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Donnerstag, 20. Februar 2014

Kurzrezensionen - Der Kuss des Kjer // Incarceron // Black City

Der Kuss des Kjer auf Amazon

Ich will gar nicht mal sagen, dass das Buch schlecht war, denn es hatte nichts was mich an Büchern manchmal so stört, wie nervige Charaktere oder Unverständlichkeit - aber es konnte mich einfach nicht packen und die Tatsache, dass das Buch so überhyped ist, hat auch nicht geholfen. 
Das Rumgereite und Gezeter zwischen Mordan und Liajans war auf 300 langgezogen, wobei es dann doch etwas besser wurde nachdem sie auf Jerdt trafen, aber trotzdem nicht allzu grandios. Es konnte mich einfach nicht packen und auch mit den Charakteren und der Liebesgeschichte bin ich einfach nicht warm geworden.
Es war einfach nicht mein Buch und objektiv betrachtet kann ich auch nachvollziehen was Leute daran mögen, aber wirklich nicht meins.
Außerdem ist es einer dieser überhypten Bücher und ich habe von so vielen Ecken schon so viel Gutes darüber gehört, dass es niemals zu den Erwartungen hätte reichen können, die ich hatte - traurig aber wahr, denn Hype kann einem ein Buch ruinieren (natürlich auch nicht immer, aber wenn man schon nicht so in dieser speziellen Geschichte drin ist, dann schon)

❤ ❤
2/5
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Incarceron auf Amazon
Die Sache mit diesem Gefängsnis, von dem keiner weiß wo es sich befindet. Claudias Probleme mit ihrem Vater und ihrem zukünftigen Ehemann, dem König, und Finns verzweifelter Wunsch Incarceron zu entkommen - es war schon gut und besonders zum Ende hin extrem interessant und spannend, aber z.B. die Charaktere haben mich nicht so berührt und das Fehlen der Liebesgeschichte .... War zwar nicht allzu schlimm, aber ich mag Liebesgeschichten xD
Die Claudia Kapitel haben mir auf jeden Fall besser gefallen, denn Finn war als Charakter ein wenig leer, was ja auch Sinn macht, aber ihre Perspektive war einfach spannender, da sie in der realen Welt war und auch Dinge herausfinden konnte. Finns Kapitel dagegen waren quasi Incarceron Anschauungsmaterial.

❤ ❤ ❤ ❤
3.75/5
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Black City auf Amazon


Black City war definitiv nicht schlecht und es war auch nicht langweilig oder unnötig. Es war zu größten Teilen einfach nichts Neues; dennoch die bereits bekannten ELemente wurden gut ausgeführt.
Die politische Seite des ganzen war unglaublich interessant und auch die Darklings, die quasi eine Art Vampire darstellten und dann noch der Hass zwischen dem menschlichen Regime und den Darklings - politischer Konflikt war top!

Doch die Love Story war an manchen Stellen ein wenig HMM - erst entwickelte es sich so wie ich es liebe. Zwei die sich nicht leiden können; leider driftete das in eine Insta Love ab, was sich aber auf eine überraschende Weise anders aufgelöst hat und mich doch noch überraschen konnte!
Dennoch lag es nicht unbedingt an der Insta Love, denn irgendwie fehlte der Beziehung ein wenig die Tiefe.

Dennoch ein durchscnittlich gutes Buch, das auf jeden Fall noch ungenütztes Potenzial hat und hoffentlich im zweiten Teil die Messages rüberbringt auf die ich gehofft hatte. 

Fazit - Politik und Rahmenhandlung: top, zwischenmenschliche Beziehungen: da muss noch mal dran gearbeitet werden!

❤ ❤ ❤
3.25/5

Dienstag, 7. Januar 2014

Kurzrezensionen - Die wundersame Geschichte der Faye Archer // Die Kinder des Hurins // Die Weihnachten des Mr. Srooge //


Kompletter Logik Fail bzw. die Logik des Ganzen ist nicht mal erklärt worden und das stört mich. Das stört mich sehr! Von Christoph Marzis "Heaven" war ich unglaublich begeistert und hatte hier auf ähnliches gehofft, aber die Protagonistin war mir zu abgedreht - das allerdings nur zeiweise, wenn sie ihre Anfälle von 'ich mag die moderne Welt nicht' hatte. 
Alex hingegen mochte ich doch recht gerne und auch die Atmosphäre und sonstige Thematik des Buches. Was es allerdings ruiniert hat, war die fehlende Erklärung des Rätsels, dass sich während der letzten 10 Seiten aufgelöst hat. Ich persönlich brauche Erklärungen sonst wird das nichts!
Ich fand das Buch eigentlich nicht so schlecht, aber wenn ich Bücher ohne Erklärungen lese, bin ich immer wütend, denn ich lese das Buch doch um heraus zu finden, warum das alles so gekommen ist und soll ich mir jetzt den Übeltäter als allmächtigen Satan vorstellen oder wie?

