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Dienstag, 2. Juli 2013

Buchrezension - Aufbruch Partials 1 (Dan Wells)


 Titel:
Aufbruch - Partials 1

Originaltitel: 
Partials

Autor: 
Dan Wells

Seiten: 512

Verlag: IVI

Preis: 16,99€ (Hardcover)



                                                               Kurzbeschreibung                                                                    


Den Krieg gegen die Partials, künstlich erschaffene Menschen, haben nur wenige tausend echte Menschen überlebt. Die 16-jährige Kira begibt sich mit einer Gruppe Verbündeter nach Manhattan, ein Gebiet, das die übermächtigen Partials beherrschen. Und dabei entdeckt sie, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die Partials vor dem Untergang stehen – und beide mehr gemeinsam haben, als sie ahnten. Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern …


                                                                    Meine Meinung                                                                       


Die Menschheit ist fast ausgerottet. Babies sterben kurz nach der Geburt und die biologischen Waffen, die Partials, haben sich gegen die Menschheit gewandt. Es leben nur noch knapp 40000 Menschen auf Long Island und der jüngste Mensch der Welt ist 14 Jahre alt.

Die zweite Dystophie, die ich je von einem männlichen Autor gelesen habe. Dieses Genre ist ja eher den Frauen vorbehalten gewesen, doch hier ist wirklich ein anderes Exemplar des postapokalaptischen Dramas zustande gekommen. Es ist mehr ernst zu nehmen als die anderen Dystophien, was besonders am Mangel der Liebe liegt. Unser Hauptcharakter Kira hat nämlich schon einen Freund und ist auch nicht auf der Suche nach einem Ersatz. Auch zwischen den Beiden passiert nicht besonders viel, weshalb Leser, die auf der Suche nach einer großen Liebesgeschichte sind, hier sehr falsch sind. 

Die Apokalypse steht sehr im Vordergrund, ebenso wie der wissenschaftliche Anteil und die Vergangenheit. 
Den Partials begegnet man erst gut nach einem Drittel des Buches, doch schon vorher bekommt man eine Ahnung, dass die biologisch erschaffenen Menschen eine ernst zu nehmende Bedrohung sind. Eine gruselige und doch sehr realistische Vorstellung von einem Experiment, dass durch Biochemie erschaffen wurde. 
Als angehende Ärztin ist Kira sehr daran interessiert ein Heilmittel zu finden. Auf der Suche nach dem Heilmittel führt Kira einige wissenschaftliche Untersuchungen durch und die chemischen und biologischen Aspekte, wie Resistenz, Immunität und Mutation, werden ausführlich ausgeführt. Man merkt, dass der Autor Ahnung von dem hat worüber er schreibt. Das allein ist schon ein großer Pluspunkt, wenn man mal an die "Die Auswahl"-Trilogie denkt, wo man vor vollendete Tatsachen gestellt wurde mit null Erklärung!
Zudem war es alles hochinteressant, da ich Biologie sehr mag. Doch das ist jedem selbst überlassen, denn wenn man die Wissenschaften nicht so mag, könnten einige Stellen des Buches doch sehr ermüdend sein. 
Die Vergangenheit ist im Buch auch sehr gut rübergebracht worden. Die Geschichte spielt in 2076, also quasi in 63 Jahren und die Welt hat sich dermaßen verändert, beziehungsweise zurückentwickelt. Zudem schwindet die Population und Kinder gibt es auch keine mehr. Es gibt diese eine Szene, wo ein älterer Mensch den "Seuchenbabys" von Eishockey erzählt. Sie können sich allein den Stromverbrauch für so ein unwichtiges Ereignis nicht vorstellen und diese Reaktion auf etwas, was für uns normal ist, macht einen schon nachdenklich, was wir mit den Ressourcen der Welt anstellen. 
Auch die Fragen warum es die Partials gibt, von dem offensichtlichen Grund mal abgesehen, und wie die Seuche entstanden ist, sind hoch interessant und bleiben bis zum Ende des Buches offen und bieten noch Stoff für weitere Bände, die scheinbar in eine andere Richtung gehen werden als der erste Band. 

