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Dienstag, 10. Juni 2014

The Merchant's Daughter // Dreams of Gods & Monsters // We were Liars


The Merchant's Daughter 

The Merchant's Daughter auf Amazon

Fairytale-Retellings gehören auf jeden Fall zu den besten Genres, die es gibt!
Diese Geschichte basiert auf "Die Schöne und das Biest" und mal ehrlich: wer mag dieses Märchen nicht? Besonders seit es in die Fernsehserie Once upon a Time übernommen wurde und alle es noch mehr zu lieben gelernt haben oder zumindest war das bei mir so xD

Es ist nicht die besterzählte oder spannendste  Geschichte, aber diese Einfachheit und Niedlichkeit hat alles um einiges aufgewertet und es einfach nur herzerwärmend gemacht! Vor allem ist es weder ein Liebesdreieck, dass sich über 3 Bücher zieht und man ewig warten muss bis das Ende endlich gekommen ist.
Das Buch war so niedlich und ich war wirklich berührt an manchen Stellen und das hat alles erfüllt, was Bücher für mich in letzter Zeit sein müssen. Eine schöne Abwechslung war es auf jeden Fall war es eine sehr nette Abwechslung und ich werde mir weitere Bücher dieser Autorin ansehen, denn sie hat noch ein paar mehr Fairytale-Retellings geschrieben!

Zusätzlich fand ich den religiösen Aspekt wunderbar aufgearbeitet. Die Charaktere waren zu großen Teilen sehr gläubig und ich finde Religion ist eine wunderbare Sache und finde die Bedeutung dahinter schön, auch wenn ich nicht selbst gläubig bin.


Wenn du auch ein Fan von Fairytale-Retelling sein solltest, dann ist das das richtige Buch für dich! =)


5/5

❤ ❤ ❤ ❤ ❤



Dreams of Gods and Monsters

Dreams of Gods and Monsters auf Amazon

Unglaublich, wie unbeschreiblich gut dieses Buch war! Es ist so anders als alles, was ich je gelesen habe! Der Schreibstil und generell die Art, wie die Geschichte erzählt wurde, ist einzigartig. Aber ich kann einfach nicht beschreiben, was genau anders war, denn es ist einfach überwältigend. Es scheint manchmal so als ob gar nichts passiert, obwohl richtig viel passiert und man hat nie das Gefühl von Langeweile auch wenn man nicht genau beschreiben kann was grade mit den Charakteren passiert. Es ist ganz seltsam, aber ein gutes seltsam!

Mittlerweile sind mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen und auch die Welt. Ich denke ich muss die Reihe irgendwann noch einmal lesen, denn alle 3 Bücher zusammen machen vielleicht mehr Sinn, denn ich habe die Reihe mit sehr großen Zeitabständen gelesen.
Und ich war ein extremer Fan von dem Himmel und Hölle Thema! Es war keine religiöser Himmel, aber es war eine himmlische Dimension und Laini hat einfach ihren eigenen Himmel erschaffen!

Ich liebe immer noch Mik und Zuzana! Sie sind einfach so niedlich und ich wünschte man könnte noch viel mehr von ihnen lesen. Und natürlich wurde auch Karos und Akivas Romanze weitererzählt und ich fange an die beiden als Paar zu mögen.

Ich denke nicht, dass es noch einmal eine ähnliche Reihe, wie diese geben wird und es ist zwar nicht meine Lieblingsreihe, denn ich habe lange gebrauch tun mich an den Stil zu gewöhnen, aber ich bin trotzdem beeindruckt und habe Respekt vor der Autorin!
Überraschenderweise konnte ich mir am Ende ein paar Tränken nicht verkneifen, weil die Botschaft der Geschichte einfach so bewegend war, was das Eis endgültig für mich geschmolzen hat!