2/5
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Ich glaube ich gebe Tolkien auf, denn bis auf der Hobbit konnten mich seine Bücher nicht sehr fesseln. Es geht grundsätzlich um die Kinder Hurins, von denen sich hauptsächlich auf Turin konzentriert und seine Abenteuer, die jedoch nicht im Ansatz so sind, wie die von Frodo oder Bilbo.
Zudem fand ich es schockierend, dass gefühlt jeder gestorben ist und sowas mag ich nicht besonders. 
Trotzdem war das Buch nicht schlecht, einfach zu lesen und von Hardcore Fans von Mittelerde ein Muss!
Dennoch bleibe ich glaub ich bei diesem Fall lieber bei den Mittelerde Filmen 

3/5
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Die Weihnachtsgeschichte des Mr. Scrooge ist die allseits bekannte Geschichte des Geizkragens, der nicht einmal an Weihnachten Freude zeigt und seinen Mitmenschen etwas Gutes tut.
Diese Geschichte gibt es in zahlreichen Medien, und jeder kennt sie.
An Weihnachten kommen ihn 3 Geister besuchen um ihn zu erleuchten, dass es so nicht weitergehen kann.
Die Weihnachtsgeschichte ist eine wunderschöne Geschichte, da sie so viel Wahres erzählt und die Bedeutung von Weihnachten hervorbringt.
Außerdem zeigt es, dass man seinen Mitmenschen Gutes tun soll, denn was wäre ein Leben ohne sie?
So viele lehrreiche Dinge geschehen in diesen knapp 100 Seiten.

Der Schreibstil war wieder mal mein Problem. Schon bei 'Große Erwartungen' wurde es nach einiger Zeit üblich, dass mein Geist wanderte, besonders bei den Beschreibungen, aber im Großen und Ganzen ging es hier und war bei Weitem nicht so schlimm, wie bei 'Große Erwartungen'. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es so kurz war oder ob ich einfach schon daran gewöhnt bin ..
Charles Dickens hat immer ganz gute Ideen, aber dieser Schreibstil!

4/5

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Montag, 21. Oktober 2013

Kurzrezension - Eternally & MUH!

 Kurzbeschreibung

Eigentlich gehört Caitlyn gar nicht in die amerikanische Kleinstadt, in der sie lebt, das spürt sie nur zu deutlich. Als sie ein Stipendium in einem angesehenen Internat in Frankreich angeboten bekommt, ergreift sie die Gelegenheit, ihrem engen Leben zu entfliehen. Im Château de la Fortune begegnet sie fortan jede Nacht im Traum einem geheimnisvollen Jungen, der aus einer anderen Zeit zu kommen scheint. Caitlyn weiß: Sie und er sind Seelenverwandte. Aber wie kann sie jemanden lieben, der gar nicht wirklich existiert? Als Traum und Wirklichkeit sich auf einmal vermischen, erkennt Caitlyn, was sie wirklich in dieses Internat geführt hat. Und das wird ihr Leben für immer verändern ...

Meine Meinung

 Eternally war so ein Buch, was ich schon ewig lesen wollte und es war auch ziemlich gut. Die Templerschätze und geheimen Fähigkeiten; dazu ein französisches Internat und den europäischen Charme, der zu solchen Geschichte einfach gehört. Ich hatte viel Spaß, während des Lesens, doch da es ein Einzelband ist, kann man die Charakterentwicklung und die Welt natürlich nicht mit denen in den Serien vergleichen, aber dennoch war mir das ein wenig zu wenig! Die Frage wie und warum gerade Caitlyn diese Fähigkeiten hat, wurden zwar erklärt, aber wirklich nur ganz kurz.
Die Story wiederum hatte einen eigentümlichen Aufbau. Es ähnelte stark einem Puzzle, da sich nur nach und nach durch ganz kleine Bruchstückchen ein Ganzes zusammengefügt hat, mit passendem AHA-Effekt.