Kira als Hauptcharakter war eine wunderbare Abwechslung zum typischen Dystophie-Hauptcharakter. Wie schon erwähnt beschäftigt sie sich mehr mit der Suche nach einem Heilmittel als mit ihren eigenen Problemen und jammert auch nicht rum. Sie ist stark und sehr realistisch. Auch die anderen Charaktere waren facettenreich, wenn auch noch etwas farblos im Gegensatz zu Kira, doch Band 2 wird in diesem Punkt bestimmt noch mehr bieten. 

Teile des Buches vergingen recht langsam, doch die Meiste Zeit war die Spannung sehr stark und besonders das Ende bietet einem noch einiges für sein Geld. Es werden neue Fragen geschaffen und die Richtung für Band 2 wird vorgegeben. 
Das Faszinierende ist, dass das Buch trotz allem in sich abgeschlossen ist und von daher auch als Einzelband fungieren könnte, wenn man die offengeblieben Fragen ignoriert. Da ich sie allerdings nicht ignorieren will, bin ich sehr gespannt auf Band 2!


                                                                              Fazit                                                                                


Ein faszinierendes, spannendes Buch mit einem hohen wissenschaftlichen Anteil und einer beängstigend realen Zukunftsvision, das auch ohne Liebesgeschichte auskommt und dem Leser wunderbare Stunden bietet.


                                                                         Bewertung                                                                        

4/5 Punkte

Dienstag, 19. März 2013

Buchrezension - Frostherz (Jennifer Estep)


 Titel: 
Frostherz

Originaltitel: 
Dark Frost

Autor: 
Katie Kacvinsky

Seiten: 432

Verlag: IVI

Preis: 14,99€ (Taschenbuch)

Kurzbeschreibung

Als Streiterin der Götter hat Gwen Frost es alles andere als leicht: Nur mit Mühe konnte sie dem letzten Angriff der Schnitter des Chaos entgehen – und nun sieht sich nun ihrer größten mythologischen Herausforderung gegenüber … Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

Meine Meinung

Gwen ist noch immer auf der Suche nach dem Helmheim-Dolch und genau darum dreht sich dieses gesamte Buch. Ihre Beziehung zu Logan ist noch immer unklar und auch Gwen's Freunde haben diverse Probleme, die die Story abwechslungsreich 

Fangen wir mit dem Positiven an: 
Besonders gefallen hat mir, dass die Schnitter in diesem Band vermehrt in Erscheinung getreten sind. Bisher kannte man nur einzelne Anhänger Loki's, doch jetzt konnte ich mir persönlich ein besseres Bild der Gegenspieler machen als es noch in den ersten Bänden der Fall war. Sie stellen eine zunehmend größere Gefahr dar und machen den ganzen Konflikt um einiges spannender. 
Obwohl das meiste doch recht vorhersehbar war, gab es doch ein paar Überraschungen und an der Story und ihrem Verlauf gibt es nichts auszusetzten. 
Gwen und Logan's Beziehung wird näher behandelt, ebenso wie Daphne's Charakter und andere Personen, wie Nikamedes oder Savannah, die bisher eher blass dargestellt worden sind. Generell gab es eine große Charakterweiterentwicklung in diesem Band, besonders zum Ende hin gab es einige interessante Stellen mit Gwen.

Das Negative an dem Buch ist einfach der Schreibstil. Es kommt mir so vor als ob ich seit Band 1 immer nur dieselben Wörter lesen würde. Logan hat immer dasselbe an (Jeans, blauer Pulli, Lederjacke), Gwen hat immer purpurne Kleidung und dass die Charaktere in Gwen's Gedanken nicht einfach beim Namen genannt werden können, ist mir auch rätselhaft. Dieses ständige :die Walküre, der Spartarner etc. ist ziemlich nervig. Und das Daphne's Freund immer mit dem Titel ,,Musikfreak'' angesprochen wird, finde ich doch sehr herabsetzend. 