5/5

❤ ❤ ❤ ❤ ❤



We were Liars

Es klingt vielleicht doof, aber We were Liars ist wirklich so ein Buch, bei dem die Auflösung quasi am wichtigsten ist.
Deshalb kann man nicht gut darüber reden. Natürlich kann ich sagen, dass ich die Charaktere größtenteils mochte und dass es auf jeden Fall ein tolles Buch war. Das war es wirklich. Es wird mir noch einige Zeit im Hinterkopf rumschwirren und ich bin auch der Meinung so etwas noch nie gelesen zu haben. 
Es geht um diese Familie, die jeden Sommer auf ihrer persönlichen Insel verbringt. Doch als Cady einen Unfall erleidet, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Das Buch hat einen dunklen Touch, vor allem weil diese scheinbar perfekte Familie nicht perfekt ist und alles mysteriös ist. Der Schreibstil passt sich dieser ganzen Mysteriösität an und ist wirklich intensiv und hat das Buch noch einzigartiger gemacht.

Grundsätzlich will ich nur sagen, dass dieses Buch vermutlich jedem gefallen wird und es auch jeder lesen sollte!


4.5/5 

❤ ❤ ❤ ❤



Sonntag, 20. Oktober 2013

Kirschroter Sommer & Türkisgrüner Winter (Carina Bartsch)














Kurzbeschreibung           


Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?


                                                                      Gestaltung                                                                                


Ich liebe diese Gestaltung. Erstmal gefällt mir dieser Pink-Lila Mix, aber der Blick der Beiden Hauptprotagonisten passt einfach so wunderbar zum Buch. Auch wenn beide Hauptcharaktere nicht dem entsprechen was man sich bei dem Anblick vielleicht denken würde. Elyas ist keineswegs (zumindest nicht immer) so ein Engel, wie das auf dem Cover vielleicht wirken mag und Emily ist auch kein bisschen schüchtern oder unsicher.
Es ist eher die Atmosphäre, die einfach total stimmt und die Kirschblüten tun den Rest.

Türkisgrüner Winter ist ebenfalls wirklich sehr schön, aber Band 1 ist definitiv mein Favorit, sowohl von der Farbe her und den Fotos! 

                                                                    Meine Meinung                                                                          

Zu diesen beiden Büchern würde der Ausdruck "cuteness in person" perfekt passen. Es ist die 0815 Story schlechthin, die alle Klischees mitnimmt, die es gibt und ich habe selten bessere Contemporary Bücher gelesen!
Ich kann nicht genau sagen, was es war, das die Bücher so grandios gemacht hat (obwohl Elyas doch sicher einen entscheidenden Part dabei gespielt hat!). Es stimmte einfach alles und die Atmosphäre des Buches hat mich mit einem warmen Gefühl erfüllt. 
Auch die Charaktere waren einwandfrei super, mit der Ausnahme, dass mir Emely am Anfang noch ein wenig unsympathisch war, was sich nach einiger Zeit gelegt hat. Sonst habe ich wirklich überhaupt nichts auszusetzen.
Zur Story kann man leider sonst nicht mehr viel sagen, ohne den ganzen Rest zu spoilern. Elyas und Emely treffen sich nach Jahren wider und während sie beiden noch voller Vorurteile aus der Vergangenheit sind, kommen sie sich langsam wieder näher.
Es ist einfach eine wunderbare Geschichte, die jedes kitschliebende Herz höher schlagen lässt und durch ihre Glaubhaftigkeit und ihren Witz brilliert.

Das Türkisgrüner Winter nicht ganz an Kirschroter Sommer herankommt, bekommen die Bücher von mir eine Wertung von 

4.75/5 Punkten 

und eine dicke fette Leseempfehlung!!!