Fazit

Es ist sicher nicht das beste Buch, doch der Inhalt bietet ein paar schöne Lesestunden, wenn man mal nicht ganz so darauf aus ist komplexe Sachen zu lesen.

Wertung 

3.5/5 Punkten

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Kurzbeschreibung

Eine tierisch komische Geschichte «Kuh sera, sera. Was sein soll, soll sein, soll sein. Die Zukunft, die kennt kein Schwein ...» Dieses Lied singt die ostfriesische Kuh Lolle, deren Traum vom glücklichen Leben wie eine Blase auf der heißen Milch zerplatzt: Nicht nur, dass ihr geliebter Stier Champion sie mit einer anderen betrügt, nein, der Bauer auf ihrem Hof beschließt auch noch, alle Kühe schlachten zu lassen. Die Rettung kommt in Gestalt eines charmanten italienischen Katers. Er verrät Lolle, dass es ein Land auf dieser Welt gibt, in dem Kühe nicht zu Bolognese verarbeitet werden: Indien. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen, der harten Hilde und dem lieben Radieschen, flieht Lolle von dem Bauernhof. Begleitet werden sie dabei nicht nur von Kater Giacomo, sondern auch von Susi, ausgerechnet jener blöden Kuh, die Lolle den Stier ausgespannt hat. Und auf der Suche nach dem ganz großen Glück erlebt die kleine chaotische Herde jede Menge gefährliche Abenteuer.

Meine Meinung

Ich habe beschlossen es einfach zu lassen. Ab jetzt werde ich keine David Safier Bücher mehr lesen, da es weder mein Genre ist und ich es auch nicht grade witzig fand. Natürlich war es eine Verbesserung zu "Happy Family", da ich es überhaupt zuende gelesen habe. Aber dennoch. Das Gesinge und diese ganzen zweideutigen Anspielungen sind einfach nichts für mich. Es war nicht schlecht, aber ich kann mich einfach nicht damit anfreunden.
Ich wende mich wieder in Zukunft dunkler, komplexer Fantasy zu, da bin ich besser aufgehoben und das Buch verdient es von Leuten gelesen zu werden, die die Thematik auch mögen und sich damit anfreunden können. Für mich leider nicht.

Wertung 

2/5 Punkten

Sonntag, 3. März 2013

Buchrezension - Glee Band 1&2 (Sophia Lowell)



  Titel: 
Glee - Wie alles begann
Glee - Bühne frei

Originaltitel: 
The Beginning
Foreign Exchange

Autor: 
Sophia Lowell

Seiten: 256
288

Verlag: Schneider Buch

Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Kurzbeschreibung

Glee - Wie alles begann
Join the club. glee Wollt ihr mehr über die Glee-Story wissen? Hier erfahrt ihr, was die Kultserie nicht erzählt: wie alles anfing und was an der McKinley High los war, bevor die große Show begann. Wann wurde Rachel klar, dass Finn mehr für sie ist als ein verblödeter Football-Spieler? Was war, bevor Mr Schuester die Chorleitung übernahm? Stürzt euch in eine rasante Mischung aus Musik, Humor und Drama – Feel the Glee!

Glee - Bühne frei

Kurt wird plötzlich umschwärmt, und Finn verliebt sich Hals über Kopf - was ist an der McKinley High los? Ein französischer Glee-Club kommt zu Besuch und sorgt für jede Menge Wirbel. Was zwischen Staffel eins und zwei passiert, erfahrt ihr nur hier. Im zweiten offiziellen Buch zur Serie erwarten euch noch mehr Herzschmerz, Lampenfieber und lustige Verwicklungen. It's Showtime!

Meine Meinung

Beim Lesen sollte man sich klar machen, dass es ein Buch ZUR Serie ist. Das heißt einfach ein geschriebenes Buch, dass von Fans gekauft werden soll, aber nicht unbedingt hohe Qualität hat. 
Außerdem ist es für eine jüngere Zielgruppe geschrieben worden, was auch noch einen großen Teil ausmacht.

