vor lauter Fragen einfach nicht auf die Handlung konzentrieren und das ist ein großes Manko gewesen, da ich einfach keinen Sinn in der Gefangennahme und der darauf folgenden Flucht von Frost gesehen habe. Man weiß gar nicht vor was sie flieht oder warum sie so panisch reagiert.

Ich hatte das Buch ehrlich gesagt schon aufgegeben als meine gewünschten Erklärungen kamen so circa nach dem ersten Viertel des Buches. Das müsste und hätte einfach früher kommen müssen, denn danach hab ich mehr und mehr Spaß am Lesen gehabt. Dadurch werden die Dinge einfach klarer und je mehr Seiten hinter einem lagen, desto mehr Puzzleteile haben sich zusammengefügt.

Frost trägt einen Wolfsdämon in sich und kann ihn nicht kontrollieren. Man sieht in Rückblicken, wie der Wolf das erste Mal ausbricht und welche Folgen das für Frost hatte. Stückchenweise sieht man alle paar Kapitel weitere Verbrechen die der Wolfsdämon begangen hat und langsam wird Frosts Angst vor ihm und gleichzeitig sich selbst viel klarer. Sie macht sich im Laufe des Buches und das nicht nur, weil sie lernt mit Waffen richtig umzugehen oder sich in Kontrolle übt; nein sie wurde mir als Leser auch immer sympathischer, denn auch bei Frost hatte ich am Anfang so einige Zweifel! 
Während ihren "Anfällen" bricht der Wolf hervor und in diesen Sequenzen wird die Handlung von der Ich-Perspektive in eine neutrale Erzählperspektive ("der Wolf tat dies und das") umgewandelt, um so Frost und den Wolf voneinander zu differenzieren. Das ist mir ehrlich gesagt erst später klar geworden und rückblickend ist das einfach reine Genialität!

Die Story dreht sich eigentlich mehr um Frosts Selbstfindung als um die anderen beiden Nebenplots, die zwar ihren Anteil bekommen, aber man hat viele Szenen in denen man Frosts Innenleben erforschen kann und ihre Fortschritte hinsichtlich ihrer Fähigkeiten beobachten kann. 
Die Nebenplots äußern sich in einer Liebesgeschichte und in einem Kleinkrieg mit den Feinden von Ruans Bevölkerung.
Die Liebesgeschichte war ehrlich gesagt sehr überraschend. Von der Kurzbeschreibung habe ich die übliche Dreiecksbeziehung erwartet, was sie in verschiedenen Aspekten auch war, doch im Großen und Ganzen wurde ich sehr von dem Ausgang überrascht. Die Erklärung ihrer Wahl war ebenfalls plausibel, was mich wiederum noch mehr überrascht hat, da ich einfach überzeugt davon war, dass es anders ausgeht. Applaus hierfür!
Der Krieg äußert sich erst am Ende des Buches zum großen Showdown. Vorherige militärische Handlungen waren lediglich ein paar kleine Kämpfe und Frosts Waffenausbildung. Was ich an den kämpferischen Handlungen beindruckend fand, war dass es sich weniger um die Kämpfe handelt, sondern alle Handlungsstränge der drei Plots miteinander verbindet und ein glaubhaftes und vor allem spannendes Ende schafft.

Fazit 

Nach diesem unterirdischen Start hat sich das Buch überraschenderweise noch ziemlich gut entwickelt. Besonders das letzte Viertel hatte mich unglaublich fesseln können und daher rate ich: Lest mindestens die 100 Seiten bevor ihr aufgehbt, denn es lohnt sich wirklich!