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Wie hat euch diese wunderbare Reihe gefallen? 
leave a comment! :)

Dienstag, 17. September 2013

Kurzrezension - Düsteres Verlangen & Töchter des Mondes Sternenfluch

Kurzbeschreibung

Die Zwillingsbrüder Frankenstein, vereint und zugleich entzweit in der Liebe zu einem Mädchen. Doch dann erkrankt der eine schwer. Dunkle Mächte sollen Rettung bringen – und stellen alles in Frage, was je über das Leben, die Liebe und den Tod behauptet wurde ... Genf, um 1800: Victor und Konrad Frankenstein lieben einander so innig, wie es nur Zwillinge vermögen. Allein die schöne Elizabeth steht zwischen ihnen. Dann erkrankt Konrad plötzlich an einem lebensgefährlichen Fieber. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Victor, rasend vor Verzweiflung, ist bereit, alles für seinen Bruder zu tun. Im Chateau Frankenstein stößt er auf eine geheime Bibliothek, in der ein Buch das »Elixier des Lebens« verspricht. Dessen Zutaten scheinen der Phantasiewelt eines kranken Geistes zu entstammen. Oder doch nicht? Zusammen mit Elizabeth macht sich Victor auf die Suche. Unvorstellbare Prüfungen erwarten die beiden – aber auch unerwartete Versuchungen. Was wird stärker sein: Bruderliebe oder Leidenschaft? Das größte Opfer seines bisherigen Lebens steht Victor bevor ... Wie wurde Victor Frankenstein zu dem, den wir kennen?

Meine Meinung

Alchemie, die Liebe zu einem Mädchen und zwei Brüder. Das hört sich nach einer guten Mischung an oder?
Das ist es auch! Besonders die Behandlung der fiktionalen Figur Frankenstein gefiel mir. Eigentlich weiß man, wenn man Mary Shelleys Frankenstein nicht gelesen hat oder diverse Filme dazu geguckt hat, nicht viel über Frankenstein, doch jeder kennt diesen Namen einfach! Und allein der Name übt eine Faszination aus, die ich mir nicht erklären kann. 
Wenn die ursprüngliche Geschichte auch nur halbwegs so gut ist wie dieses Prequel, so kann sich das durchaus ohne jegliche Sorge blicken lassen. 
Konrads und Victor brüderliche Beziehung war einfach anrührend! Die Liebe zu Elizabeth, die beide hegen ist gleichermaßen anrührend, doch auch tragisch, denn nur einer kann sie bekommen bzw. sie kann nur einen Bruder lieben und es sieht schlecht für Victor aus, der seine Gefühle nur langsam im Laufe des Buches entdeckt. Die Suche nach den Zutaten für das Heilmittel ist ziemlich spannend und auch wenn der Ausgang zu ahnen ist und sich keine großen Überraschungen im Buch aufgetan haben, bin ich sehr begeistert davon gewesen, da diese Mischung aus Liebe, Vergangenheit und Hass einfach unwiderstehlich ist! Zumindest wenn man auf tragische Geschichten steht. 
Es war einfach geschrieben und teils hätte man sagen können, dass man es auch als Kinderbuch einstufen kann, was natürlich nichts Schlechtes ist, denn wir kennen natürlich alle das Kinderbuch schlechthin, was einfach jeder gelesen hat: Harry Potter.
Von daher kann ich sagen, dass es eine ähnliche Faszination auf mich ausgeübt hat, wie Harry Potter, auch man natürlich nichts mit Harry Potter vergleichen kann, da es einfach so viel tiefgründiger und komplexer ist.

ein sehr faszinierendes Buch, was denke ich für alle Altersgruppen geeignet ist!