Doch sowas hätte ich nun nicht erwartet. Band 1 war besonders schlimm. Details wurden missachtet und dass der Gee Club schon vorher mit Artie, Tina, Mercedes und Kurt existiert haben soll, macht überhaupt keinen Sinn, denn Episode 1 der Serie widerlegt alles was das Buch erzählt hat. 
Das Einzig wahrheitsgetreue was man erfährt, ist wie Finn und Quinn zusammenkommen und auch wie ihre Affäre mit Puck beginnt. Und Rachel's nerviger Charakter ist auch sehr gut rübergekommen. Kurt, Mercedes, Tina und Artie wurden sehr, sehr wenig beachtet und ihre Storys sind einfach dreist aus der Serie übernommen worden, weshalb es wieder keinen Sinn macht, dass das alles nochmal in der Serie geschehen soll. 
Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich sehr gut lesen, da man sein Gehirn eigentlich überhaupt nicht anstrengen muss. Ist ja eigentlich nichts schlechtes und rückblickend doch sehr positiv. Doch was mich aufregt sind diese Pseudowörter wie ,,hipp'' und flott'', die angeblich der heutigen Teeniesprache entsprechen sollen. Wenn ich so etwas lese, bekomme ich immer Zahnschmerzen, weil so einfach niemand redet. 

Band 2 war ein wenig besser, da die Story nicht völlig absurd war. Es war eine Ergänzung, die zwischen einigen Episoden tatsächlich stattgefunden haben könnte. EIn französischer Glee Club kommt zu Besuch und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Rachel findet ihr französisches Gegenstück, während sie noch immer Finn hinterher heult und Quinn ist ein Miststück wie immer. Doch wie auch in Band 1 wurde sehr wenig auf die anderen Charaktere eingegangen. 
Das finde ich persönlich sehr schade, da ich gehofft hatte mehr von meinem Lieblingscharakter zu sehen, aber da wurde ich enttäuscht. 

Grundsätzlich kann einem das Buch gefallen, wenn man sehr viel jünger ist als ich jetzt. Mit 8 oder 10 Jahren hätte ich es auch noch gut gefunden , denke ich aber nicht mehr mit 16. Es war einfach nichts Bemerkenswertes oder storybezogenes. Wer hier hofft weitere Einblicke in die Serie zu finden, sollte einfach weiter die Serie gucken und die Bücher Bücher sein lassen, oder Fanfiktions lesen. 

2/5 Punkten 
2.5/5 Punkten 

Freitag, 4. Januar 2013

Buchrezension - Die Ankunft (Ally Condie)


 Titel: 
Die Ankunft

Originaltitel: 
Reached

Autor: 
Ally Condie

Seiten: 608

Verlag: FBJ

Preis: 16,99€ (Gebunden)

Kurzbeschreibung

In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden – sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen?
Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Meine Meinung

Der dritte und letzte Band der Matched-Trilogie. Konnte er mich so begeistern wie Die Auswahl? Nein und zwar aus vielen, vielen Gründen. Jetzt nach dem Lesen finde ich sogar, dass Band 2 der Reihe besser war als dieser letzte Teil.

Erstmal war es furchtbar langweilig. Auf den ersten 250 Seiten passiert so gut wie gar nichts und die letzten 50 Seiten waren auch eine Qual. 
Cassia, Ky und Xander haben alle verschiedene Aufgaben an verschiedenen Orten. Cassia ist wieder in der Gesellschaft und geht wieder ihrer alten Arbeit nach. Außerdem beginnt sie die Arbeit als Archivistin. Warum genau sie in Crossed wieder zurück zur Gesellschaft gebracht wurde ist mir immer noch ein Rätsel. Ihr Aufenthalt in Central hat scheinbar keinen besonderen Grund.
Ky dagegen lernt ein Pilot zu sein. Der genaue Prozess wird nicht beschrieben und wie es dazu kam, weiß man auch nicht. Er und Indie fliegen einfach durch die Luft, bringen Frachten in die gewünschten Städte und reden. 
Xander, als neue Erzählstimme in diesem Buch, dagegen tut alles damit die geheimnisvoll Krankheit, die von der Gesellschaft erfunden wurde, zu bekämpfen. Die Rebellionsgruppe hat ein Heilmittel und dies muss der ganzen Bevölkerung verabreicht werden, doch als die Krankheit mutiert, versuchen die Ärzte alle um ein Heilmittel zu finden. 
Xanders Geschichte war die einzig Interessante in diesem Buch. Von ihm hängt es ab ob es ein Heilmittel geben wird und auch seine unerwiderte Liebe zu Cassia wird behandelt. Er ist mir viel sympathischer als die anderen Beiden. Auch das Ende seiner Geschichte fand ich schön. Aufgrund der minimalen Spannung, die hier tatsächlich vorhanden ist, werde ich dazu nichts mehr sagen.

