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Mittwoch, 4. Dezember 2013

The Raven Boys - Maggie Stiefvater


Deutscher Titel:
Wen der Rabe ruft








Originaltitel: 
The Raven Boys






                                                                 Kurzbeschreibung                                                                   


Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht.
Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Doch Blue trägt ein Geheimnis in sich: Seit sie sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?


                                                                    Meine Meinung                                                                           


Ich muss gestehen, dass ich "The Raven Boys" eigentlich nie lesen wollte, bzw. lange darüber nachgedacht habe und mich dann dagegen entschieden habe, weil ich immer noch extrem wütend über das Ende von "In deinen Augen", und auch nicht sehr von ihrer Feen-Reihe oder "Rot wie das Meer" begeistert gewesen bin. Jedoch hört man viel Positives über die Reihe und da dachte ich vielleicht kann man dem Ganzen doch nochmal eine Chance geben.
Und ich bin positiv überrascht. 
"The Raven Boys" war wirklich interessant und sehr anders, als das übrige Büchersortiment auf dem Markt. Jedoch EXTREM seltsam; wirklich sehr sehr SEHR seltsam. Auch jetzt schweben bei mir noch einige Fragezeichen um den Kopf. Doch es ist ein seltsam im Sinne von "WhatTheF?-ich-muss-weiter-lesen". Also ein gutes seltsam und ich denke in den späteren Bücher (auf die ich sehr gespannt bin!) wird auch alles noch einmal klarer, da sich Buch1 angefühlt hat wie ein Zurechtlegen der Fakten und Taten, die später eine große Rolle spielen werden. 
Die vielen offenen Fragen, die diese ganze Verwicklung von seltsamen und interessanten Fakten mit sich bringt, machen mich extrem neugierig auf den nächsten Band.

Was mein durchgängiges Problem mit Maggie ist, ist der Schreibstil. In TRB hab ich mich wieder ein wenig wie bei ihrer "Nach dem Sommer" Reihe gefühlt, dass ich wissen musste, wie es weitergeht und nicht ganz so gelangweilt war wie "Rot wie das Meer", wobei RwdM keineswegs langweilig war, aber dieser Schreibstil .. er ist sehr beschreibend und auch in TRB musste ich aufpassen, dass ich nicht abschweife. Bei den Konversationen passiert das nie, aber bei langen Beschreibungen ist es durchaus schonmal passiert, dass meine Aufmerksamkeit abgeschaltet hat und die Wörter nicht richtig aufgenommen hat, die ich teils dann nochmal lesen musste.

Unsere Hauptcharaktere sind Blue, Adam, Ronan und Gansey, wobei Blue und Gansey eher die obergeordnete Position einnehmen. Im Gegensatz zu Sam und Grace sind unsere Hauptcharaktere neu und auffallend breit schattiert. Jeder von ihnen verfolgt ein ganz bestimmtes Motiv bzw. verfolgt Maggie mit jedem dieser Charaktere ein Motiv, was letztendlich bestimmt noch weitreichende Folgen hat.

Adam ist der ruhige Typ, der sofort ein Auge auf Blue wirft. Er arbeitet sehr hart, da er für das Schulgeld aufkommen muss und seine Familienverhältnisse sind alles andere als angenehm. Zudem weigert er sich konsequent gegen Ganseys Hilfsangebote und sein Wunsch nach Reichtum/ nichtexistenter Geldnot wird sicher zum Tagen kommen.

Ronan dagegen ist noch sehr im Dunkeln gelassen. Man weiß, dass er sich seit dem Tod seines Vaters sehr verändert hat und ich vermute, dass er selbst eine Rolle in diesem Todesfall gespielt hat. In Band 2 wird Ronans Schicksal definitiv näher behandelt und ich bin schon sehr gespannt, da er ein äußerst sonderbarer Charakter ist, der es trotzdem geschafft hat irgendwo meine Sympathie zu gewinnen.