4.5/5 Punkten 

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Kurzbeschreibung

Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …


Meine Meinung


Ich muss sagen gegen Band 1 war dies eine herbe Enttäuschung! Ich finde die Welt und die Charaktere, bis auf Maura, immer noch genauso gut wie in Band 1, doch es ist einfach nicht großartig was passiert. Es ist ein typischer zweiter Brückenband, der auf ein Finale hoffen lässt, das dem Anfang wieder angemessen ist!
Cate muss eine Entscheidung treffen ob sie einen Krieg anzetteln will oder nicht und auch die Prophezeiung ist noch immer nicht gelöst. Maura und Tess kommen ebenfalls zur Schwesternschaft und auch Maura geht mir mit ihrer machthungrigen Art ein wenig auf den Keks, obwohl man natürlich loben muss, dass sie im Gegensatz zu Cate weiß, was sie will!
Das einzige, was wieder so war wie in Band 1 war die Beziehung zu Finn, die einfach unglaublich süß ist und einiges, was in diesem Buch schief gelaufen ist, aufgewiegelt hat!
Finn ist der Bruderschaft wie angekündigt beigetreten, doch er und Cate können die Finger nicht von einander lassen und er hilft ihnen in dem "Krieg" gegen die Brüder. Dadurch verleiht es dem Buch zumindest einiges an Spannung, da ich persönlich immer um Finn gefürchtet habe, da ich ihn einfach unglaublich niedlich finde und ihm und Cate einfach ein Happy End wünsche!
Dennoch passiert einfach nichts! In Band 1 wurden unglaublich viele Entscheidungen getroffen, die weitreichende Folgen hatte, doch in diesem Band wird einfach nur das Für und Wieder abgewogen und diskutiert. Ganz schrecklich!

Natürlich auch nicht wirklich so schrecklich, aber im Vergleich zu Band 1 schon, da auch durch den Wechsel des Handlungsortes, hat die Geschichte einiges ihrer Zauberhaftigkeit eingebüßt! 
Man kann es wirklich lesen und Charaktere, wie Elena, Finn und Tess sind weiterhin einfach total toll und ich finde ihre Schicksalsschläge weiterhin interessant. Doch ich hoffe wirklich, dass das Finale wieder besser wird, vor allem da das Ende doch noch eine überraschende Wendung offen hielt, die doch für einige Emotionen im Folgeband sorgen wird!  

3.5/5 Punkten 

Freitag, 28. Juni 2013

Buchrezension - Wie Monde so silbern (Marissa Meyer)


Titel:
Wie Monde so silbern

Originaltitel: 
Cinder

Autor: 
Marissa Meyer

Seiten: 416

Verlag: Carlsen

Preis: 18,90€ (Gebunden)






                                                       Weitere Bände der Reihe                                                                 

  1. Wie Monde so silbern
  2. Wie Blut so rot 
  3. Wie Sterne so golden 
  4. Winter (2015)

                                                           Kurzbeschreibung                                                                         


Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …



                                                                Meine Meinung                                                                        


Noch eine Cinderella Variation? Gab es davon nicht schon genug? Zumindest jetzt noch nicht. Marissa Meyer belebt das alte Märchen wieder auf eine Weise, die wohl den meisten unbekannt sein dürfte. 
Cinder als Roboter und ihr Prinz als Herrscher über ein futuristischen Beijing. Das war in der Tat mal eine etwas andere Interpretation. Zu den bekannten Elementen kommen die Lunar hinzu, die Mondbewohner, welche zu Anfang des Buches jedoch noch sehr undurchsichtig sind.

Alles beginnt mit der Begegnung von Prinz und Prinzessin .... oder eher Roboter. Prinz Kai kommt zu Cinder um einen Androiden reparieren zu lassen, der scheinbar Information von höchsten Wert besitzt. Zudem erkrankt ihre Stiefschwester Peony an der geheimnisvollen Letumosis-Seuche, die seit Jahren unheilbar ist. Ihre Stiefmutter, völlig überzeugt von Cinders Schuldanteil an dieser Erkrankung, schickt sie weg, damit sie als Forschungsobjekt dienen kann und so die Chance auf ein Heilmittel besteht. Doch keiner hat diese Position als Forschungsobjekt bisher überlebt.