Bis auf diese Wortwiederholungen gibt es wirklich nichts auszusetzten. Die mythologische Seite der Geschichte ist wieder sehr ansprechend und interessant und ich kann wirklich nur jedem diese Buchreihe empfehlen.

4/5 Punkten 

Donnerstag, 30. August 2012

Buchrezension - Frostfluch (Jennifer Estep)


Titel: Frostfluch
Originaltitel: Kiss of Frost
Autor: Jennifer Estep
Seiten: 416
Verlag: IVI 
Preis: 14,99€ (broschiert)

Kurzbeschreibung

Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält ...


Gestaltung


Band 2 gefällt mir von der Gestaltung her sogar noch besser als Band 1. Das liegt allerdings nicht an den Farben, sondern an dem stechenden Blick der Augen. Sie wirkt entschlossener und nicht eher ängstlich als noch auf Band 1. Außerdem wurden Gwens purpurne Augen mit eingebracht.
Auch ist Band 2 dünner als noch sein Vorgänger, doch sie haben beide ungefähr die gleiche Anzahl an Seiten, denn es wurde dünneres Papier benutzt, was für mich eine Erleichterung war, denn beim Lesen von Frostkuss ist mir das dicke Papier unangenehm aufgefallen und meine Gedanken wanderten immer in Richtung Papierverschwendung.
Also kurz und gut: Ich finde Frostfluch einfach wundervoll von der Gestaltung her!

Meine Meinung


Ich habe schon öfter gelesen, dass Band 2 eine Wiederholung von Band 1 sein soll, doch ich fand das traf nur auf die ersten paar Kapitel zu. Denn dort waren erstmal die ganzen Erläuterungen zu diesen und jenen Geschehnissen des ersten Buches, damit man sie sich noch einmal in Erinnerungen rufen konnte. Ich persönlich brauchte das nicht, da ich mich noch sehr gut an Band 1 erinnern konnte, jedoch fand ich es auch nicht besonders störend. Denn wäre das Buch viel später nach Teil 1 erschienen, wären diese Erklärungen vielleicht wirklich nützlich gewesen, also werde ich mich nicht darüber beschweren. Allerdings könnte man das Ganze schon ein bisschen subtiler gestalten.

Ganz der Tradition brechen alle Schüler der Mythos Academy zum Winterkarneval auf. Ein ganzes Wochenende Skifahren, Partys und Alkohol. Doch Gwen fährt hauptsächlich nur mit um sich abzulenken  und zwar von Logan und seiner Amazonenfreundin Savannah. Tatsächlich lernt sie auch jemanden kennen. Preston - gutaussehend, nett und augenscheinlich die perfekte Ablenkung. Zumindest wäre er das, wenn Logan seine Eifersuchtsanfälle kontrollieren könnte und Gwen nicht auch noch zusätzlich nach dem Leben getrachtet würde, denn wie es scheint sind auch die Schnitter beim alljährlichen Winterkarneval. 

Jaja diese Eifersuchtszenen - ich liebe so etwas ja und wer das ebenfalls gerne mag, wird bei diesem Buch seinen Spaß haben. Man weiß zwar, dass Gwen eigentlich nur Logan im Kopf hat, aber Logan selbst weiß das augenscheinlich nicht. So niedlich diese Liebesgeschichte der Beiden in Band 1 auch gestartet hat - Band 2 übertrifft dies sogar noch! 
Auch der finale Kampf ist wieder total spannend und das Buch hält doch ein paar überraschende Wendungen für den Leser bereit. Man erfährt mehr über Gwens Fähigkeiten und auch über ihre Rolle im Kampf gegen die Schnitter. 
Der Handlungsort gefiel mir persönlich besser als die Akademie, aber das ist Geschmacksache. Auf jeden Fall war es eine schöne Abwechslung.

Frostfluch überzeugt durch spannende Kämpfe und der lockeren Art der Autorin alles auszudrücken. Band 2 war außerdem witziger als sein Vorgänger und insgesamt sehr viel besser!