Blue ist okay. Auf sie wurde viel weniger Fokus gelegt als ich erwartet hatte. Sie ist die Tochter einer Seherin, doch sie ist eher wie eine Batterie, da sie zwar selbst keine Fähigkeiten hat, aber die der anderen Mitglieder ihrer Familie um einiges verstärkt. Sie war wie gesagt echt okay, ich fand sie weder besonders schlimm, noch besonders fesselnd. Ich mag sie und auch ihre Verbindung zu Gansey und den anderen 'Raven Boys' mochte ich, aber es sind eher die Jungs, die hier meine Aufmerksamkeit fesseln.

Womit wir auch bei Gansey wären. Gefühlt ist die Reihe eigentlich ihm und seiner Suche nach Glendower, einem König alter Zeit, der auf so einer Energie Linie lebendig begraben wurde, gewidmet. Zumindest lebt er noch oder kann wiederbelebt werden. So ganz klar ist mir das jetzt noch nicht geworden. Für diese Suche tut Gansey alles und ich finde ihn sehr belustigend. Er ist auf jeden Fall mein Lieblingscharakter des Buches. Er ist dieser reiche Schnösel, der aber nicht arrogant sein möchte, doch in seiner Wortwahl und Benehmen wirkt er oft sehr eigebildet und überheblich und kriegt sich nicht nur einmal wegen seiner unbedachten Worte mit Blue in die Haare, was nebenbei bemerkt überaus amüsant war.

Die wechselnden Sichtweise waren ein großer Pluspunkt, denn wie ich schon sagte, die Jungen haben mein Interesse eher gefesselt als Blue und wäre das Buch ausschließlich aus Blues Sicht gewesen, weiß ich nicht ob ich es noch immer so gut gefunden hätte. Zudem bringt es Abwechslung mit rein und hat dazu beigetragen, die vielen Storylines anzureißen, die in den zukünftigen Büchern hoffentlich/wahrscheinlich weiterverfolgt werden. Ich vermute, dass letztendlich alles irgendwie zusammenlaufen wird. Das hat man schon in diesem Buch gesehen. Man weiß, dass einige Ereignisse etwas miteinander zu tun hatte, aber bis dann die große Enthüllung kam, war es nicht ersichtlich wie und sowas freut mich bei Büchern immer, wenn dann dieser AHA-Effekt eintritt.

Und die Love Story. Nach der Kurzbeschreibung könnte man denken es geht nur um diese Liebe, die durch einen einzigen Kuss ein Leben nehmen kann. Das ist allerdings eine Fehlannahme. Die Liebesgeschichte hat eigentlich noch nicht mal angefangen, so seltsam das auch klingt (das Buch verdient eigentlich den Titel: Seltsamstes Buch des Jahres), aber es funktioniert. Das liegt daran, dass Blue Gansey nicht zu nahe kommen will, da sie vermutet, dass sie auf die eine oder andere Weise für seinen Tod verantwortlich sein kann und außerdem würde sie sich niemals in einen so arroganten Schnösel verlieben. 

Und was mich am meisten an diesem Buch gefreut hat, war wie wunderbar ich meine Lateinkenntnisse anwenden konnte. Ich weiß schon warum ich diese Sprache gelernt habe! Immer wenn in irgendwelchen Büchern komplexere französische oder spanische Wörter erwähnt werden, bin ich oft traurig diese nicht zu verstehen und man will dann natürlich auch nicht nachgucken, da man ja weiterlesen muss und daher lässt es sich kaum glauben, WIE sehr ich mich gefreut habe! 
Es ist sehr einfaches Latein und ich habe auch ausschließlich alles verstanden, nur schade finde ich, dass jemand der kein Latein hatte einige Dinge nicht verstehen wird, da manchmal keine Übersetzungen gegeben sind. Das ist wirklich tragisch! Besonders da das erste was Ronan in Latein äußert einfach extrem witzig war, aber Lateinunkundige es einfach nicht verstehen werden. Das ist so eine kleine Kritik, die bei mir aufgekommen ist, aber da ich alles verstanden habe, freue ich mich unglaublich auf weitere lateinische Aussagen, die ich verstehe! 


                                                                               Fazit                                                                                


Man sieht eventuell an der Länge der Rezension, wie sehr mich dieses Buch im Griff hatte und wie sehr es mich fasziniert hat.
Ich sehe viel Potenzial für die Zukunft und würde am liebsten gleich weiterlesen! Es ist definitiv fesselnder als Maggie bisherige Serien/Bücher also kann ich jedem nur raten "The Raven Boys" einfach eine Chance zu geben.