Cinder wächst einem schnell ans Herz. Sie ist schlagfertig, mutig und schlau. Wer mit so einer Stiefmutter gestraft ist, verdient jede Sympathie, die er oder sie bekommen kann. Sie arbeitet den ganzen Tag und darf sich zu Hause die Vorwürfe von ihrer Stiefmutter Adri anhören. Sie sei ein Dieb; schuld am Tod ihre Stiefvaters und nicht wert genug zum Ball zu gehen. 
Mit der Stiefmutter hat Marissa Meyer ein fast noch grausameres Bild der Stiefmutter geschaffen als es typisch ist. Sie nutzt jede Gelegenheit um Cinder unter die Nase zu reiben, dass sie kein Mensch ist und dass sie ihre zweite Chance zu leben nicht verdient hat. Diese Stiefmutter war unglaublich grausam und übertrifft damit die Erwartungen, die ich hatte, um Längen. Die böse Stiefschwester verblasst neben so einem Monster geradezu. Das interessante war, dass Cinders andere Stiefschwester zu ihr aufsah und die beiden eine gute Beziehung hatten. Um so tragischer ist es natürlich, dass sie später erkrankt, denn neben ihrer Schwester hat Cinder nur noch Iko, einen Androiden. Abgesehen von den Beiden verachtet sie jeder aufgrund ihrer Nichtmenschlichkeit. 

Das ändert sich als Prinz Kai auftaucht, der geradezu hingerissen von Cinder ist. Er will unbedingt zum Ball gehen und es ist geradezu zuckersüß, wie er sich um sie bemüht. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit fragt er sie ob sie ihm nicht die Ehre erweisen würde seine Partnerin zu sein. Doch nicht nur als potenzieller Lover macht Prinz Kai etwas her. Als angehender Regent von New Beijing ist er tief in den politischen Machenschaften verstrickt, die besonders die Lunar betreffen, welche man aus Cinders Sicht nie hätte erleben können. Die Kapitel aus seiner Sicht geben dem Leser Einsicht in das Staatssystem und in die Art der Lunar, die sich zeitweise in diesem Buch am königlichen Hofe befinden. Seine Sichtweise war fast sogar noch ein wenig besser als Cnders, da ich Politik immer sehr interessant finde und auch seine Handlungsweise sehr reif und größtenteils nachvollziehbar fand. Als Regent muss er auf das gößere Wohl bedacht sein und so ist das Ultimatum vor welches ihn Königin Levana, die Königin der Lunar, eine große Last. Entweder er heiratet sie oder sie wird ihre Truppen auf ganz New Beijing loslassen. Nach vier Weltkriegen sind die politischen Oberhäupter darauf bedacht es nicht so weit kommen zu lassen, aber Königin Levana zu heiraten erscheint Kai nicht als erstrebenswertes Ziel, doch was soll man tun als König?

Von den Lunar erfährt man erstaunlich wenig und ich hoffe doch, dass einem im Folgeband die Augen geöffnet werden. Man weiß bisher sehr wenig von den Mondbewohnern. Wie sind sie auf den Mond gekommen? Sind sie mutiert um dort leben zu können? Woher haben sie die Fähigkeiten, die die Menschheit vernichten könnte? Wie sehen ihre magischen Fähigkeiten genau aus? Die Liste könnte noch weitergehen, aber da noch 3 Bände zu erwarten sind, lasse ich das mal.

Das Buch war stellenweise ein kleines bisschen zäh, weshalb es auch nicht di evolle Punktzahl bekommt. Besonders gegen Anfang war noch alles zu neu und nicht ganz so fesselnd, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das ändert sich jedoch bald. Mit der ersten schockierenden Wendung kommt jedoch alles ins rollen und die Geschichte wird packender. Es war zwar bald ziemlich offensichtlich in welche Richtung das Buch verlief, besonders nachdem die Geschichte der Mondkönigin erzählt wurde, dennoch hat es Spaß gemacht zu lesen, wie Cinder es auf eigene Weise herausgefunden hat. 



                                                                         Fazit                                                                                  


Ein wundervolles neu erzähltes Märchen von Cinderella, dass auf eigene futuristische Weise verpackt wurde und dem Leser einige fesselnde Lesestunden beschert. Für Fans von Märchen eindeutig zu empfehlen, da die Cinderella Aspekte ganz deutlich hervorgehoben werden und nicht unter den Dystophie-Elementen verschwinden.