4.5/5 Punkten 

Neuzugänge der letzten zwei Wochen :)


Die letzten ungefähr zwei Wochen habe ich mir kaum Bücher gekauft und ich bin stolz auf mich :D
Zwei vom Ivi Verlag, darunter Renegade. Es war eigentlich ganz gut, bis auf das es ab Mitte des Buches irgendwie eintönig wurde, aber naja. Viele haben das allerdings anders gesehen, also kanns auch an mir gelegen haben.

The Maze Runner. War auch ganz gut, aber ich hatte es mir irgendwie wie einen Thriller vorgestellt, aber irgendwie war es dann doch keiner xD Aber meine eigene Schuld! xD

UND Frostfluch. Ich habe es grade zuende gelesen und ich LIEBE es! Es war sogar noch besser als Frostkuss! Und es sieht auch so schön aus :) Ich liebe die Farbe und auch dieser Pony wurde bei dem Gesicht weggelassen und sie guckt nicht mehr so verschüchtert und die Geschichte erst einmal! :D
Die Rezi dazu kommt spätestens morgen noch :)

Schönen Abend wünsch ich euch noch ^^

Donnerstag, 23. August 2012

Buchrezension - Renegade Tiefenrausch (J.A. Souders)


Titel: Renegade - Tiefenrausch
Originaltitel: Renegade
Autor: J.A. Souders
Seiten: 368
Verlag: IVI
Preis: 16,99€ (gebunden)

Kurzbeschreibung



Evies Leben ist perfekt – perfekt geplant und überwacht von Mutter, der Herrscherin über die Unterwasserstadt Elysium. Schon bald soll die 16-Jährige über die geheimnisvolle Welt regieren. Doch als sie sich ausgerechnet in ihren Feind verliebt, wird klar, dass das perfekte Leben in Elysium eine einzige Lüge ist. Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt.

Cover


Es ist natürlich echt hübsch. Blau mit Pink. Damit kann man nichts falsch machen! Wenn man den Schutzumschlag abnimmt enthüllt er eine lila schimmernde Pappe, mit der Renegade eingebunden ist und das sieht so verdammt schön aus! Besonders toll fand ich auch das pinke Lesebändchen. Mein einziges Problem ist das Model auf dem Cover. Sie hat schwarze Haare, aber Evie nicht. Evie ist nämlich blond und dank des Covers hatte ich das ganze Buch über ein schwarzhaariges Mädchen im Kopf. Ansonsten spiegelt die Gestaltung das Buch ziemlich gut wieder.

Eigene Meinung


Es ist natürlich, dass man sich seine Bücher nach Covern aussucht, denn sie machen einen überhaupt erst auf das Buch aufmerksam. Und die Kurzbeschreibungen sagen oft nicht genug aus, denn manchmal bekommt man einfach einen falschen Eindruck von der ganzen Sache. Mir ist das bei diesem Buch passiert. Aufgrund der Kurzbeschreibung habe ich angenommen, dass es um Meerjungfrauen geht und wollte es unbedingt lesen, denn ich mag solche Geschichten a la Arielle und hatte hier etwas ähnliches erwartet. Ich wurde enttäuscht, denn Evie und die anderen Meeresbewohner sind ganz normale Menschen. Doch trotz dieser Enttäuschung hat mir der Anfang des Buches noch ganz gut gefallen. 

Evies Leben ist  ein Teufelskreis - immer wieder dasselbe und sie merkt es nicht einmal. Bis Gavin auf der Bildfläche erscheint. Evie will ihm helfen und so fliehen die beiden nach einigen Schwierigkeiten. Doch wie können sie aus Elysium entkommen? Jaaa diese Frage beschäftigt sie das ganze weitere Buch und viel mehr passiert dann auch nicht mehr.

Diese Suche nach einem Ausgang aus der Unterwasserstadt hat sich dermaßen gezogen und die Dialoge zwischen Evie und Gavin waren immer dieselben. Denn Evie handelt ziemlich eigenmächtig und braucht keinen Beschützer, doch das passt Gavin gar nicht. Evie ist ein Lichtblick in punkto weibliche Abhängigkeit vom strahlenden Beschützer. Sie braucht ihn nicht und kommt sehr gut alleine zurecht. Ihre ganze Art macht das Buch doch noch erträglich und auch ihr innerer Kampf ist höchst interessant. Endlich mal ein vernünftiger weiblicher Hauptcharakter.