Wertung

3.5/5 Punkten

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Vielen herzlichen dank an den Carlsen Verlag, der mir dieses Exemplar von "Frostblüte" zur Verfügung gestellt hat!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Ich bin Nummer Vier - Pittacus Lore


Titel:
Ich bin Nummer Vier

Originaltitel: 
Iam Number Four

Autor: 
Pittacus Lore

Seiten: 352

Verlag: Aufbau

Preis: 14,95€ (Broschiert)






Kurzbeschreibung

Wir sehen aus wie ihr. Wir reden wie ihr. Aber wir sind nicht wie ihr. Wir haben Kräfte jenseits eurer Vorstellungskraft. Wir sind stärker und schneller als alles, was ihr je gesehen habt. Wir wollten eins werden und den Feind bekämpfen. Aber sie haben uns gefunden. Nun sind wir auf der Flucht. Wir leben unter euch, ohne dass ihr es bemerkt. Aber sie wissen es. Neun außerirdische Teenager fliehen auf die Erde, nachdem ihr Heimatplanet Lorien von einem schrecklichen Feind zerstört wurde. Auf der Erde tarnen sie sich als High School-Schüler, immer auf der Flucht. John Smith ist das nächste Opfer. Und dann verliebt sich Nummer Vier ...

Meine Meinung

Ich werde das Buch differenziert betrachten. Einmal hinsichtlich des Schreibstils, da dieser sehr diskussionswürdig ist und natürlich hinsichtlich der Handlung.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Ich habe noch nie irritiert aufgehört zu lesen um mir den Schreibstil genauer anzusehen. Doch für alles gibt es ein erstes Mal! Es ist eine einzige Aneinanderreihung von kurzen Sätzen, was wirklich sehr auffällt Es ist nicht direkt störend, denn man kann das Buch immer noch wunderbar lesen, doch die poetische Ausdrucksweise und generell die Liebe zum Schreiben vermisse ich hier ganz, da alles wirklich sehr auf die Story aufbaut. Ich weiß nicht ob man so etwas wirklich als Schriftstellerei bezeichnen kann. Außerdem fiel es mir sehr schwer bei den Actionszenen zu folgen; es war alles so wirr und immer so schnell abgehandelt.

Kommen wir zur Story, die um einiges erfreulicher war als der Schreibstil. Generell hat mich die ganze Sache nie wirklich an Aliens erinnert, obwohl es genau das ist. John (Nr. 4) und die anderen 8 Lorien Erben und ihre jeweiligen Beschützer sind vor 10 Jahren auf die Erde gekommen , nachdem auf Lorien Krieg ausbrach  und seitdem sind John und Henri konstant auf der Flucht und bis sie nach Paradise in Ohio kommen, hatte John nie die Gelegenheit Freundschaft zu schließen. In Paradise ändert sich das jedoch durch Sam und Sarah.

John ist traurigerweise der einzige Charakter, der eine halbwegs tiefgründige Seele hat und das wird auch nur dadurch erreicht, dass das Buch aus seiner Sicht erzählt wird. Halbwegs nur, da es wie schon erwähnt, eher nur um die Story geht als um tiefgründige Poesie und das ist auch okay, da die Handlung all diese Mankos wieder aufwiegelt. John ist ein witziger, mutiger und sympathischer Hauptcharakter, doch diese Liebe zu Sarah ist ein wenig schwer zu begreifen, sowohl von Johns Seite als auch von Sarahs. Dieses fehlende Innenleben lässt die Beziehungen des Buches doch ein wenig leiden. 

Nachdem ich nun so ziemlich alles kritisiert habe, was ging, komme ich nun zu den positiven Seiten - die Story und die Spannung. Lorien, die besonderen Fähigkeiten und die Mogadorians; sie alle tragen zu dem fantastischen Konzept bei, was das Buch rettet!
Ich muss zugeben, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht viel passiert, außer dass John endlich Fähigkeiten entwickelt und Beziehungen in Ohio aufbaut. Im Moment des Lesens erschien mir all dies doch ziemlich unspektakulär, doch rückblickend ist all dies eine wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf der Story in den folgenden Büchern sehr wichtig und dient als Grundlage.
Als dann gegen Mitte des Buches die Madagorians auftauchten wurde es immer spannender und gefährlicher. Viele Fragen quälen einen; man weiß nicht genau , was die Modagorians wollen und man bangt um John, da nun da Nr. 1-3 tot sind, er der Nächste in der Reihe ist.
Verschlüsselte Hinweise geben sowohl John als auch einem selbst immer kleine Puzzleteilchen, die sich im Laufe des Buches zu einem Ganzen ergeben. Durch die Unwissenheit des Lesers und die laufend aufeinanderfolgenden brandgefährlichen Situationen entsteht eine sehr, sehr spannende Atmosphäre, die mich gegen Ende des Buches ganz unerwartet doch noch in Begeisterung zurückgelassen hat!