Als die drei dann endlich irgendwann mal zusammenkommen und sich ihre Geschichten miteinander verstricken, kommt die Geschichte endlich in Fahrt und es wird spannender und ich konnte mich tatsächlich mehr auf das Buch einlassen, da die langweilige Phase zu enden schien. Die Suche nach dem Heilmittel ist relativ spannend gewesen. Interessant wäre es noch gewesen zu wissen, was genau die Krankheit denn macht oder wie sie das Heilmittel gemischt haben. Aber nein, es werden einem vollendete Tatsachen präsentiert, die kein Hintergundwissen innehaben. Das fand ich persönlich, neben der Langeweile am schlimmsten. Gut es mag vielleicht schwer sein sich eine neue Krankheit auszudenken, aber wirklich gar keine Informationen darüber zu haben, außer dass sie tödlich ist ..? 

Es kommt mir ein wenig so vor als ob die Autorin ihren Erfolg mit Matched einfach nur ausweiten wollte, denn die Folgebände haben wirklich nichts mehr mit der Thematik von Matched zu tun und auch die Romantik mit der Band 1 punkten konnte, ist kaum noch vorhanden. Eine handvoll schöner Momente ist da, aber mehr auch nicht. 
Ebenfalls fand ich die Rebellion einfach nicht überzeugend, denn es gab irgendwie keine. So wie ich das verstanden habe, war die Rebellion, dass die Rebellen den Menschen geholfen haben, was rückblickend überhaupt keinen Sinn macht und ich bin momentan sehr wütend, dass das Buch so schlecht war.
Das einzig Gute war wirklich Xanders Sichtweise, denn Cassia und Ky sind äußerst langweilig und vorhersehbar gewesen.

Ich bin sehr, sehr enttäuscht von dem Buch und kann einzig den ersten Band der Trilogie empfehlen.

2/5 Punkten 

Montag, 31. Dezember 2012

Buchrezension - Daughter of Smoke and Bone (Laini Taylor)


 Titel: 

Daughter of Smoke and Bone

Originaltitel: 
Daughter of Smoke and Bone

Autor: 
Laini Taylor

Seiten: 496

Verlag: FBJ

Preis: 16,99€ (Taschenbuch)

Kurzbeschreibung
Was würdest du dir wünschen, wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst, damit dein Wunsch in Erfüllung geht?Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen?Wie würdest du dich fühlen, wenn du den falschen Mann liebst, er aber die Antwort auf alle deine Fragen ist? Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die alles verändert …
Eine Liebe, die älter ist als die Zeit. Und ein Kampf, bei dem ALLES auf dem Spiel steht. Der erste Band der Serie, die die Welt erobert.


Meine Meinung 

Ich hatte mit von dem Buch so einiges erhofft. Viele Leute mögen es und auch die Thematik klang interessant, doch leider wurden meine Erwartungen enttäuscht.
Fangen wir am Anfang an :
Grundsätzlich hat mir die Story ganz gut gefallen - mal etwas anderes und die Engel wurden nicht als tragische Helden dargestellt. Auch Karou war sympathisch : Kunststudentin, blaue Haare und taff, doch traurigerweise war der Schreibstill alles andere als spannend. Er ließ sich gut lesen, aber fesseln konnte er mich nicht direkt bei der Stange halten. So vergingen immer große Pausen während des Lesens dieses Buches, die ich auch nicht bereut habe.
Doch die Geschichte war eben genauso interessant wie sie klang. Es war wirklich mysteriös - die Zähne, die Brimstone sammelt, die Wünsche, deren Herkunft und Bedingungen verschleiert sind und Karou selber, denn warum wird ein ganz normales Mädchen in eine übernatürliche Welt hineingezogen?
Nachdem Karou den Engel Akiva kennenlernt Scheinen sich diese fragen langsam zu beantworten. Doch bald ist sie allein, denn auch ihre Feinde ruhen sich nicht gerade aus und nutzen jeden Vorteil, den sie bekommen können - zu dumm nur wenn man sich in diesen Feind verliebt!
Mein Fazit ist also: grundsätzlich eine super Geschichte, bei der mich leider die Verpackung nicht ganz so Fesseln konnte.