                                                                           Wertung                                                                                

4/5 Punkten 

Samstag, 25. Mai 2013

Buchrezension - Rot wie das Meer (Maggie Stiefvater)

  Titel: 
Rot wie das Meer 

Originaltitel: 
The Scorpio Races

Autor: 
Maggie Siefvater

Seiten: 431

Verlag: Script 5

Preis: 18,95€ (Gebunden)



Kurzbeschreibung

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot.


Meine Meinung


Ein Buch über brutale und menschenfressende Pferde. Das klingt erst mal ziemlich schockierend, doch das war es überhaupt nicht. Einige der Szenen hatten zwar einen Anteil an Blut und Gewalt, doch im Großen und Ganzen kann man es eher als ruhiges Buch beschreiben. Die Atmosphäre, die Maggie Stiefvater geschaffen hat, ist sehr ruhig und versetzt einen in einen Zustand in dem man selbst glaubt auf der Insel zu sein. Es ist einfach ein herbstliches Buch. So schön die Atmosphäre auch war, wurde sie auf Dauer jedoch anstrengend.

Das Buch hat eine fantastische Idee. Pferde, die mehr sind als einfache Reittiere. Ein Rennen um das schnellste Pferd zu ermitteln, trotz der großen Gefahren und ebenfalls noch die familiären Schwierigkeiten von Puck und Seans Liebe zu Pferden , die durch nichts übertreffen lässt.

Außerdem waren Sean und Puck ein Gegensatz zu den typischen Hauptcharakteren des Genres. Puck ist temperamentvoll und sagt den Leuten gerne und auf sehr amüsante Weise die Meinung. Sean dagegen ist ein sehr sehr ruhiger Charakter. Pferde sind sein Ein und Alles. Seine Art mit ihnen umzugehen lässt einen wirklich spüren, dass er diese Geschöpfe sehr liebt.

Auch die Liebesgeschichte, die zwar nur am Rande vorhanden war, war sehr stimmig und auch glaubwürdig. Es war keineswegs überdreht nach dem Prinzip ,,Liebe auf den ersten Blick''. Puck und Sean verlieben sich nur langsam und sehr sehr unbewusst ineinander. Bis zum Ende hin traut sich keiner von ihnen wirklich Farbe zu bekennen. Es war doch sehr unbeholfen, aber auf eine sehr süße Weise.

Mein grundlegendes Problem war einfach, dass das gesamte Buch nur in einem schleppenden Tempo voranging. Die ganzen guten Aspekte können die Länge mancher Szenen einfach nicht wettmachen. Natürlich könnte man daher annehmen, dass die Autorin nichts zu überstürzt machen wollte, was ihr auch gelungen ist, denn ihre detaillierte Art alles zu beschreiben lässt sich in keinster Weise kritisieren. Dennoch sympathisiere ich mit so extrem ruhigen Büchern nicht sehr. Ich brauche Abwechslung, ein Mix aus ruhig und sehr spannend, was mir das Buch leider nicht geben konnte. Der Schreibstil ist mir in einer gewissen Weise zu neutral und löst keine starken Gefühle in mir aus. Von daher ist es ein durchaus gutes Buch, dass mich als Leser jedoch nicht sehr mitreißen konnte. Es war eher wie eine nette Geschichte für zwischendurch.

Fazit

Ein sehr ruhiges Buch mit eine grandiosen Grundidee und stimmigen Charakteren. Solltet ihr mit einer durchgehenden ruhigen Atmosphäre zufrieden sein, dann solltet ihr dieses Buch unbedingt lesen. Es ist jedoch eine Sache des Geschmackes. Dennoch ist es grundsätzlich empfehlenswert.