Die gesamte Bevölkerung Elysiums ist blond und blauäugig, was mich auf den Gedanken gebracht hat, dass die Autorin sich Hitler als Vorbild für ihre Antagonistin genommen hat. Doch was sie daraus gemacht hat und warum Evie so wertvoll ist ist völlig abwegig und erinnert mich an die Mord Sith aus Das Schwert der Wahrheit. Neu war die Idee des Buches auf keinen Fall.

Ein Buch das mich leider storytechnisch enttäuscht hat und ein wenig langatmig war. Trotzdem lies sich das Buch gut lesen und eine völlige Zeitverschwendung war es auch nicht. Ich hatte einfach andere Erwartungen, diese wurden enttäuscht.
Mein abschließender Eindruck von dem Buch war okay und es hat durchaus Potenzial doch dem einen oder anderen zu gefallen.

2.5/5 Punkten 

Sonntag, 5. August 2012

Buchrezension - Frostkuss (Jennifer Estep)

Titel: Frostkuss
Originaltitel: Touch of Frost
Autor: Jennifer Estep
Seiten: 400
Verlag: IVI
Preis: 14,99€ (broschiert)

Kurzbeschreibung



Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
  Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.


Eigene Meinung


Von allen möglichen Buchkonstellationen sind mir ,,Academygeschichten'' eine der liebsten, weshalb ich dieses Buch auch unbedingt haben wollte - und es hat mich nicht enttäuscht. Es hatte doch objektiv betrachtet einige Schwächen, zu denen ich noch komme, aber ich liebe das Buch trotzdem. 
Erstmal weil es auch wieder Mythologie beinhaltete, und zwar nicht nur griechische, sondern auch nordische, von welcher ich persönlich noch fast gar keine Ahnung hatte, und der einfach übermäßig niedlichen Lovestory. 
Gwen ist seid fast zwei Monaten auf der Mythos-Academy und hat dort keine Freunde, da sie als absonderlich gilt. So besteht ein Großteil des Buches aus Monologen oder Erklärungen, wie und warum es zu Gwens Schulwechsel kam. Das war ein bisschen anstrengend, denn Dialoge häufen sich in diesem Buch wirklich nicht und die Monologe haben sich teilweise etwas gezogen. Doch nach und nach findet auch Gwen den Anschluss und auch ein paar Freunde. Es war schön mit anzusehen, wie Gwen endlich Freunde findet, denn ich habe ihr wirklich welche gewünscht, weil sie mir in der Hinsicht sehr Leid tat.
Dann ist da noch dieser Mord und einzig Gwen interessiert sich dafür. Ihre Nachforschung bringen für den Leser viele Fragezeichen hervor, denn man kann vorerst gar keine Verbindung herstellen. Ich war wirklich sehr gespannt und diese Spannung zog sich über das gesamte Buch, sodass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Doch als es schließlich aufgeklärt wurde, war ich ein wenig enttäuscht ... irgendwie hatte ich mehr erwartet.
Auch die mythologischen Aspekte spielen eine sehr große Rolle in der ganzen Geschichte, auch wenn es einem erst nicht bewusst ist. Mythologie ist immer spannend, zumindest für mich, da ich alte Sagen und Geschichten liebe, und daher ein riesiger Pluspunkt des Buches.

Ein tolles Buch, was wirklich spannend und mythologisch interessant war. Ich bin wirklich sehr gespannt auf den zweiten Band und solltet ihr Fans von Vampire Academy sein, dürfte das Buch definitiv einen Blick lohnen!

4/5 Punkten

Samstag, 26. Mai 2012

Buchrezension - Starters (Lissa Price)


Titel: Starters
Originaltitel: Starters
Autor: Lissa Price
Seiten: 400
Verlag: IVI
Preis: 15,99€ (gebunden)

Kurzbeschreibung


Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss...