2/5 Punkten 

Samstag, 24. November 2012

Buchrezension - TVD Nur in Tropfen Blut (L.J.Smith)

 Titel: 
Nur ein Tropfen Blut

Originaltitel: 
Bloodlust

Autor: Veronica Rossi
Seiten: 269

 Verlag: cbt

Preis: 8,99€ (Taschenbuch)



Kurzbschreibung

Stefan Salvatores große Liebe Katherine ist tot – und ihr Vermächtnis grauenvoll. Denn sie hat Stefan und seinen Bruder Damon zu Vampiren gemacht. Um zu überleben, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich dem Blutrausch hinzugeben ... und vor den Vampirjägern von Mystic Falls zu fliehen. In New Orleans hoffen die beiden auf eine neue Heimat – und finden eine pulsierende Stadt voller Vampire, blutiger Verlockungen und tödlicher Gefahren vor. Bald sind die Brüder nicht nur Rivalen der Liebe, sondern auch des Blutes ...

Meine Meinung

Band 2 der Reihe führt uns nach New Orleans. Die Brüder mussten fliehen, nachdem entdeckt wurde, dass sie noch am Leben sind. Während Stefan sich am Geschmack des Blutes erfreut, weigert sich Damon standhaft zu trinken und wird immer schwächer. 
In New Orleans macht Stefan Bekanntschaft mit Lexi und ihren Gefährten. Sie bringt ihm bei, dass Vampire nicht nur Menschenblut trinken müssen, doch Stefan ist immer wie berauscht in der Nähe von Menschen. Damon ist währenddessen gefangen genommen worden und zwar von einem Zirkusdirektor, der seltene Menschen ausstellt. Stefan will Damon unbedingt befreien, doch Damon will das nicht. Stattdessen schwört er seinem Bruder die ewige Feindschaft.

Ich fand den Band irgendwie ein bisschen lückenfüllerhaft. Dass Damon seine dunklen Charakterzüge entdeckt, während er bei einer Freakshow gefangen ist, finde ich ein wenig seltsam; allerdings hauptsächlich weil ich etwas viel Bedeutenderes erwartet habe. 
Wie auch in Band 1 liegt der Fokus sehr auf Stefan, da das Buch auch aus seiner Sichtweise erzählt ist. Seine Sucht nach Blut nimmt hier schon seinen Anfang und alle, die die Serie gucken wissen ja wie das endet. 

Was mich ein bisschen enttäuscht hat, ist dass weder Damon, noch Stefan sich so benehmen wie in der Serie. Damon ist seiner Entwicklung zum Bösewicht aus Staffel 1 schon einen entschiedenen Schritt näher gekommen, doch Stefan benimmt sich wie ein naives, kleines Kind. Außerdem verliebt er sich hier und ich weiß einfach nicht was ich davon halten sol. Einerseits weiß er noch nichts von Elena und man kann auch nicht von ihm erwarten sich nicht zu verlieben, wenn er die Richtige trifft, aber ich bin trotzdem etwas skeptisch.

Ich war ein wenig enttäuscht von Band 2, doch man konnte das Buch, genau wie seinen Vorgänger, sehr schnell lesen und daher bin ich gespannt wie es weitergeht, da ich unbedingt noch von den Originnals lesen will.

2/5 Punkten 

Sonntag, 18. November 2012

Buchrezension - Glühende Dunkelheit (Gail Carriger)

 Titel: Glühende Dunkelheit
Originaltitel: Soulless
Autor: Gail Carriger 
Seiten: 416
Verlag: Balnvalet 
Preis: 9,99€ (Taschenbuch )










Kurzbeschreibung 

Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …

Meine Meinung

Nachdem sie unschicklicherweise von einem Vampire, während einer Abendveranstaltung, angegriffen wurde, verstrickt sich Alexia immer mehr in die Angelegenheiten der übernatürlichen Bevölkerung Englands. Es gilt herauszufinden wieso Werwölfe und Vampire verschwinden und durch Neue ersetzt werden. Alexie steht zeitweise selber unter Verdacht, doch mithilfe des attraktiven Lord Maccon gelingt es ihr auf die Spur des wahren Täters zu kommen.