3/5 Punkten 

Mittwoch, 6. Juni 2012

Buchrezension - Ballade (Maggie Stiefvater)

Titel: Ballade - Der Tanz der Feen
Originaltitel: Ballad
Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 368
Verlag: PAN
Preis: 14,95€ (gebunden)

Kurzbeschreibung


Auf den ersten Blick könnte man James für einen typischen Teenager halten: Er ist cool und hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen. Aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein sensibler Junge und begnadeter Musiker, der auf der Suche nach der großen Liebe ist. Als James der ebenso schönen wie geheimnisvollen Nuala begegnet, schlägt sein Herz schneller – hat er seine Traumfrau gefunden? Doch Nuala ist kein Mensch, sondern eine Fee, die nur zu James gekommen ist, um ihm ein Angebot zu unterbreiten: Sie kann aus ihm einen berühmten Künstler machen. Natürlich hat der Musenkuss seinen Preis: ein paar Jahre von James’ Leben. Schweren Herzens lehnt er ab, obwohl er sich magisch zu Nuala hingezogen fühlt. Und auch die Fee merkt, dass sie zum ersten Mal verbotene Gefühle für einen Sterblichen hegt ...

Eigene Meinung


Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch zu lesen. Teil eins war nicht so toll, doch ich hatte beide Bände zusammen gekauft. Ich hatte es nach Lamento ehrlich gesagt bereut. Aber es musste natürlich auch irgendwann gelesen werde. 
Also habe ich mich aufgerafft und hab angefangen zu lesen und jetzt nach Beendigung des Buches kann ich nur eines sagen : BESSER!
Viel besser als Band eins es noch war. Das liegt vor allem an James, der viel sympathischer als Dee ist und einen tollen Humor hat. James war in diesem Band aber nicht allein der Erzähler. Ebenfalls konnte man viele Kapitel aus Nualas Sicht lesen. Sie ist eine Fee, doch augenscheinlich nicht so böse, wie die anderen, auch wenn sie vorhat Jahre von James Leben zu stehlen. An den Kapitelenden sind SMS von Dee, die sie James schreibt, aber nie abschickt. Sie erzählen dem Leser was Dee währenddessen passiert. Natürlich sind die SMS kurz und so ist es natürlich nicht sehr ausführlich und auch dir Gründe für einige Taten sind einem nicht bekannt. 
Allerdings kommt Dee auch so in dem Buch vor, da sie James beste Freundin ist. Doch ich muss sagen, sie wird nur noch schlimmer. Nun da sie Luke nie mehr sehen wird, ist sie natürlich traurig und erzählt James bei jeder passenden Gelegenheit, dass sie Luke liebt/vermisst. Ich meine geht's noch unsensibler??? Ich kann sie absolut nicht leiden, da man einfach nicht o fies sein sollte und sie merkt es noch nicht einmal. Solche Charaktere sind mir einfach verhasst!
Das Buch spielt an einem Internat und nicht wie Band eins noch, in Irland. Das Internat ist für musikalisch begabte Schüler, die dort vor den Feen geschützt werden, die ja bekannterweise von Musik angelockt werden. Doch auf einmal sind dort mehr Feen als in den Jahren zuvor. 
Doch das interessiert eigentlich eher zum Ende hin. Man sieht Nuala und James zusammen, wie sie sich verlieben und das fand ich besonders schön, denn die beiden passen echt gut zusammen und sind auch nicht diese Art von mitleidigen Menschen, von denen man schon nichts mehr lesen möchte. 
Ein viel besserer zweiter Teil, der mich doch noch Hoffnungen auf den dritten Teil haben lässt.

Also nicht vom ersten Teil abschrecken lasse, denn es wird besser ^^

3/5 Punkten 

Samstag, 2. Juni 2012

Buchrezension - Lamento (Maggie Stiefvater)

Titel: Lamento - Im Bann der Feenkönigin
Originaltitel: Lament
Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 352
Verlag: PAN
Preis: 14,95€ (gebunden)

Kurzbeschreibung


Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige – und ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume. Immer wieder taucht darin ein faszinierender Junge auf, dessen geheimnisvolle Augen Deirdre verzaubern. Als ihr Luke eines Tages leibhaftig gegenübersteht, wird Deirdres Leben ausgesprochen aufregend … aber gleichzeitig schwebt sie nun in großer Gefahr. Sind ihre Gefühle für Luke stark genug, um einen uralten Fluch zu brechen?