Fazit 

Vom Stil und von der Charakterentwicklung mag das Buch vielleicht nicht das Beste sein, aber aufgrund des sehr spannenden Konzepts kann es dennoch überzeugen und macht eindeutig Lust auf mehr aus der Welt Loriens!

Wertung

3.5/5 Punkten 


Montag, 21. Oktober 2013

Kurzrezension - Eternally & MUH!

 Kurzbeschreibung

Eigentlich gehört Caitlyn gar nicht in die amerikanische Kleinstadt, in der sie lebt, das spürt sie nur zu deutlich. Als sie ein Stipendium in einem angesehenen Internat in Frankreich angeboten bekommt, ergreift sie die Gelegenheit, ihrem engen Leben zu entfliehen. Im Château de la Fortune begegnet sie fortan jede Nacht im Traum einem geheimnisvollen Jungen, der aus einer anderen Zeit zu kommen scheint. Caitlyn weiß: Sie und er sind Seelenverwandte. Aber wie kann sie jemanden lieben, der gar nicht wirklich existiert? Als Traum und Wirklichkeit sich auf einmal vermischen, erkennt Caitlyn, was sie wirklich in dieses Internat geführt hat. Und das wird ihr Leben für immer verändern ...

Meine Meinung

 Eternally war so ein Buch, was ich schon ewig lesen wollte und es war auch ziemlich gut. Die Templerschätze und geheimen Fähigkeiten; dazu ein französisches Internat und den europäischen Charme, der zu solchen Geschichte einfach gehört. Ich hatte viel Spaß, während des Lesens, doch da es ein Einzelband ist, kann man die Charakterentwicklung und die Welt natürlich nicht mit denen in den Serien vergleichen, aber dennoch war mir das ein wenig zu wenig! Die Frage wie und warum gerade Caitlyn diese Fähigkeiten hat, wurden zwar erklärt, aber wirklich nur ganz kurz.
Die Story wiederum hatte einen eigentümlichen Aufbau. Es ähnelte stark einem Puzzle, da sich nur nach und nach durch ganz kleine Bruchstückchen ein Ganzes zusammengefügt hat, mit passendem AHA-Effekt.

Fazit

Es ist sicher nicht das beste Buch, doch der Inhalt bietet ein paar schöne Lesestunden, wenn man mal nicht ganz so darauf aus ist komplexe Sachen zu lesen.

Wertung 

3.5/5 Punkten

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Kurzbeschreibung

Eine tierisch komische Geschichte «Kuh sera, sera. Was sein soll, soll sein, soll sein. Die Zukunft, die kennt kein Schwein ...» Dieses Lied singt die ostfriesische Kuh Lolle, deren Traum vom glücklichen Leben wie eine Blase auf der heißen Milch zerplatzt: Nicht nur, dass ihr geliebter Stier Champion sie mit einer anderen betrügt, nein, der Bauer auf ihrem Hof beschließt auch noch, alle Kühe schlachten zu lassen. Die Rettung kommt in Gestalt eines charmanten italienischen Katers. Er verrät Lolle, dass es ein Land auf dieser Welt gibt, in dem Kühe nicht zu Bolognese verarbeitet werden: Indien. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen, der harten Hilde und dem lieben Radieschen, flieht Lolle von dem Bauernhof. Begleitet werden sie dabei nicht nur von Kater Giacomo, sondern auch von Susi, ausgerechnet jener blöden Kuh, die Lolle den Stier ausgespannt hat. Und auf der Suche nach dem ganz großen Glück erlebt die kleine chaotische Herde jede Menge gefährliche Abenteuer.

