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Samstag, 14. September 2013

Kurzrezensionen - Von Beautiful Disaster & Princess of the Midnight Ball

 Kurzbeschreibung

Rose is one of twelve princesses forced to dance through the night in an underground palace. The key to breaking the spell lies in magic knitting needles, an invisibility cloak, and—of course—true love. Inspired by "The Twelve Dancing Princesses,"this novel is as captivating as it is fresh. Enchanted readers are sure to clamor for the new companion, Princess of Glass, also publishing this season.

Meine Meinung

Da ist es wieder einmal: Eine Fairytale Retelling Story und mal wieder die 12 tanzenden Prinzessinnen. 
Das Buch folgt mehr oder weniger dem üblichen Verlauf: Die Prinzessinnen tanzen jede Nacht, egal ob sie krank sind oder es ihnen schlecht geht, sie müssen tanzen. Keiner weiß das Geheimnis aufzudecken; viele sind schon daran gestorben. Und auch die Prinzessinnen geben ihr Geheimnis nicht preis, sie können es gar nicht. Doch Galen, ein junger Ex-Soldat, der eine Vorliebe fürs Stricken entwickelt hat, will den Prinzessinnen unbedingt helfen, da ihm die Älteste ins Auge gefallen ist. 

Das Buch war eigentlich ziemlich süß. Die Liebesgeschichte macht einen großen Teil dieser Niedlichkeit aus und doch war es auch nur das: niedlich. Man kann es sich durchaus anschauen und es ist ein gutes Buch für zwischendurch, was meinetwegen auch auf Zugfahrten ein bisschen kaputt gehen darf, aber es hat bei mir einfach keine weiteren Gefühle ausgelöst als dieses: war-ja-ganz-süß-aber-mehr-muss-ich-davon-jetzt-nicht-lesen. Was nicht heißen soll, dass es schlecht war, jedoch war es einfach nichts für mich. 
Witzig fand ich die ganzen deutschen Begriffe und Namen, die in dem Buch (es war in Englisch wohlgemerkt) vorkamen. Immer wenn ich einen deutschen Begriff gelesen hab, war ich total verwirrt, weil der Rest einfach auf Englisch war. In dem Sinne war das Buch doch sehr unterhaltend :D

3/5 Punkten 

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Kurzbeschreibung

Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt …

Meine Meinung

Beautiful Disaster war mein diesjähriger Flughafenkauf zusammen mit Slammend. Und dafür, dass ich mich vorher null drüber informiert hatte, war es doch eigentlich ziemlich gut. 
Die Geschichte von Travis und Amy folgt dem üblichen Contemporary Schema. Player trifft Mädchen, dass sich aber nicht auf ihn einlassen will und die beiden werden Freunde, bis sie dann irgendwann zusammen kommen und da der Player sein Player Dasein abgelegt hat, ist er der perfekte Freund, woran aber immer wieder alle zweifeln. Aber auch Abby hat Probleme mit seine besitzergreifenden Art, da ihre Vergangenheit ihr noch immer Probleme bereitet.

Die erste Hälfte des Buches war unglaublich süß, schön und perfekt. Abby und Travis Geschichte habe ich zwar schon so oft gelesen/gesehen, aber sie gefällt mir immer wieder. 
Aber als dann, wie das so ist, die Vergangenheiten mit ins Spiel kamen, wurde es ein wenig nervig, da das Szenario Travis-tut-irgendwas-was-Abby-nicht-gefällt-worauf-Abby-abhaut-und-Travis-sie-verzweifelt-anbettelt-bis-sie-zurückkommt-um-ein-paar-Seiten-später-wieder-abzuhauen sich immer wieder wiederholt hat, was mir irgendwann extrem auf den Keks gegangen ist! Travis ist nicht perfekt, aber seine Handlungsmotive lassen sich wenigstens erklären und er versucht sich auch zu besser, während Abby immer nur wegrennt und nichts lernt. Dermaßen nervig! Da hatte ich sie fast schon mit Bella auf eine Stufe gestellt, aber auch nur in der Hinsicht, denn sonst war Abby eigentlich schon ein guter Hauptcharakter, aber mal im Ernst Mädchen:nicht immer abhauen! 

