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Samstag, 14. Juni 2014

The Fault in our Stars - Movie Review


Ich war nicht auf Anhieb ein TFioS Fan, aber in letzter Zeit hab ich angefangen mich nochmal damit zu  beschäftigen (und ich lese es grad zum 2. Mal), weil es kann ja nicht sein, dass jeder dieses Buch liebt und nur ich nicht! (Außerdem mag ich John Green total gerne und gucke richtig gern seine ganzen Videos und da musste ich dem Ganzen noch einen Versuch geben!)
Und mittlerweile sehe ich nur noch das Schöne und Tragische in dem Buch, und nicht mehr das Bedrückende ( & Tragische =D), das mich wohl beim ersten Lesen abgeschreckt hatte!

Und ich war in dem Film und Meine Güte war der schön! Die Schauspieler waren perfekt und das Buch war fast 1 zu 1 übernommen. Ein paar kleine Dinge wurden rausgenommen, ebenso wie eine kleinere Storyline, aber meines Erachtens war alles drin und es war so wunderschön und ich könnte schon wieder heulen.
In dem Kino, wo ich war, ( in dem es übrigens auch in der Originalfassung lief, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte) haben einfach alle geheult. Das hat man daran gemerkt, dass es als die Credits kamen alle noch still waren, genau wie ich selbst und meine Freundin mit der ich in dem Film war, weil wir uns alle erstmal sammeln mussten!
Danach gab es einen Ansturm auf das Badezimmer und ich Mus sagen, dass sich wasserfeste Wimperntusche bewährt!

Und ich kann einfach immer nur noch betonen, wie schön und stimmig alles war. Die Musik war perfekt und abwechslungsreich und die Schauspieler waren sowieso perfekt! Bis auf die Mutter von Hazel, aber die mochte ich nach einer Weile auch und kann es sein, dass ihr Vater Sam aus True Blood war? =D
Der Originalton hat auch geholfen, denn die echten Stimmen machen einiges aus und es wirkte einfach natürlicher und ungestillter als in einer Synchronisation!
Und die Tränen sind einfach geflossen! Kaum hatte ich mich beruhigt, kam wieder so ein Moment in dem man nicht anders konnte als zu heulen =D Selbst meine Freundin musste weinen und sie meinte, dass sie noch nie bei einem Film geheult hat. Allerdings finde ich das fragwürdig, denn ich heule ständig bei Filmen, aber vielleicht bin ich zu instabil auf emotionaler Ebene =DDD

Auf jeden Fall hat mir besonders gut gefallen, dass die Schauspieler viel gelächelt haben und das hat gleich eine ganz andere Atmosphäre in dem Film geschaffen, als man das sonst so kennt, denn es war einfach so schön! Ich finde generell Menschen sollten mehr lächeln, denn das macht die ganze Atmosphäre gleich viel entspannter und schöner.
Und der Humor! Gus war so witzig und Ansel Elgort war einfach perfekt und der Humor kam so natürlich rüber und es war einfach eine Mischung aus Heulen und Lachen und es war perfekt!
Und auch das Setting hat mir gut gefallen! Ich bin ja eh ein Fan von Europa in Filmen (also wenn Szenen und so in Europa gedreht werden), denn man sieht einfach die Geschichte und die Atmosphäre überall und ich finde Europa einfach wunderbar für Filme, doch leider gibt es zu oft die amerikanischen Filmsets. Aber die waren auch super. Hazels und Gus's Zimmer waren so schön eingerichtet, dass ich am liebsten auch mein Zimmer umdekorieren möchte!

Eine der besten und buchgetreusten Buchverfilmungen seit langem und es war so bewegend und ich würde ihn mir am liebsten noch einmal angucken und diese Perfektion erleben! Und Ansel Elgort war nebenbei auch ganz nett zum Angucken xD Und extrem grandios waren auch die Credits und die Special Effekts - ich sage nur Sterne!

Auf jeden Fall hat mich der Film zu 200% überzeugt und ich glaube ich finde ihn besser als das Buch, weil ich ein wenig Schwierigkeiten habe mir beim Lesen, die Figuren richtig vorzustellen und von daher bin ich ganz begeistert, dass John Greens wunderbare Dialoge so schön visualisiert wurden!

Technisch gesehen mag das kein perfektes Review sein, aber ich wollte einfach mitteilen, wie sehr mir der Film gefallen hat und ch würde ihn so gern nochmal gucken und hoffe euch gefällt er auch! Auch wenn ihr kein Fan von dem Buch sein solltet, oder auch Anfangsschwierigkeiten, wie ich, hattet, guckt ihn euch trotzdem an! SO SCHÖN!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Mittwoch, 20. März 2013

Buchrezension - Das Schicksal ist ein mieser Verräter (John Green)


 Titel: 
Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Originaltitel: 
The Fault in our Stars

Autor: 
John Green 

Seiten: 288

Verlag: Hanser

Preis: 16,90€ (Hardcover)


Kurzbeschreibung

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.