                                                                    Bewertung                                                                               



4.5/5 Punkten

Donnerstag, 27. Juni 2013

Buchrezension - Godspeed Die Suche (Beth Revis)


Titel:
Godspeed - Die Suche 

Originaltitel: 
A Million Suns

Autor: 
Katie McGarry

Seiten: 464

Verlag: Dressler

Preis: 19,95€ (Gebunden)






                                                            Kurzbeschreibung                                                                       


Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der "Godspeed", immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?


                                                                Meine Meinung                                                                              


In diesem Falle war "Die Suche" ein sehr passender Titel, da Amy die ganze Zeit nach den Hinweisen von Orion sucht. 
Diese Suche gestaltete sich zwar nicht übermäßig spannend oder fesselnd, da die Hinweise wirklich schnell entschlüsselt wurden. Umso interessanter war allerdings ihr Inhalt. Schon im ersten Teil bekam man Tatsachen präsentiert, die tiefgründigere Hintergründe hatten als es schien. Wie zum Beispiel das Phydrus. Da wäre ich im Leben nie drauf gekommen. Genauso ist es mit dem neusten "Geheimnis". Es ist geradezu schockierend wie auch faszinierend. Doch da sollte sich jeder selber von überraschen lassen!

Amy spielt in diesem Teil eine nicht ganz so bedeutende Rolle. Bis auf die Suche ist sie nicht so sehr in das restliche Geschehen mit eingebunden, welches sich eher auf politischer Ebene abspielt und somit Junior bestritt, dessen Position als Ältester sehr gefährdet ist. 
Es gibt Aufstände, denn das Phydrus, welches die Bewohner des Schiffes unter Kontrolle gehalten hat, wurde von Junior abgesetzt. Wie danken sie es ihm? Indem sie seine Fähigkeiten als Anführer hinterfragen. 
Dass außerdem immer wieder Leute sterben, die mit der Botschaft "Folge dem Anführer" gekennzeichnet sind, ist nicht gerade hilfreich. 
Doch dass Junior schon immer auf diese Rolle vorbereitet wurde, macht ihn zum perfekten Kandidaten, was er auch mehrmals unter Beweis stellt, trotz offensichtlicher Überforderung.

Zudem ist der Zustand der Godspeed nicht der Beste. Die Gefahren sind nicht absehbar und auch das macht einen großen Teil der Spannung aus und lässt alles noch bedrohlicher wirken. 
Und auch die Beziehung zwischen Junior und Amy macht einen Fortschritt. Sie nimmt zwar keinen besonders großen Stellenwert im Buch ein, aber ist dennoch wunderbar greifbar. Gerade diese dosierte Menge lässt sie realer wirken und vermittelt dem Leser id e echten Gefühle der beiden Protagonisten ohne auf das typische Phänomen der "großen Liebe" zurückzugreifen. 


                                                                        Fazit                                                                                        

Ein düsterer, spannender zweiter Teil, der einen mit vielen Fragen für das große Finale zurücklässt. 

                                                                   Bewertung                                                                                  


                                            4.5/5 Punkte 

Sonntag, 23. Juni 2013

Buchrezension - Pushing the Limits (Katie McGarry)


Titel:
Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen

Originaltitel: 
Pushing the Limits

Autor: 
Katie McGarry

Seiten: 403

Verlag: Harlequin Teen

Preis: 13,60€ (Gebunden)







                                                                Kurzbeschreibung                                                                    


No one knows what happened the night Echo Emerson went from popular girl with jock boyfriend to gossiped-about outsider with "freaky" scars on her arms. Even Echo can't remember the whole truth of that horrible night. All she knows is that she wants everything to go back to normal.But when Noah Hutchins, the smoking-hot, girl-using loner in the black leather jacket, explodes into her life with his tough attitude and surprising understanding, Echo's world shifts in ways she could never have imagined. They should have nothing in common. And with the secrets they both keep, being together is pretty much impossible.
Yet the crazy attraction between them refuses to go away. And Echo has to ask herself just how far they can push the limits and what she'll risk for the one guy who might teach her how to love again.