Eigene Meinung


Nachdem ich die ,,Nach dem Sommer'' Reihe von Maggie Stiefvater zu Ende gelesen hatte, habe ich mich doch etwas schwer getan noch etwas von ihr zu lesen, da ich vom letzten Band doch etwas enttäuscht war.
Als ich mich dann zum Lesen durchgerungen hatte, war ich überrascht - es war doch ziemlich interessant.
Es lässt sich ziemlich schnell und leicht lesen. Besonders im Original merkt man, dass die Autorin einen anderen Schreibstil hat, als viele andere. Sie schreibt wie man reden würde. Locker und einfach ohne irgendwelche Fachwörter - der Stil hat etwas ganz eigenes. Das finde ich persönlich sehr gut, denn es hebt sich wirklich ab. In der Übersetzung geht dies leider etwas verloren.

Kommen wir zur Geschichte :
Es fing sehr spannend an und wir haben hier das typische Mädchen mit alltäglichen Problemen, bevor etwas Übernatürliches in ihr Leben tritt. Dee spielt Harfe - oft hat Musik, wenn Charaktere ein Instrument sielen ein tiefgreifende Bedeutung und spielt eine sehr große Rolle - so auch hier, aber es wirkt keineswegs übertrieben. Dee's Familie ist geheimniskrämerisch, verrückt und will ihr nichts über die drohende Gefahr  durch die Feen erzählen. Das finde ich echt bescheuert. Man muss seine Familie doch vor Gefahren warnen oder??? 
Dann lernt Dee Luke kennen und sieht ihn immer wieder in ihrer Nähe auftauchen. Luke mochte ich sehr gerne, Dee dagegen weniger, da sie im Verlauf der Geschichte etwas nervig wurde. 

Anfangs war das Buch total spannend und interessant aber gegen Ende musste ich mich durchkämpfen und habe es auf seitenzählende Weise dann irgendwann zum Ende gebracht. Das Ende war echt langatmig und zäh und hatte irgendwie nicht mehr viel mit Dee zu tun. Es ging eher um Luke. 
Es war wieder so ein Buch, was dann noch einen episches Ereignis am Ende hatte, damit noch etwas passiert. Das finde ich sehr schade. Es geht doch auch ohne ... das hat man deutlich am Anfang gesehen!

2.5/5 Punkten  

Samstag, 12. Mai 2012

Buchrezension - In deinen Augen (Maggie Stiefvater)


Titel: In deinen Augen
Originaltitel: Forever
Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 496
Verlag: Script 5
Preis: 18,90€ (gebunden)


Kurzbeschreibung


Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace’ Rückkehr aus dem Wald. Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel – seine Familie – zu retten. Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben.

Cover


Die amerikanischen und deutschen Cover harmonieren gut nebeneinander. Das amerikanische ist einfach besser. Aber die Deutsche haben eine schöne Farbgebung. Jedes hat so seine Vorteile. ^^

Eigene Meinung


Nun das dritte und letzte Buch dieser Reihe hatte einen hohen Langeweilefaktor. Sam sucht Grace, die sich immer wieder in einen Wolf verwandelt und muss sie retten. Als man dann schon wieder eine Leiche findet muss natürlich etwas gegen die Wölfe gemacht werden und das muss wiederum Sam verhindern und Grace hilft. 
So viel zur Story. Spannung ist nicht wirklich vorhanden und wieder retten Cole und Isabel das Buch. 
Doch nichtmal an ihnen kann man sich erfreuen, denn es sind unendlich viele Grace-Sam Szenen/Kapitel in diesem Buch. 
Okay das könnte natürlich daran liegen, dass es hauptsächlich um sie geht, aber ich hätte mir mehr erhofft, besonders vom Ende. 
Das Ende ist oft nicht so wie man sich das vorgestellt hat, aber SO anders??? Zumindest in der Hinsicht auf einige Charaktere, die anderen sind natürlich wie erwartet glücklich, aber ich finde nach wie vor, dass man es einfach bei einem EINZIGEN buch belassen hätte sollen. -.-
Es hat mich wirklich enttäuscht. Ich hätte vom letzte Buch der Reihe mehr erwartet.
2.5/5 Punkten

Buchrezension - Ruht das Licht (Maggie Stiefvater)


Titel: Ruht das Licht
Originaltitel: Linger
Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 400
Verlag: Script 5
Preis: 18,90€ (gebunden)


Kurzbeschreibung


Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr.
Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird.