Grundsätzlich ein empfehlenswertes Buch, was ich vermutlich in der Phase meiner Contemporary-Sucht nicht ganz so gut fand, wie seine ganzen Vorgänger. Trotz allem war der größte Teil des Buches sehr enjoyable =)

3/5 Punkten 

Montag, 17. Juni 2013

Buchrezension - Dark Love (Lia Habel)


 Titel: 
Dark Love

Originaltitel: 
Dearly Departed

Autor: 
Lia Habel

Seiten: 512

Verlag: Carlsen

Preis: 15,99€ (Taschenbuch)




                                                           Kurzbeschreibung                                                                         



Das Jahr 2195: Im Schatten einer neuen Eiszeit ist die Gesellschaft zerfallen, und die Menschen kämpfen gegen lebende Tote. Als die 17-jährige Nora entführt wird, verliebt sie sich ausgerechnet in deren Anführer. Sie erfährt, dass sie das Schicksal aller wenden kann. Doch sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht … Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und Digitagebücher – das ist die Welt von Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-Jährige lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird: Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt – und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, doch die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt endgültig dem Untergang geweiht?





                                                                    Meine Meinung                                                                      




Eine Zukunftsvision in der alles wieder so ist wie es früher einmal war (von der Technik mal abgesehen) kombiniert mit Zombies. Das lässt selbst Nicht-Zombie-Fans, wie mich, zu diesem buch greifen. 


Dennoch haben selbst die besten Ideen Mankos. In diesem Falle wären das die ständig wechselnden Sichtweisen. Die Intention der Autorin war vermutlicherweise den Leser auch an den Geschehnissen außerhalb des Zombielagers teilhaben zu lassen. Dennoch waren 5 verschiedene Sichtweisen einfach zu viel. Nicht nur, dass der Sinn der Kapitel sich teilweise nicht so ganz erschließen ließ, nein, die Kapitel von Pamela, Wolfe und Noras Vater waren sehr sehr zäh zu lesen. Zudem hat es mich einfach nicht interessiert was außerhalb passiert. Durch Brams Perspektive hat man genug Aspekte der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse mitbekommen. Noras und Brams Sichtweise reicht völlig aus. Besonders als die Liebesgeschichte immer intensiver wurde, störten die anderen POVs doch zunehmend. 

Einerseits hat die Liebesgeschichte dies zu einem Teil entschädigt. Nora ist verständlicherweise verängstigt als sie von den Zombies gefangen genommen wird, und wer wäre das nicht? Bram dagegen findet sie sehr schön und zudem haben Menschen eine sehr anziehende Wirkung auf Zombies. Er war unglaublich lieb und sanft zu ihr und die langsame Eingewöhnungsphase wird schnell durch ein Zugehörigkeitsgefühl ersetzt, welches Nora unter den Zombies entwickelt. Sie verliebt sich trotz der offensichtlichen Schwächen an Bram (sein Zombiesein) in ihn und akzeptiert alles an ihm. Diese Entwicklung war wirklich wunderschön und herzergreifend.

Aber dann hörte es irgendwann damit auf und es ging zu dem Teil der Geschichte über wo mehr Action war. Ich habe nicht direkt etwas gegen Action, aber es ist schon schwierig sie richtig hinzubekommen. Bei ''Dark Love'' wurden leider die meisten anderen Aspekte der Geschichte verdrängt. Es wurde wirrer und zunehmend mehr auf andere Sachen Bezug genommen, die bisher nur am Rande erwähnt worden waren. Der rote Faden ist mir hier nicht so ganz klar gewesen an manchen Stellen. Außerdem wechselte der POV noch öfter. Anfangs war das eigentlich noch erträglich, aber im letzten Drittel des Buches ist wirklich jedes Kapitel konstant aus einer anderen Sicht. Das war furchtbar anstrengend und nervig, vor allem da sich die POVs von Noras Vater und Wolfe sich nicht so sehr voneinander unterschieden haben. Das hat dem Buch leider einen schlechten Nachgeschmack verliehen.

Die Zombies waren überraschenderweise relativ harmlos. Wie oben erwähnt bin ich kein Zombie-Fan. Das ist erst mein zweites Zombie Buch, was ich jemals gelesen habe und im Gegensatz um ersten war es wirklich kindgerecht. Es fehlten den Zombies zwar schon mal Arme oder Augen, aber es war in keinster Weise eklig beschrieben, was wirklich eine große Erleichterung war!



                                                                    Fazit                                                                                           


Aufgrund des zunehmenden Dramas und der Action gegen Ende wurde ein ansonsten wundervolles Buch ein klein wenig ruiniert. Die Grundidee war wirklich einiges Wert, jedoch kann ich als Nicht-Action-Fan nur die ersten 2 Drittel des Buches empfehlen.


                                                                   Bewertung                                                                            


3/5 Punkten