Ich bin wirklich enttäuscht, denn nicht nur habe ich von der Kurzbeschreibung her etwas ganz anderes erwartet, noch hat mir das was ich letztendlich präsentiert bekommen habe, gefallen. Nur einige wenige Dinge haben mir tatsächlich gefallen, welche da wären : der Schreibstil. Er war sehr anspruchsvoll und passt sich der viktorianischen Zeit, in welcher das Buch spielt, perfekt an.
Und dann wäre da noch die Beziehung von Alexia und Lord Maccon. Die Beiden liefern sich in einer Tour sehr amüsante Wortgefechte. Sie sind beide starke Charaktere, die nicht so leicht nachgeben und sich von niemandem etwas sagen lassen wollen. Jede Szene mit ihnen war toll und der Verlauf ihrer Beziehung ebenfalls. Ich musste mir oft ein Schmunzeln verkneifen, doch leider reicht das nicht um den Rest des Buch, der einfach nur unglaublich langweilig war, auszugleichen.

Die Nebenfiguren sind ein Auswuchs an Albernheit und Dummheit, was noch einmal mehr deutlich machen soll, dass Alexia sehr klug für dieses Zeitalter ist - zu klug. Doch auch wenn dieser tiefere Sinn dahintersteckt, war es doch sehr ermüdend Alexias Schwerstern immer nur über Kleider, Männder und unwichtige DInge sprechen zu hören.
Die Auflösung fand ich irgendwie lächerlich. Zumindest aus heutiger Sicht, denn in der Vergangenheit war der Grund tatsächlich ein wichtiges Thema und eigentlich sollte man das Gail Carriger auch zugute halten, dass sie sich sehr gut mit ihrem Thema beschäftigt hat, dich irgendwie fand ich die ganze Geschichte etwas unglaubwürdig.
Was mich ebenfalls interessiert, ist die Frage wie man vom Originaltitel ,,Soulless'' zu ,,Glühende Dunkelheit'' kommt. 

Nach diesem eher enttäuschenden Leseerlebnis werde ich die Reihe mit großer Wahrscheinlichkeit nicht weiterverfolgen. 

2/5 Punkten 

Freitag, 5. Oktober 2012

Buchrezension - Noir (Jenny May Nuyen)

Titel: Noir
Originaltitel: Noir
Autor: Jenny May Nuyen
Seiten: 416
Verlag: Rowohlt Polaris
Preis: 14,95€ (Broschiert)

Kurzbeschreibung


Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...

Gestaltung


Für alle, die wie ich kein Französisch können und sich über den Titel, der doch etwas seltsam klingt wundern: Es ist das französische Wort für Schwarz und zudem der Name der weiblichen Hauptprotagonistin. 
Es ist ja so extrem cool gestaltet! Die zersplitterte Scheibe an sich sieht ganz gut aus, aber sobald man über den Umschlag streicht, so spürt man Einkerbungen an den Stellen wo das Glas Risse besitzt. Das ist sooo übertrieben cool! Und auch zwischen den Kapiteln sind Blätter, die die zerstörte Glasfront besitzen drauf. Ein wenig verstörend vielleicht, aber gleichzeitig einfach cool. 
Es gibt einfach kein anderes Wort für die Gestaltung.


Meine Meinung

Ich finde es immer traurig eher schlechtere/schlechte Rezensionen schreiben zu müssen, wenn ich mir viel von dem Buch erhofft hatte!

Es liegt weniger an den Figuren oder dem Schreibstil, sondern an Geschichte und Atmosphäre. 
Nino war ein echt tiefgründiger Charakter; er denkt viel über das Leben und den Tod nach und bringt es einem klar vor Augen, dass das Leben wertvoll ist! - Und das mit schockierender Ehrlichkeit!
Unvermeidbar war es damit auch, dass das Buch ziemlich ernst war. Mir war es leider etwas zu ernst. Ich mag schöne Bücher, die humorvoll und hell sind, denn das Leben ist schon ernst genug und da bin ich leider auch nicht lustiger von geworden. Natürlich gibt es Leute, die bevorzugen solch ein Buch, doch ich gehöre leider nicht dazu und das ist auch schon der Grund weshalb ich das Buch nicht so gut fand, denn es ist einfach nicht mein Genre! Zu lesen ging das Buch eigentlich gut und leicht, doch trotzdem hab ich für meine Verhältnisse ziemlich lange dafür gebraucht.
Trotzdem war die Grundidee wirklich toll, doch ich konnte mich wie gesagt nicht so richtig an dem Buch erfreuen. 

Wer ernste Bücher mag für den ist das bestimmt ein tolles Buch, doch wer etwas gegen deprimierend Lektüre hat, sollte die Finger von dem Buch lassen.

2/5 Punkten