Eigene Meinung


Also wie die Kurzbeschreibung schon sagt, wird Grace diesmal zum Wolf. Ich denke das nimmt einem ziemlich die Spannung. Auch sonst waren die Sam-Grace Szenen eher kitschig und eher etwas langweiliger als im 1. Band. 
Dann ist da noch der Konflikt mit ihren Eltern, die sich für nichts interessiert haben, bis sie Sam  erwischen, wie er bei Grace übernachtet. Von da an mischen sie sich in alles ein. Eindeutig nervig und diese Eltern kommen etwas unrealistisch rüber, ich meine wenn sie bisher nichts interessiert hat, warum sollte sie dann das interessieren? Das will mir nicht so ganz in den Kopf.

Eine neue Figur ist Cole. Er ist ebenfalls ein Wolf und seine Beweggründe kommen erst nach und nach ans Licht. Man sieht eine Verbindung zu Isabel und die Szenen der Beiden sind um so vieles Interessanter als die von Sam und Grace.
Ebenfalls schmiedet Isobels Vater Pläne um die Wölfe zu vernichten, was Sam und Grace in Aufruhr versetzt. Ehrlich gesagt wirkt es ein bisschen gestellt, auch wenn die Beweggründe verständlich sind, denn Isobels Familie hat einen großen Verlust erlitten.
Insgesamt war das Buch etwas schlechter als noch Band 1. Ohne Isabel und Cole hätte er definitiv weniger Punkte bekommen.

3.5/5 Punkten

Buchrezension - Nach dem Sommer (Maggie Stiefvater)


Titel: Nach dem Sommer
Originaltitel: Shiver
Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 423
Verlag: Script 5
Preis: 18,90€ (gebunden)


Kurzbeschreibung


Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Cover


Beide Cover fangen gut die Atmosphäre des Buches ein. Das Deutsche auf eine sommerliche Weise, das Amerikanisch eher auf ein Winterliche - falls das Sinn macht. 
Beide sind sehr schön gestaltet und doch gefällt mir das Amerikanisch (wie so oft) besser.

Hörbuch


Das Hörbuch wird von Max Felder und Annina Braunmiller gelesen. Beide Stimmen sind angenehm und ruhig. Die Stimme von Max Felder finde ich persönlich einfach nur wunderschön ❤.
Viele finden es nicht gut, da die beiden Sprecher auch die Synchronsprecher von Bella und Jacob sind. Aber mich stört das nicht besonders. Hauptsache die Stimmen sind schön^


                      Eigene Meinung


Das Buch habe ich aufgrund des schönen Covers des 3. amerikanisch Bandes entdeckt. Vorher hatte ich noch nie etwas davon gehört. Was definitiv nicht schlecht war, denn so konnte ich alle 3 Bände auf einmal lesen. :) 
Die Geschichte beginnt mit dem Angriff auf die kleine Grace durch Wölfe, doch sie wird von einem Wolf gerettet. Dies ist von da an ihr Wolf. Sie beobachtet ihn jeden Winter, sowie Sam sie jeden Sommer beobachtet. 

Bei einem Angriff auf die Wölfe erfährt Grace durch Zufall, dass ihr Wolf auch eine menschliche Gestalt hat. Sam ist ein Mensch trotz des Winters. Er muss sehr aufpassen um nicht wieder ein Wolf zu werden. Grace hilft ihm dabei und je mehr Zeit sie miteinader verbringen, desto mehr verlieben sie sich. 

Grace macht in ungefähr einem Drittel des Buches nichts anderes als Hausaufgaben und kochen. Das ist nicht besonders spannend, stört aber auch nicht sehr. Sam und Grace sind BEIDE sehr ruhige Charaktere. Das hat man nicht so oft, denn meisten gibt es das Magnetprinzip von wegen Unterschiede ziehen sich an, doch es war auch mal schön so etwas zu lesen, jedoch könnte es sich für die nächsten Bände etwas abnutzen.

Das Buch hätte auch gut ein Einteiler sein und bleiben können. Natürlich möchte man wissen, wie es weitergeht, jedoch ist der erste Band in sich abgeschlossen und wie es weitergehen soll, ist nicht wirklich offensichtlich.

4/5 Punkten