Meine Meinung

Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Dieses Buch ist so voller bewegender Momente, die man gar nicht in Worte fassen kann. 
Einen Großteil des Buches machen tiefgründige Gespräche über das Leben und seinen Sinn aus. Diese ganzen Emotionen sind wirklich schwer zu verdauen und haben mich relativ lange an diesem Buch lesen lassen. 

Anfangs muss ich zugeben, hatte mich das Buch nicht unbedingt so begeistert hatte, doch mit der Zeit geriet auch ich in seinen Bann. Ich glaube man kann sich dem gar nicht entziehen. Die ganze Thematik geht einem so nahe, denn es geht weniger um den Krebs als um das Sterben, was wir alle einmal vor uns haben werden. 

Die Charaktere sind bemerkenswert stark, wenn man bedenkt was für ein Schicksal sie haben. Und wie das Schicksal verlief ist einfach unglaublich. Trotz des ganzen positiven Verhaltens der Beiden - es war einfach klar, dass es kein gutes Ende geben konnte und ich habe schon anfangs geahnt in welche Richtung es gehen wird. Dies hatte sich dann auch bewahrheitet und trotzdem war es nicht minder schockierend!
 Es ist ein wirklich brutal ehrliches Buch, was einem das eine oder andere über das Leben beibringt und ich bewundere John Green mittlerweile sehr für dieses Werk. 

Es ist wirklich ein wundervolles Buch, bei dem ich lachen musste und was mich gleichzeitig  zu Tränen gerührt hat. Wirklich SEHR empfehlenswert!

3.5/5 Punkten 

Montag, 31. Dezember 2012

Buchrezension - Will & Will (John Green, David Levithan)


  Titel: 

Will & Will

Originaltitel: 
Will Grayson, Will Grayson

Autor: 
John Green, David Levitan

Seiten: 384

Verlag: cbt

Preis: 14,99€ (Gebunden)

Kurzbeschreibung 

Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnenSie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago, sind beide siebzehn und tragen neben demselben Namen und demselben Alter dasselbe Problem mit sich herum: Aus lauter Angst, das Ding mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine Will zögert seit Wochen, sich selbst das einzugestehen, was für alle anderen offensichtlich ist: dass er nämlich bis über beide Ohren in seine wunderbare Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere Will flüchtet sich lieber in seine dubiose Online-Beziehung zu einem gewissen Isaac, anstatt sich im real life vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …

Meine Meinung

Wenn zwei Fremde mit dem selben Namen aufeinander treffen, kann es dann ein gutes Ende nehmen???

Mal davon abgesehen, dass die beiden Will's gar nicht so viel mit einander unternehmen und sonst auch nur Tiny als Freund gemeinsam haben, frage ich mich doch ernsthaft wieso dieses Buch so heißt. Aber gut kommen wir zum Inhalt.
Will und Will haben es gerade beide in ihrem Leben nicht leicht. Bei dem einen machen sich Vorwürfe, wünschen sich Liebe und Zuneigung und geraten in einige verwegene Situationen.
Wenn man immer nur der brave Junge ist, lohnt sich das überhaupt?
Wenn man mit Depressionen eine Beziehung führen will, funktioniert das?
Die beiden Wills haben ganz unterschiedliche Probleme, die sich doch auf dieselbe Weise lösen lassen: Freundlichkeit, Liebe und Akzeptanz.
Dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben wurde, merkt man kaum. Sie haben beide eine ähnlich jugendliche Sprache drauf und benutzen sie mehr oder weniger gekonnt, denn es fällt mir schwer zu glauben, dass man dauerhaft derart unartikuliert spricht und einen so reichen Schatz an Schimpfwörtern hat. Es war natürlich nicht schlimm, aber von meinem normalen Wortschatz WELTEN entfernt! Dennoch sollte man sich auch einmal in anderen Gewässern umsehen. Vielleicht findet man etwas, was man bisher verpasst hat.
Die Storylines entwickeln sich ganz unterschiedlich, doch sie laufen alle bei Will's bestem Freund und dem anderen Will's festen Freund Tiny zusammen. Beim Lesen am es mir so vor als ob sich das Buch eher um Tiny drehte als um die Will's. Ich mag diesen Charakter äußerst wenig. Er ist unsensibel, laut und nervig. Ich kann immer noch keinerlei Sympathie für ihn aufbringen und da er so ein großer Teil des Buches ist, stört mich das natürlich.
Die Geschichte waren mit sehr viel Sorgfalt konstruiert worden und haben eine sehr aussagekräftige Handlung. Wenn man über diesen einen Charakter hinwegsieht, ist es ein grandioses Werk, welches einem wieder einmal zeigt wie unverstanden sich die Jugend fühlt!
Ich empfehle dieses Buch wirklich, denn trotz der Tatsache, dass es mir nur ,,normal'' gefallen hat, war es ein tolles Buch, was einen berühren kann, wenn man sich nur darauf einlässt.

3/5 Punkten