Cover


Also mir persönlich macht das amerikanische Cover Angst. Es ist total gruselig, weshalb ich mir auch die deutsche Version gekauft habe. Man sieht das Cover natürlich vorher und das es hübsch ist, ist offensichtlich aber was man nicht sieht ist die andere Gestaltung. Es hat so ein silbernes Lesebändchen und wenn man den Umschlag abmacht, sieht man nur lila-blaues Schimmern. SO wunderschön! Das Buch ist so schön gemacht und die Farben perfekt gewählt!

Eigene Meinung


Dieses Buch wollte ich soooo gerne lesen, da ich so viel positives gehört habe. Und als ich die Gestaltung des Buches gesehen habe, war ich überzeugt, dass es gut sein muss.
 Es beinhaltet eine Menge aktueller Themen, wie Überalterung, Hungersnot, Straßenkinder und der Umgang mit ihnen. 

Man lernt Callie kennen, als sie auf dem Weg zu Prime Destinations ist, um sich die Firma anzuschauen, da sie Geld für sich und ihren kleinen kranken Bruder braucht. Die Body Bank schreckt sie ab und sie will zuerst nicht unterschreiben, doch die Umstände zwingen sie dazu es doch zu tun. Das fand ich ein bisschen gestellt, aber im Endeffekt war es nötig um der Geschichte den Verlauf zu geben. Durch diese Umstände wird das Elend der Straßenkinder nur noch schlimmer gezeigt.
Die Enders tuen aber nichts dagegen. Sie nehmen die Straßenkinder nicht auf und sie werden durch die Regierung verfolgt, während die Enders in verschwenderischem Luxus leben. Unmöglich!!!

Prime Destinations ist ein illegales Unternehmen, doch die Umstände dieser Welt macht es erst möglich, dass dieses Geschäft Gewinn macht, denn die Jugendlich brauchen das Geld. Würden sie von den Enders anders behandelt, wäre dies nicht möglich. Und ohne Jugendlich, die sich bei der Body Bank anstellen lassen, wäre auch das Leben als Jugendlicher für die Enders möglich. Das ganze ist sowieso krank, denn die Enders werden sich doch eigentlich nur wieder schlechter fühlen in ihrem eigentlichen Körper. Vielleicht kann das sogar süchtig machen? 
Die Starters werden praktisch gezwungen mitzumachen.

Was ebenfalls gruselig ist, ist dass die Gesellschaft dort in der Altersforschung so große Fortschritte macht, dass die Menschen dort bis zu 200 Jahren alt werden. Und sie sind noch nicht am Ende ihrer Forschungen!

Was ich witzig fand, dass minimale Andeutungen von Aschenputtel miteingebracht wurden, da sich Callie wie sie fühlt. Und dann verliert sie zufällig noch ihren Schuh XD Ok das war es aber auch schon mit Aschenputtel.

Man ahnt, dass dort Geheimnisse sind, doch es dauert schon bis man erfährt was genau Prime Destinations vorhat - ob das positiv oder negativ ist, ist denke ich für jeden anders.
Allerdings fand ich, dass manche Situationen zu leicht waren für Callie. Sie redet mit einer Ender über Pläne von denen sie keine Ahnung hat und trotzdem merkt die andere nicht, dass die falsche Person vor ihr sitzt. Woher wusste Callie bitte was sie sagen musste??? Auch kurz vor Ende fand ich die Geschehnisse doch ein bisschen unspektakulär. 
Das Buch an sich ließ sich sehr gut und leicht lesen, dennoch fand ich, dass es länger hätte sein können und dafür an manchen Stellen besser ausgearbeitet. Auch fehlte mir stellenweise etwas die Spannung, doch dafür fand ich das letzte Kapitel sehr sehr gut, da es viele Fragen für den weiteren Band aufwirft.

Trotz allem war das Buch ziemlich gut, schon da es sehr viel realen Bezug hatte und es nicht mal unrealistisch ist, dass es so endet(bis auf die Tatsache mit der Body Band). Da da der zweiten und finale Band noch dieses Jahr erscheint, ist die Wartezeit noch erträglich ^^

3.5/5 Punkten