Meine Meinung

Ich habe beschlossen es einfach zu lassen. Ab jetzt werde ich keine David Safier Bücher mehr lesen, da es weder mein Genre ist und ich es auch nicht grade witzig fand. Natürlich war es eine Verbesserung zu "Happy Family", da ich es überhaupt zuende gelesen habe. Aber dennoch. Das Gesinge und diese ganzen zweideutigen Anspielungen sind einfach nichts für mich. Es war nicht schlecht, aber ich kann mich einfach nicht damit anfreunden.
Ich wende mich wieder in Zukunft dunkler, komplexer Fantasy zu, da bin ich besser aufgehoben und das Buch verdient es von Leuten gelesen zu werden, die die Thematik auch mögen und sich damit anfreunden können. Für mich leider nicht.

Wertung 

2/5 Punkten

Dienstag, 17. September 2013

Kurzrezension - Düsteres Verlangen & Töchter des Mondes Sternenfluch

Kurzbeschreibung

Die Zwillingsbrüder Frankenstein, vereint und zugleich entzweit in der Liebe zu einem Mädchen. Doch dann erkrankt der eine schwer. Dunkle Mächte sollen Rettung bringen – und stellen alles in Frage, was je über das Leben, die Liebe und den Tod behauptet wurde ... Genf, um 1800: Victor und Konrad Frankenstein lieben einander so innig, wie es nur Zwillinge vermögen. Allein die schöne Elizabeth steht zwischen ihnen. Dann erkrankt Konrad plötzlich an einem lebensgefährlichen Fieber. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Victor, rasend vor Verzweiflung, ist bereit, alles für seinen Bruder zu tun. Im Chateau Frankenstein stößt er auf eine geheime Bibliothek, in der ein Buch das »Elixier des Lebens« verspricht. Dessen Zutaten scheinen der Phantasiewelt eines kranken Geistes zu entstammen. Oder doch nicht? Zusammen mit Elizabeth macht sich Victor auf die Suche. Unvorstellbare Prüfungen erwarten die beiden – aber auch unerwartete Versuchungen. Was wird stärker sein: Bruderliebe oder Leidenschaft? Das größte Opfer seines bisherigen Lebens steht Victor bevor ... Wie wurde Victor Frankenstein zu dem, den wir kennen?

Meine Meinung

Alchemie, die Liebe zu einem Mädchen und zwei Brüder. Das hört sich nach einer guten Mischung an oder?
Das ist es auch! Besonders die Behandlung der fiktionalen Figur Frankenstein gefiel mir. Eigentlich weiß man, wenn man Mary Shelleys Frankenstein nicht gelesen hat oder diverse Filme dazu geguckt hat, nicht viel über Frankenstein, doch jeder kennt diesen Namen einfach! Und allein der Name übt eine Faszination aus, die ich mir nicht erklären kann. 
Wenn die ursprüngliche Geschichte auch nur halbwegs so gut ist wie dieses Prequel, so kann sich das durchaus ohne jegliche Sorge blicken lassen. 
Konrads und Victor brüderliche Beziehung war einfach anrührend! Die Liebe zu Elizabeth, die beide hegen ist gleichermaßen anrührend, doch auch tragisch, denn nur einer kann sie bekommen bzw. sie kann nur einen Bruder lieben und es sieht schlecht für Victor aus, der seine Gefühle nur langsam im Laufe des Buches entdeckt. Die Suche nach den Zutaten für das Heilmittel ist ziemlich spannend und auch wenn der Ausgang zu ahnen ist und sich keine großen Überraschungen im Buch aufgetan haben, bin ich sehr begeistert davon gewesen, da diese Mischung aus Liebe, Vergangenheit und Hass einfach unwiderstehlich ist! Zumindest wenn man auf tragische Geschichten steht. 
Es war einfach geschrieben und teils hätte man sagen können, dass man es auch als Kinderbuch einstufen kann, was natürlich nichts Schlechtes ist, denn wir kennen natürlich alle das Kinderbuch schlechthin, was einfach jeder gelesen hat: Harry Potter.
Von daher kann ich sagen, dass es eine ähnliche Faszination auf mich ausgeübt hat, wie Harry Potter, auch man natürlich nichts mit Harry Potter vergleichen kann, da es einfach so viel tiefgründiger und komplexer ist.

ein sehr faszinierendes Buch, was denke ich für alle Altersgruppen geeignet ist!