                                                                   Meine Meinung                                                                          


 


Egal wie toll euch andere Contemporary Fiction Bücher vorkommen; dieses ist besser, tiefgründiger und berührender!


Echos Vergangenheit ist dermaßen berührend. Ihr geliebte Bruder Aires ist gestorben und sie fühlt sich verlassen, besonders da die neue Frau ihres Vaters ein Kind erwartet. In der Schule hat sie auch nicht mehr dieselbe Stellung wie früher. Zudem verlangt ihr Vater Bestnoten von ihr und will sie vom Malen fernhalten. Ihre Mutter hat sie seit Monaten nicht mehr gesehen und sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie ihre Narben bekommen hat in der Nacht in der sie beinahe verblutet wäre..
Trotz allem ist sie kein weinerlicher Hauptcharakter. Sie ist stark, ruhig, weiß was sie will und kämpft dementsprechend dafür. Und sie weiß was Schmerz, Verlust und Loslassen bedeutet. Das ist überhaupt das Thema in diesem Buch. Es geht um die Entscheidungen, die getroffen werden müssen, auch wenn sie wehtuen oder sehr schwer fallen. Nicht nur Echo geht es so. Noah ist davon noch viel mehr betroffen. Seine Eltern kamen bei einem Feuer ums Leben und seine Brüder sind von ihm  getrennt worden. Er hat nur begrenztes Besuchsrecht, doch sie sind die einzige Familie, die er noch hat. 

Beide Hauptcharaktere haben unglaubliches Leid erlebt. Es scheint als sei Echos größer, aber im Laufe des Buches wird es klar, dass auch Noah unglaublich gelitten hat und er muss noch schmerzvollere Entscheidungen treffen als Echo. 
Ein weiteres Thema des Buches ist die Nacht in der Echo fast gestorben wäre. Sie kann sich nicht erinnern, doch die Ereignisse stehen in ihrer Akte und einige Leute scheinen darüber Bescheid zu wissen. Echos Unwissenheit macht einen großen Spannungsfaktor im Buch aus und auch ihre Hintergrundgeschichte ist wie Noahs nicht gleich offensichtlich. Sie öffnen sich einander mehr je weiter ihre Beziehung fortschreitet und so bekommt auch der Leser die Tragweite der Geschehnisse präsentiert, die die Beiden erleben mussten. 

Das Buch wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt; zudem geht es nicht nur um die Liebe, die hier eher einen Nebenfaktor darstellt und der Klischeefaktor wurde auch sehr gering gehalten, was überraschend war, aber sehr gut funktioniert hat. Die Themen, die die größte Rolle in dem Buch spielen sind doch recht untypisch. Das Verständnis der Autorin gegenüber menschlichen Problemen und Lebenskrisen ist so wahnsinnig gut rübergebracht worden. Ich habe nicht nur einmal geweint, so berührend ist die Geschichte von Noah und Echo. 

Abzug gibt es lediglich für den Anfang, der doch sehr verwirrend war. Ich hatte dementsprechend leichte Probleme mich in das Buch hineinzufinden, doch nachdem diese Phase überwunden war, war ich wie verzaubert von diesem Buch (was wirklich ein wahres Meisterstück ist) und seiner emotionalen Tiefe!




                                                                           Fazit                                                                                    

Ein unglaublich berührender Roman, der von Verlust, Entscheidungen und die Liebe von zwei Personen handelt, die so viel Schlimmes durchmachen mussten, dass es ein Wunder ist, dass sie noch die Stärke haben weiter um ihr Leben und Ziele zu kämpfen.


Ich habe selten so ein schönes Buch gelesen, was gleichzeitig auch unglaublich traurig war. Wer es nicht gelesen hat, verpasst wirklich etwas!

                                                                      Bewertung                                                                              


4.5/5 Punkten