4.5/5 Punkten 

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Kurzbeschreibung

Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …


Meine Meinung


Ich muss sagen gegen Band 1 war dies eine herbe Enttäuschung! Ich finde die Welt und die Charaktere, bis auf Maura, immer noch genauso gut wie in Band 1, doch es ist einfach nicht großartig was passiert. Es ist ein typischer zweiter Brückenband, der auf ein Finale hoffen lässt, das dem Anfang wieder angemessen ist!
Cate muss eine Entscheidung treffen ob sie einen Krieg anzetteln will oder nicht und auch die Prophezeiung ist noch immer nicht gelöst. Maura und Tess kommen ebenfalls zur Schwesternschaft und auch Maura geht mir mit ihrer machthungrigen Art ein wenig auf den Keks, obwohl man natürlich loben muss, dass sie im Gegensatz zu Cate weiß, was sie will!
Das einzige, was wieder so war wie in Band 1 war die Beziehung zu Finn, die einfach unglaublich süß ist und einiges, was in diesem Buch schief gelaufen ist, aufgewiegelt hat!
Finn ist der Bruderschaft wie angekündigt beigetreten, doch er und Cate können die Finger nicht von einander lassen und er hilft ihnen in dem "Krieg" gegen die Brüder. Dadurch verleiht es dem Buch zumindest einiges an Spannung, da ich persönlich immer um Finn gefürchtet habe, da ich ihn einfach unglaublich niedlich finde und ihm und Cate einfach ein Happy End wünsche!
Dennoch passiert einfach nichts! In Band 1 wurden unglaublich viele Entscheidungen getroffen, die weitreichende Folgen hatte, doch in diesem Band wird einfach nur das Für und Wieder abgewogen und diskutiert. Ganz schrecklich!

Natürlich auch nicht wirklich so schrecklich, aber im Vergleich zu Band 1 schon, da auch durch den Wechsel des Handlungsortes, hat die Geschichte einiges ihrer Zauberhaftigkeit eingebüßt! 
Man kann es wirklich lesen und Charaktere, wie Elena, Finn und Tess sind weiterhin einfach total toll und ich finde ihre Schicksalsschläge weiterhin interessant. Doch ich hoffe wirklich, dass das Finale wieder besser wird, vor allem da das Ende doch noch eine überraschende Wendung offen hielt, die doch für einige Emotionen im Folgeband sorgen wird!  

3.5/5 Punkten 

Samstag, 3. August 2013

Kurzrezensionen: Von Dark Canopy & Eve and Adam

Eve & Adam ist ja son eines der Bücher, die grad ziemlich gehasst werden. Ich wollte es einfach mal aus Interesse lesen, weil ich das Cover und die Idee ganz gut fand, aber ich muss bestätigen: so toll ist das Buch jetzt nicht.

Der Aspekt der biologischen Erschaffung von Adam war eigentlich ganz amüsant zu lesen und generell war das Buch wirklich leicht verständlich. Die Kapitel waren unglaublich kurz und die Perspektive wechselte immer zwischen Eve und Solo und später auch noch Adam. Im Ganzen würde ich das Buch jedoch beim besten Willen nicht noch einmal lesen.

Ich habe zwar gefürchtet, dass es schlechter wird als es tatsächlich war, aber ich kann beim besten Willen nicht viel finden, was ich in einer ausführlichen Rezension dazu schreiben könnte.

2.5/5 Punkten


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Es tut irgendwie weh das zu schreiben, weil so viele Leute dieses Buch liebe. Und es war in keinster Weise schlecht, aber ich verstehe den Hype darum trotzdem nicht. Ich versuche mir das dadurch zu erklären, dass ich Dystopyen eigentlich nicht so gerne mag, aber andererseits zählen Legend und Divergent zu meinen Lieblingsbüchern.

Neel und Joy sind wirklich sympathische Hauptcharaktere und vor allem Joy war wirklich mal etwas anderes. Kein verweichlichtes Gör sondern eine starke, junge Frau. Sie hat mir wirklich richtig gut gefallen als Hauptprotagonistin und allein ihretwegen würde ich gern weiterlesen.
Neel kann ich dagegen irgendwie noch nicht richtig einschätzen, weil er irgendwie so wechselhaft war, aber doch irgendwie nett und einfühlsam. Ganz unmaschinenhaft.
Wer mich dagegen sehr aufgeregt hat, war Matthial. Meine Güte dieser Mensch soll seine Finger aus den ganzen Angelegenheiten lassen und verschwinden!

Auch der Storyverlauf war eigentlich ziemlich spannend, aber er konnte mich nicht ganz so gefangen nehmen, wie das bei Anderen wohl der Fall gewesen ist. Die ganze Idee der Percents hat mich sehr an die Partials erinnert und von daher nehme ich an, dass wenn ich Dark Canopy vor Partials gelesen hätte, ich Dark Canopy besser gefunden hätte als Partials. Naja man weiß es nicht.

Dafür dass das Buch über 500 Seiten hatte, hatte ich es wirklich schnell durch, was ein großer Pluspunkt ist.

Trotzdem bin ich noch nicht sicher, ob ich weiterlesen will. Einerseits fand ich es wirklich gut, aber andererseits ist es irgendwie nicht so meins. Vielleicht mal in einer Dystophie-Phase ;D

3.5/5 Punkten

Samstag, 22. Juni 2013

Buchrezension - Ice Hüter des Nordens (Sarah Beth Durst)


 Titel: 


Ice - Hüter des Nordens

Originaltitel: 
Ice

Autor: 
Sarah Beth Durst

Seiten: 320

Verlag: Egmont Lyx

Preis: 12,99€ (Taschenbuch)



                                                               Kurzbeschreibung                                                                      


Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird ...


                                                                  Meine Meinung                                                                        

Ice war ein recht schneller Zeitvertreib. Kaum hatte man angefangen, war es fast schon wieder beendet. Mit knapp 300 Seiten ist das natürlich kein Kunststück, doch auch die Konzentration, die das Buch verlangte ist eher niedrig gewesen. Eine schöne Geschichte in der Arktis, die zum Träumen einlädt.


Das Schloss von Bär, in dem Cassie einige Zeit des Buches lebt, ist wunderschön beschrieben, genau wie der Rest des Buches. Bilder von Eisskulpturen und der schönen Natur ziehen vor dem inneren Auge ab und lassen die Welt lebendig werden. 

Der Verlauf der Geschichte war allerdings ein wenig unerwartet. Die Struktur des Buches war einfach, doch es hat auch kein 0815 Thema behandelt. Doch trotz allem war es ein wenig seltsam dass Cassie schwanger(!) durch die halbe Arktis und diverse Wälder zieht um Bär zu retten. Cassie war mir als Protagonistin nicht direkt unsympathisch, aber ihre Handungen waren manchmal einfach dermaßen unvernünftig, dass ich Probleme hatte sie nachvollziehen zu können. Die Liebe, die sich zwischen ihr und Bär entwickelt, ist zwar schön mit anzusehen, aber für meinen Geschmack war dieser Teil des Buches um einiges zu kruz. Der langsame Prozess des Verliebens war glaubhaft dargestellt, doch einfach mengenmäßig nicht genug vorhanden.

Grundsätzlich hatte ich einfach mehr erwartet und war daher von der Einfachheit der Geschichte und der fehlenden Tiefe ein wenig enttäuscht.

                                                                            Fazit                                                                                  

Ice war kein schlechtes Buch, doch von einer Märchenerzählung hatte ich ein wenig mehr erwartet. Viel gelobt wurde das gute Stück. Es war ein netter Zeitvertreib, doch den Hype um das Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es war keinesfalls schlecht oder langweilig, dennoch sollte man die Erwartungen herunterschrauben. Dennoch war der Schreibstil einfache Spitze!

                                                                       Bewertung                                                                        

3.5/5 Punkten